<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324</id><updated>2012-02-11T17:29:43.379+03:00</updated><title type='text'>Tansaniaadventure</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>78</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6036006601322873699</id><published>2012-02-11T17:10:00.004+03:00</published><updated>2012-02-11T17:29:43.412+03:00</updated><title type='text'>Abreisestimmung</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;In einigen Tagen werden wir unsere Arbeit hier beenden und Lugala verlassen. Eine kleine Feier werden wir für die Hospitalangestellten noch ausrichten- und das war es dann... Kaum vorstellbar, dass schon zwei Jahre vorüber sind; zwar gab es jeden, aber auch jeden Tag eine neues Problem. Aber so Tag für Tag und Woche für Woche hat sich doch alles in diesem Mikrokosmos “Lugala“ abgespielt und wenn es jeden Tag ein andere Überraschung gibt, dann sind das irgendwann auch keine Neuigkeiten mehr. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Auch die Einkaufsfahrten nach Dar es Salaam sind irgendwann immer nach dem gleichen Schema abgelaufen: am ersten Tag bis Morogoro, dann bis Dar, 2 oder 3 Tage einkaufen und wieder zurück bis Morogoro oder- wenn es mit dem Einkauf ein bisschen schneller ging- bis Mangula und am nächsten Tag zum Hospital. Interessant waren zum Schluss nur noch die Tiere, die im Mikumipark zu sehen waren, die verunglückten Lkw’s und natürlich immer wieder die Frage, ob wir diesmal ohne „puncher“ durchkommen würden. So sind diese zwei Jahre im Rückblick doch ziemlich einförmig verlaufen.  Willkommene Abwechslung waren immer die Besuche von Verwandten oder Freunden- sie waren auch so etwas wie eine heimliche Zeitrechnung: in 5 Wochen kommen diese, dann sind wir bis zum Besuch von jenen allein....das war schon hilfreich. In diesem Zusammenhang war die Mikumisafari durch den Nationalpark eigentlich jedesmal ein Erlebnis; wenn ich auch zum Schluss ein bisschen das Gefühl hatte, dass die Tiere mir schon vertraulich zuzwinkerten- so oft waren wir uns schon begegnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Die Hitze war oft mörderisch, ich habe darunter sehr gelitten (Beate ist viel   hitzeresistenter), manchmal war ich schon am Vormittag in Schweiß gebadet- und es begann erst richtig heiß zu werden. Einigermaßen tröstlich war nur, dass nicht nur die Weißen unter den Temperaturen litten; auch die Einheimischen laufen mit kleinen Handtüchern herum- aber letztlich bringt einem geteiltes Leid auch keine Abkühlung....  Jetzt lese ich von der Kälte in Deutschland und bin gespannt, wie lange mein Wunsch nach tieferen Temperaturen anhält. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Das Essen haben wir einigermaßen in den Griff bekommen. Für unsere Besucher war es immer eine irgendwie neue, exotische Erfahrung- schmeckt ganz gut, kann man essen-  aber wenn man über Monate nur etwa ein knappes Dutzend Zutaten zur Verfügung hat, dann ist das über zwei Jahre doch irgendwann eintönig. Wir haben uns beholfen und von unseren Fahrten nach Dar noch etwas für unsere Küche mitgebracht: Weißkraut, Mohrrüben, Sonnenblumen- und Olivenöl, Thunfisch, Sardinen und Lachs in der Dose, Butter (die wir in der Kühlbox immer gerade so bis nach Lugala brachten, bevor sie zerschmolzen ist), Nudeln und Gemüsekonserven. Die letzten Reste brauchen wir gerade auf. Ein paar Dinge auf dem Frühstücks-/Mittagstisch werden wir vermissen: die aromatischen Bananen (jede Sorte schmeckt anders, aber immer gut), die Mango waren süß, süß und noch einmal süß und im Überfluss vorhanden- irgendwann mochte man sie nicht mehr essen, ebenso Papaya. Unser Zitronenbaum im Garten trägt in diesem Jahr richtig gut und wenn ich ein paar Früchte in die Küche bringe, duftet alles ganz intensiv. Dabei wird einem erst einmal bewusst, mit welchen Zuchtzitronen wir uns in Deutschland zufrieden geben müssen. Wenn uns die Fischer diese Welsart aus dem nahegelegenen Furua brachten, haben die Fische oft noch gelebt- frischer kann man Fisch nicht bekommen. Ebenso frisch war das Zickelfleisch, oft noch schlachtwarm. Ach ja, und ungehemmt so viel Knoblauch essen, konnten wir zuletzt nur in Rumänien. Doch vieles, vieles hat uns auch gefehlt und darauf können wir uns jetzt freuen.... &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Aber wir waren ja nicht in Lugala, um Essgewohnheiten und das Klima kennenzulernen- die Arbeit im und für das Hospital war der Grund für diese zwei Jahre Lugalaaufenthalt. Der Auftrag vor unserer Abreise wurde etwas salopp formuliert: ...sehen Sie mal, ob Sie in Lugala in Sachen Finanzen und Verwaltung etwas auf die Beine stellen können.... oder so ähnlich- und wenn ich mir vorstelle, dass auch von Abschreibungen und Rücklagen die Rede war- dann kann ich jetzt nur lächeln. Die finanzielle Situation des Hospitals war eigentlich hoffnungslos und nach „unseren“ Maßstäben war es absolut bankrott. In den ersten Monaten habe ich oft nicht gewusst, wie wir die Löhne zahlen können: wir haben die Auszahlung zeitlich gestreckt und auf die Tageseinnahmen gewartet, wir haben uns Geld von Solidarmed geborgt- es war manchmal abenteuerlich. Gleichzeitig haben wir die vielen- erst im März (vor unserer Ankunft!!) massiv erhöhten-  Sonderzahlungen gekürzt, einige auch ganz gestrichen und im übrigen nach dem Prinzip der oft zitierten schwäbischen Hausfrau gewirtschaftet: man kann nur so viel ausgeben, wie man eingenommen hat. Es war unglaublich schwierig und ich glaube nicht, dass wir das noch einmal machen würden.....Alles, aber auch alles hat sich um das Hospital gedreht - es gab ja auch sonst nichts anderes- wir haben jeden Tag 10 Stunden im Büro gesessen und auch an den Wochenenden gearbeitet (es gab ja auch sonst nichts anderes). Dazu die unglaublich vielen Schulden und immer wenn wir dachten, nun wäre ein Ende in Sicht, wurde eine neue Forderung präsentiert. Dazu muss man noch wissen, dass die Beschäftigten auch in dieser fast auswegslosen Situation auf keine, wirklich keine einzige ihrer- berechtigten oder unberechtigten- Forderungen verzichtet haben. Aber irgendwann haben wir Boden unter den Füßen bekommen und wie das so oft im Leben ist: wo Tauben sind, fliegen Tauben zu....oder in Thüringen sagt man: der Teufel sch....t immer auf den größten Haufen. Von da kam eine Spende, von dort ein Hilfsangebot, es ging spürbar aufwärts und auch in einem kleinen Hospital im afrikanischen Busch ist Wirtschaft 50% Ökonomie und 50% Psychologie. Es hatte sich offenbar herumgesprochen, dass der Service im Krankenhaus sehr gut ist und dass die Behandlungskosten unschlagbar niedrig sind. Dieses „Aldiprinzip“ war unsere strategische Linie (das Gros der Patienten hatte ja nicht mehr Geld in der Tasche) und inzwischen kommen die Patienten bis von Ifakara und weiterher. Die Patientenzahlen und damit auch die Einkünfte haben sich beinahe verdoppelt (im Januar 2010 hatten wir 14,754 Mio Tsh Patienteneinnahmen, im Januar dieses Jahres waren es 29.279 Mio Tsh!!) und das Hospital hat einen richtig guten Ruf. Letzteres vor allem auch wegen der engagierten Arbeit des hier tätigen Arztes. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Auf jeden Fall ist es dem Hospital finanziell noch nie so gut gegangen wie jetzt. Das Hospital ist gesund uns steht gut da- ich gestehe, dass wir da beide auch ein wenig stolz darauf sind- und was die Zukunft bringt? In Afrika ist eine längerfristige Planung nicht möglich, es wird kurzfristig gedacht und entsprechend gehandelt. Das ist auch so eine Erfahrung, die wir in diesen zwei Jahren gemacht haben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;font-size:100%;"&gt;Das alles soll keine Bilanz unserer Arbeit hier in Lugala sein- eher ein vorsichtiger Abgesang und wahrscheinlich sind es die letzten Grüße aus dem Busch.                                          &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6036006601322873699?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6036006601322873699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/02/abreisestimmung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6036006601322873699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6036006601322873699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/02/abreisestimmung.html' title='Abreisestimmung'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5130821482769690018</id><published>2012-02-02T11:08:00.008+03:00</published><updated>2012-02-04T13:03:55.402+03:00</updated><title type='text'>Geschichten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-4bGeLq0HIDM/TypIOATzGnI/AAAAAAAAAYE/aODGqHqrrAM/s1600/Puffotter.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 157px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-4bGeLq0HIDM/TypIOATzGnI/AAAAAAAAAYE/aODGqHqrrAM/s400/Puffotter.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704451283456563826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Puffotter - schön aber gefährlich&lt;left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/left;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span&gt;&lt;left;"&gt;&lt;/left;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt; Ihr Biss endet meist tödlich, wer es rechtzeitig zur Behandlung schafft, verliert vielleicht "nur" Arm oder Bein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Eines abends bat Mama Chogo, Makali möge sie doch bitte mit dem Hospitalauto von ihrer shamba abholen. Es war spät geworden und in der Dunkelheit wollte sie nicht mit dem Rad nach Hause fahren. Ein paar Tage später meinte sie auf meine Frage, ob sie sich im Dunkeln nicht vor Schlangen fürchtet, nein, sie zieht immer Gummistiefel an, deshalb fürchte sie keine Schlangen, aber vor Löwen hätte sie Angst und Makali hätte auf dem Weg zu ihrer shamba auch einen gesehen. Meine skeptischen Blicke sind ihr natürlich nicht entgangen und ich fragte noch einmal, ob sie tatsächlich Löwen gesagt hatte. Sie bestätigte es. Wir haben hier schon etliche Geschichten gehört und vieles darf man nicht so ernst nehmen. Auch wenn Mama Chogo eine absolut &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;glaubwürdige Person ist, dass es hier Löwen geben soll, glaube ich nicht. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Aber darüber kamen mir ganz andere Gedanken: die in den umliegenden Dörfern oder abseits irgendwo im Busch lebenden Menschen verlassen diese Region ein Leben lang nicht - und so werden sie wohl niemals in ihrem Leben all die Tiere ihres Heimatlandes sehen, die jeder Afrika-Tourist in den Nationalparks aus unmittelbarer Nähe beobachten kann. In Deutschland können selbst Kinder im heimischen Zoo Elefanten, Löwen, Zebras, Nashörner usw. bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-FVDrK01HF_k/TypLfgh0ixI/AAAAAAAAAYc/2ZiOOFCu740/s1600/Zebras.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 210px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-FVDrK01HF_k/TypLfgh0ixI/AAAAAAAAAYc/2ZiOOFCu740/s400/Zebras.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704454882697972498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Neugierige Zebras im Mikumi-Nationalpark&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nicht einmal Giraffen, das Nationalsymbol Tanzanias, werden die Leute hier sehen, besten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;falls kennen sie diese anmutigen Tiere aus den Schulbüchern ihrer Kinder.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Eog53R0bUrY/TypLfOPm32I/AAAAAAAAAYQ/PRvXNeWA8Sk/s1600/viele%2BGiraffen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 242px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Eog53R0bUrY/TypLfOPm32I/AAAAAAAAAYQ/PRvXNeWA8Sk/s400/viele%2BGiraffen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704454877789740898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stolze Giraffen - Symbol Tanzanias&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Dagegen sind unliebsame Begegnungen mit Krokodilen und Nilpferden be&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;i&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;m Fischen oder Durchqueren des Furua oder Mnyera gar nicht so selten. Wer es überlebt, trägt furchtbare Verletzungen davon. Diese Patienten hören dann im Hospital nicht ohne Stolz auf Namen wie Kiboko (Nilpferd) oder Mamba (Krokodil). &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;___________&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Unser Tischler Lyabonga hat das Arbeiten wahrlich nicht erfunden, für ein Schwätzchen ist er dagegen gern zu haben. So standen wir am Hauseingang und beliebte Themen sind  immer die shamba und das Wetter. Er ist derzeit ganz zufrieden mit seinem Reisfeld. Ich erzählte ihm, dass uns in Deutschland, wenn wir in Kürze zurückkehren, eisige Kälte und Schnee erwarten, zeigte ihm Winterfotos von unserem Garten und sagte, dass es viel kälter ist als im Bier-und-Cola-Kühlschrank in Makassys Bar. Anders kann man Frost hier niemandem erklären. Auch wenn die Leute die schneebedeckten Bäume auf Bildern sehen und ihnen die weiße Pracht gefällt, kann sich niemand vorstellen, wie sich Schnee anfühlt und sie fragen ernsthaft, wie man bei Minusgraden überleben kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Hier haben Regen und Wärme der letzten Wochen für üppiges Grün gesorgt und ein Hospitalarbeiter war noch beim Grasschneiden. Daneben weidete die Kuh des Pfarrers.&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hkF5pelZOrg/TypSi39XcMI/AAAAAAAAAY0/0SC01wVhV70/s1600/Gras022.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 282px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hkF5pelZOrg/TypSi39XcMI/AAAAAAAAAY0/0SC01wVhV70/s400/Gras022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5704462637108523202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gras für die Kühe in Deutschland?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Ich erzählte Lyabonga, dass man bei uns das geschnittene Gras  im Sommer trocknet, um im Winter, wenn alles verschneit ist, die Tiere mit dem Heu zu füttern. Auch hier gibt es während der Trockenzeit einige Monate kein frisches Grün, alles ist verdorrt. Der Grasschnitt wird ebenfalls getrocknet- und anschließend verbrannt. Da wir ja nun bald nach Hause zurückkehren und es schließlich jetzt verschneit ist, fragte er mich, ob ich denn das Gras nicht mit nach Deutschland nehmen wolle....&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5130821482769690018?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5130821482769690018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/02/geschichten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5130821482769690018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5130821482769690018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/02/geschichten.html' title='Geschichten'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-4bGeLq0HIDM/TypIOATzGnI/AAAAAAAAAYE/aODGqHqrrAM/s72-c/Puffotter.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-670360685914263875</id><published>2012-01-26T11:24:00.004+03:00</published><updated>2012-01-26T11:48:36.962+03:00</updated><title type='text'>Radikal</title><content type='html'>Die Bewohner dieses Hauses hatten sich beklagt, dass sie nachts von herabfallenden und auf das Dach knallenden Mangos aus dem Schlaf gerissen werden. Abgesehen davon, dass dies maximal 2 Monate während der Reifezeit der Mangos passiert, waren es lediglich 2 Äste des einst prachtvollen Mangobaumes, die auf das Dach ragten. Es wurde vereinbart, diese störenden Äste abzusägen. Aber wenn die Leute hier einmal eine Säge in die Hand nehmen, kennen sie kein Halten mehr. Das Ergebnis:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-8ofkgw1DGew/TyEP9sJ4m-I/AAAAAAAAAX8/L9vmUO7ns5Y/s1600/B%25C3%25A4ume%2B018.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 260px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-8ofkgw1DGew/TyEP9sJ4m-I/AAAAAAAAAX8/L9vmUO7ns5Y/s400/B%25C3%25A4ume%2B018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701856155726814178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Damit der Baum auch richtig eingeht und keine Chance mehr zum Ausschlagen hat, wurde gleich noch zur Axt gegriffen und dem Stamm endgültig zugesetzt. Dieses Bild kann man übrigens überall in den Dörfern sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-G5v47gDAbpw/TyEP9Vf1xMI/AAAAAAAAAXs/tKbPr0bO_TQ/s1600/B%25C3%25A4ume%2B009.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 264px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-G5v47gDAbpw/TyEP9Vf1xMI/AAAAAAAAAXs/tKbPr0bO_TQ/s400/B%25C3%25A4ume%2B009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701856149644887234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Peter Hellmold kam auf seinem Heimweg gerade dazu, als auch der zweite und dritte  Stamm bereits rabiat und stümperhaft gestutzter Bäume bearbeitet wurde und konnte diesem hemmungslosen Treiben gerade noch Einhalt gebieten.&lt;br /&gt;Dieses in unseren Augen frevelhafte Vorgehen empfinden die Leute hier als normal – es gibt doch genügend Bäume! Und damit haben sie durchaus recht – auf dem Hospitalgelände gibt es - noch- genügend Bäume.&lt;br /&gt;An den verstümmelt in den Himmel ragenden Baumresten stört sich ohnehin niemand, die gehen bald endgültig ein und können schließlich doch komplett umgehauen werden.&lt;br /&gt;B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-670360685914263875?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/670360685914263875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/radikal.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/670360685914263875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/670360685914263875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/radikal.html' title='Radikal'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-8ofkgw1DGew/TyEP9sJ4m-I/AAAAAAAAAX8/L9vmUO7ns5Y/s72-c/B%25C3%25A4ume%2B018.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1795626605778526358</id><published>2012-01-24T15:08:00.005+03:00</published><updated>2012-01-25T08:53:53.998+03:00</updated><title type='text'>Letzte Runde</title><content type='html'>Mit unserer letzten Besucherin verbrachten wir noch einmal ein paar Tage auf Zanzibar und haben Abschied von der Insel und dem Indischen Ozean genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-CGE7_bb4Epg/Tx6iMVeUQTI/AAAAAAAAAWw/9bjbTOG9DBI/s1600/Abschiedsstimmung%2Bauf%2BZanzibar.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-CGE7_bb4Epg/Tx6iMVeUQTI/AAAAAAAAAWw/9bjbTOG9DBI/s400/Abschiedsstimmung%2Bauf%2BZanzibar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701172511104057650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abschiedsstimmung auf Zanzibar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt war diese letzte – pannenfreie(!) - Fahrt von Dar es Salaam nach Lugala eine Abschiedstour. Ein letztes Mal haben wir bei Action Medeor Medikamente gekauft und bei den Kapuzinern in San Damiano übernachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-iGtnP8iX5GU/Tx6iMi8fztI/AAAAAAAAAW8/62RpynZECN8/s1600/Action%2BMedeor.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-iGtnP8iX5GU/Tx6iMi8fztI/AAAAAAAAAW8/62RpynZECN8/s400/Action%2BMedeor.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701172514720304850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für ihre herzliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft haben wir uns mit einer Einladung zu einer kleinen geselligen Runde bedankt. Die Auswahl der Getränke überließen wir ihnen und mit Schmunzeln haben wir registriert, dass zum Abendessen mehr Bier und Wein auf den Tischen stand als ihre sonst so innig geliebte Cola. Das Eis zum Dessert war eine gelungene Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-WUQ_5rbITvk/Tx6iM2lCa9I/AAAAAAAAAXI/agYPZOz497c/s1600/Kapuziner.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 231px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-WUQ_5rbITvk/Tx6iM2lCa9I/AAAAAAAAAXI/agYPZOz497c/s400/Kapuziner.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701172519990619090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;San Damiano in Dar es Salaam&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Letzte Zwischenstation zur Übernachtung war noch einmal die Tan-Swiss-Lodge in Mikumi mit Verabschiedung vom Inhaber Joseph, mit dem wir uns so oft über die Besonderheiten der tanzanischen Angestellten und ihren unglaublichen Einfallsreichtum beim Finden von Ausreden und den meist schwierigen und Geduld sowie Fingerspitzengefühl fordernden Umgang mit tanzanischen Behörden ausgetauscht haben. Auf der Fahrt durch den Park standen in der Abenddämmerung Giraffen, Elefanten, Zebras und Impalas in großer Zahl Spalier, als wollten auch sie uns „Kwa heri“ zurufen.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vwnyCPCQuc8/Tx-Xp1ptBVI/AAAAAAAAAXg/pmFW4TUZaOU/s1600/Elefanten%2Ban%2Bder%2BStra%25C3%259Fe.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 280px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-vwnyCPCQuc8/Tx-Xp1ptBVI/AAAAAAAAAXg/pmFW4TUZaOU/s400/Elefanten%2Ban%2Bder%2BStra%25C3%259Fe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5701442398306764114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sie haben Vorrang beim Überqueren der Straße&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am nächsten Morgen gab es einen kurzen Zwischenstop in Mangula in den Udzungwa-Bergen mit Verabschiedung von Josephine, einer liebenswürdigen und immer fröhlichen jungen Rezeptionistin-Barfrau-Kellnerin-Zimmermädchen, die einen richtig guten Service im Twiga-Hotel bietet und sich so schön freute, wann immer wir dort übernachteten.&lt;br /&gt;Im SOLIDARMED-Büro in Ifakara gab es das nächste „Auf Wiedersehen“ und Dank für die hervorragende Zusammenarbeit, wie man sie sich nicht besser wünschen kann und vor allem natürlich bei Elisabeth Rotzetter, auch für ihre persönliche Fürsorge schon vor unserer Ankunft in Tanzania.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Kilombero erwartete uns eine beträchtliche Fahrzeugschlange und wir ahnten nichts Gutes. Auf der Fähre befanden sich Leute, doch sie fuhr nicht. Auf meine Frage an die Kassiererin, was denn das Problem sei, erhielt ich eine typisch tanzanische Antwort: Die Fähre ist ein „bisschen kaputt“ . Unangenehme Dinge werden hier immer umschrieben und niemals sagte man, dass ein Unglück passiert ist, obwohl genau dies geschehen war. Ob nun mit oder ohne Fährenbeteiligung - es gab 2 Tote, Polizei stand am Ufer und ein Wagen mit Särgen ebenfalls. Nachdem ein Verunglückter gefunden und abtransportiert war, verschwanden die Polizisten, man suchte zwar weiter, doch die Fähre wurde erst einmal wieder gestartet. Wir hatten abgeschätzt, dass es nach dieser Wartezeit von ca. 1,5  h mindestens eine weitere Stunde dauern würde, ehe wir auf die Fähre kämen, ununterbrochenen Betrieb vorausgesetzt. In diesem  Gewächshausklima ist das nicht die reine Freude und so erzählte  ich dem Wärter am Tor, dass wir gekühlte Medikamente im Auto transportieren, die so schnell wie möglich nach Lugala müssten, was ja auch stimmte. Natürlich kennen uns die Fährleute mittlerweile- so viele Wazungu fahren schließlich nicht in den Busch- und so wurde der Hospital-Landcruiser ganz nach vorn gewunken.&lt;br /&gt;Zügig ging es auf der von den letzten Regenfällen aufgeweichten und von Fahrzeugen zerwühlten aber zwischenzeitlich gut getrockneten Piste bis Lugala. Einige intensive Sonnenstrahlen sind da schon sehr wirkungsvoll.&lt;br /&gt;Nun wartet in den letzten 3 Wochen noch eine Menge Arbeit, der Jahresabschluss 2011 sowie die Vorbereitung des jährlichen Audits einen Tag vor unserer Abreise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir werden uns von allen Mitarbeitern und dem Hospital verabschieden, das uns in den beiden Jahren doch sehr an`s Herz gewachsen ist.&lt;br /&gt;B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1795626605778526358?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1795626605778526358/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/mit-unserer-letzten-besucherin-waren.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1795626605778526358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1795626605778526358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/mit-unserer-letzten-besucherin-waren.html' title='Letzte Runde'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-CGE7_bb4Epg/Tx6iMVeUQTI/AAAAAAAAAWw/9bjbTOG9DBI/s72-c/Abschiedsstimmung%2Bauf%2BZanzibar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2466065822266233669</id><published>2012-01-23T14:21:00.004+03:00</published><updated>2012-01-23T14:30:36.761+03:00</updated><title type='text'>Mafuta</title><content type='html'>"Mafuta” heißt sowohl Öl als  auch Diesel und letzterer ist wie eine Art Zweitwährung, zumal hier in dieser landwirtschaftlich dominierten Gegend mit einigen Traktoren im Einsatz. Der Preis für Diesel ist in den vergangenen zwei Jahren von etwa 1.600 auf aktuell 2.400 Tsh/l  (ca. 1,20 €) gestiegen und jeder Besitzer einer „shamba“ (Ackerfläche) versucht, irgendwie billig an Diesel zu kommen. Das Hospital verbraucht beträchtliche Mengen Diesel beim abendlichen Generatorbetrieb zur Stromerzeugung und lagert diesen im eigenen Tank. Bei Bedarf werden beide Generatoren mit zwei Kanistern aufgefüllt, die an einer Zapfsäule betankt werden. Diese Menge wird in ein Buch eingetragen- bei einer Kontrolle müsste also beides übereinstimmen - mittels Messstab gemessene Menge im Tank und in`s Buch eingetragener Verbrauch, zumal der Zapfhahn zweifach abgeschlossen ist und diese beiden Schlüssel sicher verwahrt werden. &lt;br /&gt;Schon in der Vergangenheit war es zu unerklärlichen Differenzen bei der Kontrolle gekommen. Als im Februar des vergangenen Jahres eine Buchprüfung angekündigt wurde, haben wir sicherheitshalber wieder den Tankinhalt mittels Messstab nachgeprüft und mit unserem Buch verglichen: es fehlten über 400 (!) Liter und wieder keine Erklärung dafür...&lt;br /&gt;Irgendwann in Laufe des Sommers wurde mir von einem (wohlgesinnten) Mitarbeiter dringend empfohlen, die Schlösser an der Zapfsäule auszuwechseln- eine Maßnahme, die man hier ohnehin halbjährlich/jährlich durchführen sollte. Wir haben auf Grund dieses Hinweises neue Schlösser gekauft und noch einmal den im Buch eingetragenen Verbrauch mit der manuellen Messung verglichen: wieder fehlten über 400 Liter. Offenbar existierte noch ein zweites Schlüsselpaar (oder Nachschlüssel) und es war mehr als einfach, während des abendlichen Generatorbetriebs sich die gewünschte Menge Diesel an der Zapfsäule abzufüllen.&lt;br /&gt;Das Betanken der Kanister besorge ich immer selbst; einfüllen muss es  der  Mitarbeiter, der gerade für den Generatorbetrieb verantwortlich ist. Bei einer spontanen Kontrolle im Generatorraum habe ich dann einen vollen, nicht eingefüllten Kanister vorgefunden. Die Erklärung: die Generatoren seien voll gewesen (was sie auch waren) und der Kraftstoff sollte später nachgefüllt werden....  Der Diebstahl war ziemlich offensichtlich und hätte eigentlich mit der Entlassung geahndet werden müssen. Die Bereitschaft zu dieser Maßnahme war jedoch bei den „Entscheidungsträgern“ des Hospitals nur sehr gering und mir ist klar geworden, dass viele von diesem preisgünstigen Dieselbezug profitiert haben müssen. Als nämlich während der Erntezeit der Traktor des Hospitals an Mitarbeiter ausgeliehen wurde, hat nicht ein einziger nach Diesel nachgefragt und der Traktor war immer betankt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Tagen habe ich festgestellt, dass sich jemand am  Zählwerk der Zapfsäule zu schaffen gemacht hatte- die einzelnen Zahlenscheiben waren verdreht, gingen nicht mehr auf Null zu stellen und die Anzeige war ein bisschen unübersichtlich. Um dennoch die Kontrolle etwas  zu verbessern, habe ich festgelegt, dass bei jedem Wechsel des Verantwortlichen für den Generatorbetrieb monatlich der Füllstand im Tank gemssen und vermerkt wird.  14 Tage später war der Messstab verschwunden.  Daraufhin habe ich aus einem langen Stahlstab einen provisorischen Messstab gefertigt: die ‚Buchmenge‘ war der Nullpunkt, den haben wir markiert, 200 Liter abgefüllt, wieder markiert und diese Markierung auf den ganzen Stab übertragen. Das Abfüllen geschah mit zwei Kanistern, auf denen ein Strich/Eichmarke genau 20 Liter anzeigen sollte- hat man mir versichert...Nach fast zwei Jahren hier im Land ist man immer ein bisschen misstrauisch und eine Nachkontrolle hat ergeben, dass die Markierung nicht 20 Liter,  sondern 25 Liter anzeigte. Wir hätten also mit jedem Kanister 5 Liter mehr  als dokumentiert  eingefüllt und das wäre dann wieder die  „frei verfügbare Masse“ gewesen. Nun bin ich gespannt, ob ich in den wenigen verbleibenden Wochen noch eine weitere Überraschung erlebe....&lt;br /&gt;P.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2466065822266233669?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2466065822266233669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/mafuta.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2466065822266233669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2466065822266233669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/mafuta.html' title='Mafuta'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-445581105046081157</id><published>2012-01-11T17:10:00.012+03:00</published><updated>2012-01-12T17:52:05.907+03:00</updated><title type='text'>Fahrräder</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Auch wenn überall zunehmend Motorräder durch die Gegend brettern, dominieren außerhalb der größeren Städte weiterhin Fahrräder das Bild auf der Piste. Nur mit Muskelkraft vorwärts bewegt, ist es nun einmal die preiswerteste Variante, sich selbst und alles was transportiert werden muss, ans Ziel zu bringen. Und so bleibt das Fahrrad (vorerst) das am weitesten verbreitete Transportmittel.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dabei sind die klapprigen Räder mit den meist schmächtigen Fahrern oft abenteuerlich beladen und manchmal ist es erstaunlich, dass die Gefährte nicht unter der Last der Fracht zusammenbrechen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Ergwt7ACMho/Tw7ktC3L_pI/AAAAAAAAAVo/1YSv9-zi2Q4/s1600/Holzkohle3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 376px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ergwt7ACMho/Tw7ktC3L_pI/AAAAAAAAAVo/1YSv9-zi2Q4/s400/Holzkohle3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696742041183846034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Holzkohle &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9JhlxBPBzXQ/Tw6qpoIWEzI/AAAAAAAAAUU/0PsqWWMVa8s/s1600/REiss%25C3%25A4cke.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 303px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-9JhlxBPBzXQ/Tw6qpoIWEzI/AAAAAAAAAUU/0PsqWWMVa8s/s400/REiss%25C3%25A4cke.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696678210794033970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein Sack Reis wiegt 120 kg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-JUDciEwW-38/Tw6qpIEWxSI/AAAAAAAAAUE/1XG_Eint-Eg/s1600/Kopie%2Bvon%2BBananen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 331px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-JUDciEwW-38/Tw6qpIEWxSI/AAAAAAAAAUE/1XG_Eint-Eg/s400/Kopie%2Bvon%2BBananen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696678202187367714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Bananen und Ananas nicht viel weniger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-SFWBFO6SEG8/Tw7s6W-Do7I/AAAAAAAAAWM/p1QJwDNH8Hs/s1600/Ananas.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 303px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SFWBFO6SEG8/Tw7s6W-Do7I/AAAAAAAAAWM/p1QJwDNH8Hs/s400/Ananas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696751066012689330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-k9_3eUsHSvU/Tw6qqTVsumI/AAAAAAAAAUc/qzH1kix5DEI/s1600/gemischt2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-k9_3eUsHSvU/Tw6qqTVsumI/AAAAAAAAAUc/qzH1kix5DEI/s400/gemischt2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696678222392769122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alles was man zum Leben braucht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Z_V5SdHXOR0/Tw6qq743nzI/AAAAAAAAAUs/5jInsRwLXBg/s1600/gemischt%2B069.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 374px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Z_V5SdHXOR0/Tw6qq743nzI/AAAAAAAAAUs/5jInsRwLXBg/s400/gemischt%2B069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696678233277701938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;...und alles made in China&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-b0QrUl_JYuA/Tw7ktUTNV7I/AAAAAAAAAV4/QEoYKP8VQRM/s1600/Dacheindeckung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 252px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-b0QrUl_JYuA/Tw7ktUTNV7I/AAAAAAAAAV4/QEoYKP8VQRM/s400/Dacheindeckung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696742045864777650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Materialfuhre - Dacheindeckung für die neue Hütte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-tZl20paVbh4/Tw7s7MMXu7I/AAAAAAAAAWg/A4apqGBlda0/s1600/Gangschaltung.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-tZl20paVbh4/Tw7s7MMXu7I/AAAAAAAAAWg/A4apqGBlda0/s400/Gangschaltung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696751080299805618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gangschaltung Marke Eigenbau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-tZl20paVbh4/Tw7s7MMXu7I/AAAAAAAAAWg/A4apqGBlda0/s1600/Gangschaltung.jpg"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AhNYR8q3iYg/Tw7s6snt2QI/AAAAAAAAAWY/qjBj4OI223s/s1600/Krankentransport.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 258px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AhNYR8q3iYg/Tw7s6snt2QI/AAAAAAAAAWY/qjBj4OI223s/s400/Krankentransport.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5696751071824566530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Krankentransport&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-445581105046081157?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/445581105046081157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/fahrrader.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/445581105046081157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/445581105046081157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/fahrrader.html' title='Fahrräder'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Ergwt7ACMho/Tw7ktC3L_pI/AAAAAAAAAVo/1YSv9-zi2Q4/s72-c/Holzkohle3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-3629400739659367222</id><published>2012-01-02T18:16:00.002+03:00</published><updated>2012-01-02T18:24:00.819+03:00</updated><title type='text'>Neujahrsgrüße</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Für uns hat das Jahr 2012 schon 2 Stunden eher als in Deutschland begonnen. Silvester lief der Generator sogar bis Mitternacht und alle konnten das neue Jahr auf hell erleuchtetem Hospitalgelände begrüßen. Pünktlich zum Jahreswechsel gab es statt Feuerwerk ein heftiges Gewitter und leider auch sehr starken Regen, so dass wir unsere Himmelslaternen mit guten Wünschen für das neue Jahr nicht aufsteigen lassen konnten. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Alles Gute für 2012, Gesundheit, Freude an großen und kleinen Dingen sowie Gelingen und Glück in allen Lebenslagen wünschen &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Beate &amp;amp; Peter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-3629400739659367222?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/3629400739659367222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/neujahrsgrue.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3629400739659367222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3629400739659367222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2012/01/neujahrsgrue.html' title='Neujahrsgrüße'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5801030043313094399</id><published>2011-12-30T11:12:00.004+03:00</published><updated>2011-12-30T11:37:29.705+03:00</updated><title type='text'>Jahresende</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;In Deutschland werden weihnachtliche Traditionen gepflegt und auch wir haben das  Weihnachtsfest in Lugala wie im Vorjahr verbracht, ohne dabei natürlich von Tradition sprechen zu wollen. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Am Tag vor Heiligabend haben wir bis zum späten Nachmittag Löhne ausgezahlt. Es ging zu wie im Taubenschlag, denn an den Zahltagen geben sich die Mitarbeiter die Klinke in die Hand. Ansonsten war dieser Tag ein Samstag wie jeder andere auch. Abends gegen 20.00 Uhr klopfte unser Seremala (Tischler) Lyabonga, der das Arbeiten wahrlich nicht erfunden hat und sagte, dass er ein paar Bretter schneiden wolle. Die Säge läuft natürlich nur mit Generatorstrom und für private Geschäfte geht man auch schon mal um diese Zeit in die Werkstatt.   &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Unser Festtagsbraten war wieder eine Ente, die Charles geschlachtet, sorgfältig gerupft und ausgenommen hatte. Und auch in diesem Jahr führte unsere Wanderung durch die  lichten Brachystegiawälder um Sofi Mission, mit blühenden Orchideen und Lilien in großer Zahl. Das Weihnachtskino auf dem Laptop zeigte „Die Buddenbrooks“. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Makassy meinte es besonders gut mit der Dorfjugend, es gab pausenlose Beschallung rund um die Uhr. Gut, dass wir ca. 500 m Luftlinie entfernt wohnen und alles etwas gedämpft abbekommen. Wir fragen uns manchmal, was an diesem schrägen Krach in Endlosschleifen schön sein soll.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Der 26. 12.,  ein Montag, war wieder ein normaler Arbeitstag und man erwartete natürlich auch von uns Präsenz im Büro. Aber was soll man hier auch weiter tun, für ausgedehnte Radtouren ist es tagsüber einfach viel zu heiß, in der näheren Umgebung kennen wir wohl nun wirklich jede Hütte, alle Bücher sind gelesen und damit die Möglichkeiten der Abwechslung oder Freizeitgestaltung auch schon erschöpft. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kurz nacheinander erschienen unsere beiden Studenten Njaala und Kuandika und es war ein freudiges Wiedersehen. Njaala sprudelte förmlich über. Auf Einladung des Lugala Arbeitskreises weilte er während der Semesterferien gemeinsam mit einem clinical officer 3 Wochen in Deutschland, danach hatten wir uns noch nicht gesehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-lfmjRDblTy4/Tv10AwFkWrI/AAAAAAAAAT4/S_O8BTaQEjg/s1600/Kuandika%2Bund%2BNjaala.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 264px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-lfmjRDblTy4/Tv10AwFkWrI/AAAAAAAAAT4/S_O8BTaQEjg/s400/Kuandika%2Bund%2BNjaala.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5691833060323252914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kuandika und Njaala&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nach ihrem Studium befragt meinten beide, es sei hart, aber sie seien sehr eifrig und würden es schaffen. Davon sind auch wir überzeugt. Beide wissen, dass diese Ausbildung &lt;b&gt;ihre&lt;/b&gt; Chance in Tanzania ist. Vor allem für Kuandika ist das Lernen natürlich eine Umstellung nach seiner Arbeit als Fundi. Aber der sonst eher schweigsame und zurückhaltende Kuandika hatte auch etwas zu beklagen: im Gegensatz zu Lugala sei es in Machame sehr kalt und vor allem nachts hätte er anfangs sehr gefroren. Machame liegt am Fuß des Kilimanjaro in ca. 1300 m Höhe und dort herrschen ganz angenehme klimatische Bedingungen – für uns Mitteleuropäer. Jedenfalls wissen wir nun, dass unsere Schlafsäcke und Peters Wanderjacke, die wir vorsorglich für eine Bergbesteigung aus Deutschland mitgenommen hatten, nun noch richtig gute Dienste leisten werden - und Kuandika strahlte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Im Hospital ist es nach einigen Monaten mit vielen Patienten jetzt ein bisschen ruhiger geworden. Die Leute arbeiten auf ihrer Shamba, für den Reis ist allerbestes Wachs-Wetter, jeden Tag Sonne, abends Gewitter und kein allzu starker Regen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Für Silvester haben wir gerade eine Flasche Sekt in den Kühlschrank gestellt und hätten wir keinen Kalender, bekämen wir gar nicht mit, dass am Sonntag ein neues Jahr beginnt. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5801030043313094399?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5801030043313094399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/jahresende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5801030043313094399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5801030043313094399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/jahresende.html' title='Jahresende'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-lfmjRDblTy4/Tv10AwFkWrI/AAAAAAAAAT4/S_O8BTaQEjg/s72-c/Kuandika%2Bund%2BNjaala.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1944047014255821104</id><published>2011-12-23T10:38:00.005+03:00</published><updated>2011-12-23T11:02:45.643+03:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;"Schläft ein Lied in allen Dingen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;die da träumen fort und fort.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;Und die Welt hebt an zu singen,&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;Triffst du nur das Zauberwort."&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;                   &lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;                                    Eichendorff&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem schönen Gedicht erreichten uns Weihnachtsgrüße aus Deutschland und weil es uns so gut gefällt und passender nicht sein könnte, Weihnachtsgrüße aus einem fremden Land zu senden, wünschen wir damit allen Lesern ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Beate &amp;amp; Peter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0edUMRJObBE/TvQ0YQRkuoI/AAAAAAAAATs/uBwDHoYE8hw/s1600/Dec%2B2011%2B004.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 211px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0edUMRJObBE/TvQ0YQRkuoI/AAAAAAAAATs/uBwDHoYE8hw/s400/Dec%2B2011%2B004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5689229820565961346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Blühender Flammenbaum - Christmastree in Lugala &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1944047014255821104?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1944047014255821104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/frohe-weihnachten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1944047014255821104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1944047014255821104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/frohe-weihnachten.html' title='Frohe Weihnachten'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-0edUMRJObBE/TvQ0YQRkuoI/AAAAAAAAATs/uBwDHoYE8hw/s72-c/Dec%2B2011%2B004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1991572795700771738</id><published>2011-12-19T15:59:00.003+03:00</published><updated>2011-12-22T12:41:11.184+03:00</updated><title type='text'>Der Preis des Fortschritts</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Hospital hat einen zunehmend guten Ruf. Die Patienten kommen aus entfernten Gegenden, sogar aus Ifakara. Vielleicht liegt es auch daran, dass das medizinische Personal weitgehend von Verwaltungskleinkram verschont bleibt und sich seinen eigentlichen Aufgaben- der medizinischen Versorgung- widmen kann. Das führt  natürlich auch zu höheren Einnahmen: im November des vergangenen Jahres hat das Hospital mit „patient fees“ etwas über 20 Mio Tsh. eingenommen, im gerade vergangenen November waren es über 33 Mio !! Außerdem hat sich die schweizer Hilfsorganisation SOLIDARMED in den vergangenen zwei Jahren verstärkt in Lugala engagiert.  Es gibt immer wieder neue Bauprojekte und Umbauten, dazu werden Arbeitskräfte gebraucht und somit kommt Geld unter die Leute....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Hospital hat alle Gehälter pünktlich zahlen können- auch einschließlich der von der Regierung angeordneten Erhöhungen- was in Tanzania durchaus nicht die Regel ist- hat alle außenstehenden Altforderungen beglichen; es steht also (für afrikanische Verhältnisse) zur Zeit finanziell gut da. Auch damit ist wieder Geld unter die Leute gekommen... &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Auswirkungen sind täglich zu sehen. Als wir vor knapp zwei Jahren hierher kamen, hat man tagsüber 4, 5, manchmal 6 Motorräder gesehen- wenn ich jetzt mittags zum Essen gehe stehen bis zu 20 Fahrzeuge vor dem Hospital. Blank geputzt und einige mit Musikanlage. Diese Motorräder entsprechen dann jenen Autos in Deutschland, die zumeist tiefergelegt sind und mit heruntergelassenen Scheiben und wummernden Bässen durch die Straßen fahren...Die stolzen Besitzer der Motorräder  machen das hier auch -  vor allem nachts ist das manchmal ein bisschen störend, zumal hier generell gern !!! LAUT!!! Musik gehört wird. Das ist der sicht- und hörbare Wohlstand. Die Kehrseite der Medaille ist, dass wir im Hospital jetzt fast täglich schwere  Verkehrsunfälle zu versorgen haben (zur Zeit liegen auch zwei querschnittsgelähmte Patienten auf Station, ebenfalls nach Stürzen mit dem Motorrad). Die Erklärung dafür ist einfach: offiziell muss man natürlich eine  Fahrerlaubnis erwerben- wie sich dieser ‚Erwerb‘ gestaltet, wird offengelassen. Man geht  zur Zulassungsstelle und gegen Zahlung einer bestimmten Gebühr bekommt man die Fahrerlaubnis. So einfach ist das... Außerdem kann man schon für etwa 50.000 Tsh ohne jegliche Fahrpraxis einen Probeführerschein erhalten, der ist drei Monate gültig. So fahren sie dann auch- starten, losfahren, überschätzen... Das Hospital berechnet für die fachgerechte Versorgung der meist komplizierten Brüche 100.000 Tsh, wahrscheinlich sind auch so unsere gestiegenen Einnahmen zu erklären.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZBk_8pJXkbE/TvL6eRThAcI/AAAAAAAAATg/kVXAtXyA6pk/s1600/Dec%2B2011.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 252px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZBk_8pJXkbE/TvL6eRThAcI/AAAAAAAAATg/kVXAtXyA6pk/s400/Dec%2B2011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5688884677270634946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jetzt gibt es neben dem Fahrrad- auch einen Motorradparkplatz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei der Fahrt durch die Dörfer sieht man neben den Lehmhütten überall neue Ziegelhäuser entstehen. Einfache Häuser zwar, aber immerhin... Der Bau eines Hauses geht folgendermaßen: an einer günstigen Stelle wird nach Lehm gegraben, dieser wird mit Wasser gestampft, zu Ziegel geformt, die dann in der Sonne trocken. Es werden gerade so viele Ziegel hergestellt, wie man zum Bau des Hauses benötigt. Aus diesen Trockenziegeln wird ein kegelförmiger Turm gebaut- innen ein kleiner Hohlraum, an einer Seite zwei Feuerlöcher- und der ganze Haufen von außen mit Lehm verschmiert. Dann wird der nächste, in der Nähe stehende, große Baum gefällt. Aus dem Stamm werden Bretter und Balken für das künftige Haus geschnitten, die dicken und dünnen Äste lässt man trocknen (das dauert bei den Temperaturen hier nicht lange) und heizt damit den Brennofen. Nach einigen Tagen sind die gebrannten Ziegel fertig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SvWpWy3-lBo/Tu82l9Sl-gI/AAAAAAAAATU/8Vvkxq-Twxg/s1600/Ziegelbrenn%25C3%25B6fen.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SvWpWy3-lBo/Tu82l9Sl-gI/AAAAAAAAATU/8Vvkxq-Twxg/s400/Ziegelbrenn%25C3%25B6fen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5687824880127834626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Typische Ziegelbrennöfen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bis zu diesem Zeitpunkt hat der ganze Hausbau noch keinen Pfennig gekostet, wenn man die eigene Arbeitskraft nicht rechnet... Aber das macht hier ohnehin niemand. Die erste richtig teure Geldausgabe ist der Kauf von Zement, ein Sack kostet etwa 15.000 Tsh -  über 7 Euro (dafür arbeiten unsere cashworker 3 Tage). Außerdem muss ein Maurer bezahlt werden.  Bretter und Balken des gefällten Baumes sind ausreichend für Dachstuhl und Fensterrahmen, sofern das Holz nicht schon vorher verkauft wurde- dann steht der Rohbau halt noch ein Jahr länger... Zum Schluss noch ein Grasdach, das irgendwann durch Wellblech ersetzt wird- und das neue Haus ist bezugsfertig, auch wenn oft noch Türen und Fenster fehlen. Der finanzielle Aufwand hat sich auf jeden Fall in Grenzen gehalten. Verblüffend ist, dass in vielen Fällen die Familie weiter in der Lehmhütte wohnt, das Haus vermietet und damit ein bisschen Geld verdient. Warum auch nicht?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich möchte nicht missverstanden werden- Motoräder und feste, stabile Häuser stellen zweifellos einen Fortschritt dar und ich will wirklich kein nostalgisch verträumtes Lugala und Umgebung. Nachdenklich macht mich nur die Tatsache, dass in den vergangenen zwei Jahren genauso viele dicke, alte Bäume verschwunden sind wie feste Häuser gebaut wurdenund man muss kein Hellseher sein um sich vorzustellen, wie es hier in 10 bis 15 Jahren aussehen wird. Vor wenigen Jahren wurde die Straße von Chalinze nach Arusha ausgebaut, es gab Arbeit und die Anwohner haben Geld verdient. Wenn man heute auf  dieser Straße fährt, sieht man rechts und links feste Häuser- aber keinen einzigen Baum mehr...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dies ist wohl der Preis, der für ein bisschen Wohlstand gezahlt werden muss.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Inzwischen ist das Gebiet Halbwüste, der Boden wird immer weniger ertragreich und die nomadischen Viehzüchter (Sukuma und Massai) wandern mit ihren Herden hier in das Kilomberogebiet ein- was natürlich zu Spannungen mit den ansässigen Reisbauern führt, da deren Felder von den Herdenbesitzern als Viehweide betrachtet werden.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;P.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1991572795700771738?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1991572795700771738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/der-preis-des-fortschritts.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1991572795700771738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1991572795700771738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/12/der-preis-des-fortschritts.html' title='Der Preis des Fortschritts'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ZBk_8pJXkbE/TvL6eRThAcI/AAAAAAAAATg/kVXAtXyA6pk/s72-c/Dec%2B2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4076617162842537790</id><published>2011-11-03T01:55:00.002+03:00</published><updated>2011-12-19T15:36:55.945+03:00</updated><title type='text'>Zeit für Urlaub</title><content type='html'>Der November ist unser Urlaubsmonat. Wir haben nicht nur Lugala, sondern Afrika verlassen und werden Anfang Dezember wieder zurückkehren.&lt;br /&gt;Bis dahin viele Grüße an alle Leser dieser Seite.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4076617162842537790?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4076617162842537790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/11/zeit-fuer-urlaub.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4076617162842537790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4076617162842537790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/11/zeit-fuer-urlaub.html' title='Zeit für Urlaub'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1415846443326127630</id><published>2011-10-14T14:39:00.006+03:00</published><updated>2011-10-14T15:00:19.363+03:00</updated><title type='text'>Einkaufen in Dar es Salaam</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nach 8 Wochen hatten wir Mitte September die staubige Einöde wieder einmal verlassen und sind aus der Lugala-Abgeschiedenheit auf Einkaufstour nach Dar es Salaam gefahren.&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Erste Station mit Übernachtung war Morogoro. Am Morgen vor der Weiterfahrt hatten wir einen Termin bei unserem Lieblingsinder -  keineswegs ein gutes Restaurant sondern eine Toyoto-Werkstatt mit excellentem Service, die wir allerdings leider schon viel zu oft aufsuchen mussten. Unser Landcruiser ist ein wirklich robustes Fahrzeug aber nach 13 Jahren sind Verschleißteile nun einmal verschlissen und die Mensch und Material alles abverlangenden Pistenfahrten tragen zur Überbeanspruchung bei. Als wir das Fahrzeug im vergangenen Jahr übernommen hatten, war die angebliche Generalüberholung ganz offensichtlich auch nur auf dem Papier erfolgt. Nach dem diesmal auf dem Programm stehenden Zahnriemenwechsel ging es weiter nach Dar.   &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Neben Büromaterial, Autoersatzteilen, Schlüsselduplikaten und allerlei Kleinkram sind vor allem Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial zu besorgen. Hierfür kann man zwar die Bestellung per E-Mail an den Krankenhausversorger MSD (medical stores department) senden und angeblich ist nach 10 Tagen alles versandfertig verpackt, doch das hat noch nie geklappt und wird in dieser staatlichen Einrichtung auch niemals klappen. Erst wenn man dort mit der Bestellliste erscheint und an der Reihe ist, wird mit der Bearbeitung begonnen. Eine freundliche Mitarbeiterin tippt die Bestellnummern, obwohl vorab als Excel-Liste gesendet, in ihren PC, man wird in einen auf eisige Temperaturen gekühlten Raum mit tanzanischem Fernsehprogramm geleitet und sehr freundlich gebeten zu warten. Reichlich Lesestoff sollte man dabei haben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Viele Mitarbeiter tragen irgendwelche Formulare im tanzanischen Bummelschritt hin und her und scheinen sehr geschäftig. Bis endlich alle Medikamente zusammengesucht sind, vergehen 2-3 Stunden. Die Packer werfen viereckige Schachteln und runde Dosen durcheinander in große Kartons und lächeln freundlich, wenn man beim platzsparenden Stapeln behilflich ist. Nun darf man das Auto auf`s Gelände fahren und es erstaunt mich immer wieder, dass tatsächlich alles hineinpasst. Am Ende bekommt man neben Lieferschein und Rechnung auch eine Liste mit den nicht erhältlichen Medikamenten und Verbrauchsmaterialien. Mit der geht es dann am Nachmittag oder nächsten Tag zu Action Medeor, dem etwas teureren Anbieter, bei dem meist der Rest erhältlich ist. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Die MSD-Prozedur ist Angelegenheit des Apothekers, Peter hat dafür extra eine Berechtigungskarte und ich habe das nun auch schon zur Genüge erlebt. Wie schon beim letzten Mal hatte ich mir die Innenstadtziele vorgenommen und wollte eigentlich mit dem City-Bus fahren. Doch die sind morgens Richtung Innenstadt selbst für afrikanische Verhältnisse hoffnungslos überfüllt und halten nicht einmal an. Mit dem Taxi wäre es ebenso zwecklos, man steht ohnehin nur im Stau und zu Fuß gibt es einige Abkürzungen. Also gehe ich mit einem Bündel Geld im Rucksack quer durch Kariakoo, das eng bebaute und dichtbesiedelte Viertel der Einheimischen. Vor einem Jahr hätte ich das wahrscheinlich nicht gemacht. Nach ca. 40 min bin ich schon jm Computergeschäft. Selbst das einfache Kaufen des Toners für den Kopierer dauert mindestens eine halbe Stunde. Freundlich wird man gebeten, erst einmal Platz zu nehmen. Jeder Verkäufer scheint für ein anderes Produkt verantwortlich zu sein und so warte ich geduldig bis der Toner-Fachmann kommt. Inzwischen ist es mir kalt geworden, denn in allen Läden wird auf gefühlte Wintertemperatur gekühlt. Nachdem der nette Herr meinen Wunsch entgegengenommen hat, schickt er einen Helfer ins Lager, der für ca. 15 min verschwindet und dann mit einem Doppelpack wiederkommt. Er offeriert es als günstigeres Angebot und selbst wenn es nicht so wäre, hätte ich es genommen, wer weiß ob er eine Einzelpackung gefunden hätte. Das Bild gleicht sich in fast allen Innenstadtläden: zuvorkommende Verkäufer, ausnahmslos indischer Abstammung,  einheimische Laufburschen (mir fällt auf, dass dieses Wort bei uns gar nicht mehr gebräuchlich ist,  weil es wohl auch diese Spezies nicht mehr gibt), übermäßig tief gekühlte Räume und Sitzgelegenheiten für die Warterei. Mit dem Toner im Gepäck geht es weiter  zu diversen Medizinprodukteanbietern und Laborausstattern, bei jedem bekomme ich etwas von meiner Liste. Die Wartezeit bietet Gelegenheit das jeweiliege Angebot zu studieren, etliche Produkte kommen aus  Deutschland, die für höchste Qualität bekannt und hier sehr begehrt sind. Sogar aus dem Ilmkreis habe ich etwas entdeckt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JlpcA_wE0Tg/TpggNjG1ryI/AAAAAAAAAS8/IS_9igBsELg/s1600/wir%2B041.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 296px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-JlpcA_wE0Tg/TpggNjG1ryI/AAAAAAAAAS8/IS_9igBsELg/s400/wir%2B041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663311948552711970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Qualität aus Thüringen &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Beim Büroausstatter kaufe ich die vielen Kleinigkeiten, Stifte, Stempelkissen, Heftklammern usw. Zum Schlüsseldienst geht es auch noch, ebenso in ein Wechselbüro (wenn Besucher kommen, wird für Bekannte aus Lugala immer mal etwas Geld mitgegeben, welches wir dann umtauschen). Inzwischen ist es Nachmittag und ich gönne mir ein Eis. Der Rückweg ist ziemlich beschwerlich, die Sonne brennt, es ist heiß, staubig, eng und laut. Stromausfälle sind hier üblich und so dröhnt vor jedem Laden ein   Generator, dazu der unablässig dichte Verkehr mit schwarzen Rußwolken aus überwiegend uralten Dieselmotoren. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Irgendwann am Nachmittag treffen wir uns bei den Capuzinern  in unserer Unterkunft während der Aufenthalte in Dar. Es ist eine Oase mitten in der Stadt, in der wir unser Stammzimmer haben und uns am Ende eines solchen Tages richtig heimisch fühlen. Auch unser stets bis unters Dach und manchmal auch darüber voll beladenes Auto steht hier sicher.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Am Ende aller Erledigungen für das Hospital, zu denen uns stets noch per sms gesendete Wünsche erreichen, fahren wir  zum Einkauf unserer persönlichen Dinge und tauchen für kurze Zeit in eine europäische Supermarktwelt ein. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Diese Fahrten nach Dar es Salaam sind zwar willkommene Abwechslung aber letztendlich mehr  strapaziöse Notwendigkeit als Vergnügen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;         &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1415846443326127630?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1415846443326127630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/10/einkaufen-in-dar-es-salaam.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1415846443326127630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1415846443326127630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/10/einkaufen-in-dar-es-salaam.html' title='Einkaufen in Dar es Salaam'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-JlpcA_wE0Tg/TpggNjG1ryI/AAAAAAAAAS8/IS_9igBsELg/s72-c/wir%2B041.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5031407755710606620</id><published>2011-09-30T15:19:00.002+03:00</published><updated>2011-12-30T11:27:38.557+03:00</updated><title type='text'>Geld</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Einnahmen und Ausgaben des Hospitals beschäftigen uns eigentlich ständig. Bei  jeder, aber auch wirklich jeder  Entscheidung wird geprüft, ob das Hospital zur Finanzierung in der Lage ist und welches Programm für eine Rückerstattung geeignet sein könnte-  viel Phantasie und Kreativität sind gefragt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Irgendwann überlegt man natürlich auch einmal, wie es mit unseren Einnahmen und Ausgaben hier in Lugala bestellt ist. Einnahmen haben wir nicht. Ich bekomme in Deutschland meine Altersbezüge, aber Beate ist für diese zwei Jahre unentgeltlich freigestellt und dieser Verdienstausfall macht sich schon bemerkbar. Für Miete und Strom  wären 5 Euro im Monat zu zahlen. Diese lächerlich geringen Ausgaben für die Wohnung sollten einmal ein Anreiz für das Krankenhauspersonal sein, hier in Lugala sesshaft zu werden- die gute Absicht ist nie wirksam geworden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ca. alle 8 Wochen fahren wir nach Dar es Salaam. Diese Fahrten sind immer Versorgungsfahrten mit langer Erledigungsliste (Medikamente, Labor- und Verbrauchsmaterial bei verschiedenen Anbietern, Ersatzteile, Büromaterial usw.) und wir verbinden sie nach Möglichkeit mit der Abholung bzw. Rückreise von Besuchern. Die 2 max. 3 Übernachtungen in DAR bei den Kapuzinern- 15 Euro für uns beide pro Nacht- werden vom Hospital bezahlt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zu Besuchern sage ich immer, man kann in Lugala kein Geld ausgeben. Das ist natürlich leicht übertrieben. Ein bisschen braucht man schon und ich habe einmal versucht zu überschlagen, wie teuer das Leben hier in Lugala für uns ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Emma und Charles bekommen im Monat jeweils 50 Euro- das ist hier sehr viel für eine Haushilfe, zumal sie nur etwas mehr als halbtags arbeiten. Üblich ist bei den Familien in Lugala weniger als die Hälfte. Aber wir sind Weiße und so wird natürlich mehr erwartet und auch gezahlt. Um sich vorstellen zu können, welche Bezahlung hier angeboten und auch akzeptiert wird, nur ein Beispiel: für unseren Handwerker Kuandika brauchten wir dringend einen Nachfolger. Nach längerer Suche haben wir einen – hoffentlich- gleichwertigen Ersatz gefunden, eine Empfehlung der Diözese in Ifakara. Der neue fundi kann Autos reparieren, Klempnerarbeiten ausführen und als Elektriker arbeiten- Autofahren kann er auch. Bis vor kurzer Zeit hat er bei der Diözese gearbeitet und dort 50.000 Tsh (das sind weniger als 25 Euro) verdient. Im Monat!!! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber weiter in der Aufzählung: Emma kocht Mittagessen, für die Zutaten geben wir  täglich ca. 1 Euro aus, wenn wir einen Fisch bekommen, ist es etwas mehr. Am Sonntag gibt es Fleisch, das ist natürlich teurer, ca. 4 € pro kg). Meine tägliche Bierration (1-2 Bier ) kostet etwas mehr als unser Mittagessen-  noch einmal 40 Euro monatlich (die Marke „Castel“ ist richtig gut und gibt es seit ein paar Wochen auch als Schwarzbier).  Butter, Nudeln, Oliven-/Sonnenblumenöl, Kaffee, Obstsäfte, Wein, Rum oder Gin (damit wir nicht ganz den Geschmack vergessen) und ein paar Köstlichkeiten, auf die wir nicht ganz verzichten möchten, bringen wir aus DAR mit, ebenso Waschmittel und was man sonst so braucht -  und so ein Einkauf schlägt dann mit 100-150 Euro zu Buche. Auf diesen Fahrten machen wir meist in Morogoro und auf der Rückfahrt in Mangula Station; hier kostet die Übernachtung 20  bzw. 25 Euro. Bei diesen Aufenthalten  gehen wir abends essen, das sind noch einmal jeweils 20 Euro. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Außerdem bezuschussen wir das Studium von Njaala und seit September auch das von Kuandika- für beide jeweils 50 Euro. Das war es dann schon – und man kann überschlagen, dass wir in diesem Land  ungefähr 500 Euro im Monat ausgeben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Damit sind wir hier in Lugala absolute Verschwender. Eine einfache nurse verdient 130 Euro, wenn sie besser ausgebildet ist,  sind es etwa 70 Euro mehr. Damit sind sie in dieser Gegend absolute Spitzenverdiener; aber auf dieses Geld wartet eine große Verwandtschaft und die bestimmt, was mit dem Verdienst geschieht. Gespart wird nicht- man könnte das Geld nur irgendwo verstecken und dann besteht  immer noch die Gefahr, dass es die Ratten anfressen- also wird es restlos ausgegeben. Sofort ....und das führt dann dazu, dass oft wenige Tage nach der Gehaltszahlung schon wieder nach Vorschuss für den nächsten Monat gefragt wird. Dabei beschränkt man sich natürlich beim Essen auf das Sattwerden, d.h. jeden Tag ugali (ein fester Maisbrei) und irgendetwas für den Geschmack. So ein grosser Klumpen reicht dann für die ganze Familie, gegessen wird mit den Fingern, alle greifen zu und alle werden für wenige Cent satt. So gesehen haben Emma und Charles bei uns jeden Tag ein Sonntagsessen, auch wenn es nach unseren Vorstellungen nur einfache und mit der Zeit vor allem ziemlich eintönige Kost ist.  Emma kocht immer schon vorsorglich so reichlich, dass genügend für beide übrig bleibt und wir wundern uns oft, dass diese Mengen zu schaffen sind und nach dem „Resteessen“ absolut nichts mehr übrig ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0.35cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jetzt nach der Reisernte haben die Leute mehr Geld- man merkt es auch daran, dass öfter einmal ein Bier getrunken wird. Da die Schwarzen aber keinen Alkohol gewöhnt sind, ist das manchmal schon komisch anzusehen.... Außerdem leistet man sich auch einmal etwas „Besonderes“ zum Essen und auch das ist manchmal komisch anzusehen: viele, viele frittierte Bananen und viel Fisch, ebenfalls frittiert.  Aber auf  diese Einnahmen aus dem Reisverkauf wird auch das ganze Jahr gewartet und sie sind oft für viele Familien die einzige Einnahmequelle. Auch über die Verwendung dieser Gelder entscheidet die Großfamilie und wenn auch immer gesagt wird, dass die Tanzanier konsensgeneigt sind: beim Geld hört auch hier die Freunschaft auf und keiner kann sich gegen die Entscheidungen der Sippe stellen. Das kann manchmal schon hart sein....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0.35cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber das Leben hier ist hart- nach anderthalb Jahren Aufenthalt können wir da schon ein wenig mitreden. Ein wenig nur- aber immerhin.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0.35cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5031407755710606620?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5031407755710606620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/geld.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5031407755710606620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5031407755710606620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/geld.html' title='Geld'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7447527454136021719</id><published>2011-09-08T16:42:00.011+03:00</published><updated>2011-09-09T15:41:15.832+03:00</updated><title type='text'>Vom Fundi zum Daktari</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kuandika ist einer der wichtigsten Mitarbeiter des Hospitals, auch wenn das von vielen nicht so gesehen wird, denn er ist „nur“ Handwerker und jede noch so unqualifizierte Hilfsperson im medizinischen Bereich des Hospitals meint, ihn herumkommandieren zu können. In medizinischen Berufen tätige Personen genießen in diesem Land höchstes Ansehen, auch denen mit geringer Qualifikation, abgebrochener oder fehlender Ausbildung, erkennbar in hellgrüner Kleidung, begegnet man ehrfürchtiger als Menschen jeder anderen Berufsgruppe. Selbst die Schülerinnen in ihren Rosa-Uniformen nehmen das für sich in Anspruch. Es ist gesellschaftlicher Konsens.  &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kuandika ist gelernter Elektriker aber auch versierter Klempner und Automechaniker und  hat als Fundi auf allen Gebieten reichlich zu tun. Das Solarsystem hat so seine Tücken, von den Batterien steigt nach 12 Jahren eine nach der anderen aus und Rohrbrüche der verrotteten Wasserleitungen gibt es permanent. Ohne Kuandika und seine Helfer gäbe es so manches Mal keinen Strom oder kein Wasser. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Seit einer Woche müssen wir sagen: Kuandika &lt;u&gt;war&lt;/u&gt; einer der wichtigsten Mitarbeiter, denn er arbeitet nicht mehr in Lugala. Seit Anfang September absolviert er eine dreijährige Ausbildung zum clinical officer (co) im weit entfernten Machame. Nach über 10 Jahren hatte er von all den Ungerechtigkeiten ihm gegenüber die Nase voll, für uns nur allzu verständlich. Die hier üblichen sprunghaften, von der Regierung angeordneten, Gehaltserhöhungen gelten nur für das medizinische Personal, seine schriftlichen Anträge auf Lohnerhöhung wurden dem HMT nie vorgetragen, ebensowenig wie sein Wunsch nach einer Wohnung. Er wohnte in einem Zimmer, ursprünglich der Lagerraum im Hinterhof des Gästehauses. Für die private Nutzung der Motorräder müssen die Angestellten einen wirklich sehr geringen Betrag pro gefahrenen Kilometer bezahlen. Natürlich gibt es ein Fahrtenbuch, doch einige haben statt ihrer Unterschrift in das entsprechende Feld einfach Kuandika eingetragen. Beklagt hat er sich nie, wohlwissend, dass er in der Hierarchie ganz unten steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kuandika ist ein kluger Kopf und eher schweigsamer Mensch und hatte nach sicher langer Überlegung seinen Entschluss gefasst. Bekannt als absolut zuverlässig und jederzeit einsatzbereit, machte er vor ca. einem halben Jahr immer mal für ihn untypische Bemerkungen, er würde nach Feierabend oder am Wochenende nichts mehr reparieren. Peter Hellmold bat ihn zum Gespräch, denn es war offensichtlich, dass er irgendetwas mit sich herumtrug – und dann gab es die Offenbarung: er will clinical officer werden. Nach ungläubiger Rückfrage, ob er sich das reichlich überlegt hätte und ob er nicht vielleicht ein Studium im Bereich Solartechnik aufnehmen wolle, was für ihn ohnehin vorgesehen war, meinte Kuandika, mit seinem Berufsleben als Techniker  hätte er  abgeschlossen, jetzt möchte er Mediziner werden. Die Frage nach den Zugangsvoraussetzungen erübrigte sich von selbst. Keiner der heute im Hospital beschäftigten und geförderten CO`s oder Labortechniker hatte ein besseres Schulzeugnis vorzuweisen als er. Am Tag nach dem Gespräch mit Peter Hellmold brachte er alle notwendigen Bewerbungsunterlagen geordnet in einer Folie ins Büro, so etwas haben wir hier noch nie gesehen. Es wird öfter um Kopien für Urkunden und Zeugnisse gebeten, die meisten Papiere sind verschmutzt,  fleckig, eingerissen und manchmal sogar von Ratten angefressen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nachdem er im Juli seine Zulassung zum Studium erhalten hatte, war Kuandika wohl der glücklichste Mensch weit und breit. Wir haben hier noch nie jemanden so strahlen sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-htsbtivVRB4/TmjH_V-9XwI/AAAAAAAAAS0/zZQuUY0iD4E/s1600/Fundis%2B%25288%2529.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 260px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-htsbtivVRB4/TmjH_V-9XwI/AAAAAAAAAS0/zZQuUY0iD4E/s400/Fundis%2B%25288%2529.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649985623583186690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erst Allzweck-Fundi - jetzt Student&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Die Ausbildung wird vom Hospital bezahlt. Damit besteht die Verpflichtung, nach seinem Studium 5 Jahre in Lugala zu arbeiten. Krankenpflegerinnen gibt es dank der eigenen Schule ausreichend, doch clinical officer fehlen. Wir haben keinen Zweifel, dass das Hospital in Lugala einen sorgfältig arbeitenden und freundlichen clinical officer als Verstärkung bekommen wird und unterstützen Kuandika auch privat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7447527454136021719?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7447527454136021719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/vom-fundi-zum-daktari.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7447527454136021719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7447527454136021719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/vom-fundi-zum-daktari.html' title='Vom Fundi zum Daktari'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-htsbtivVRB4/TmjH_V-9XwI/AAAAAAAAAS0/zZQuUY0iD4E/s72-c/Fundis%2B%25288%2529.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-385201023831253900</id><published>2011-09-03T10:56:00.008+03:00</published><updated>2011-09-05T17:55:30.078+03:00</updated><title type='text'>Blüten ohne Ende und Staub ohne Ende</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Mangobäume stehen wieder in voller Blüte. Die eher unscheinbaren und nur wegen ihrer großen Dichte auffälligen Blüten verströmen einen einzigartigen Duft. Mangobäume wachsen hier reichlich und so wird die Nase sozusagen auf Schritt und Tritt von diesem intensiven Duft geradezu verwöhnt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-f2fH9JfthUk/TmHjSFNVUsI/AAAAAAAAASk/9_1PzfSjAPs/s1600/P1070133.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 246px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-f2fH9JfthUk/TmHjSFNVUsI/AAAAAAAAASk/9_1PzfSjAPs/s400/P1070133.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648045307474563778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Blühende Mangobäume&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span&gt;Im Unterschied zu den Vegetationsperioden wie wir sie aus Mitteleuropa kennen, beginnen auch andere Bäume zu blühen und das ist bei dieser Trockenheit wirklich erstaunlich. Im Moment ist dies aber auch das einzig Schöne, was die Vegetation zu bieten hat, inzwischen gibt es fast kein Grün mehr. Dies aber nicht nur, weil alles vertrocknet, sondern weil alles mit einer dicken rotbraunen Staubschicht überzogen ist. Mit dem Fahrrad unterwegs, wird man von Fahrzeugen aller Art permanent in Staubwolken gehüllt. Das ist einfach lästig und unangenehm und so suchen wir uns immer neue Nebenwege durch die Buschdörfer. Die Hauptstraße nach Malinyi ist zur Rennstrecke für die mittlerweile zahlreichen Motorräder geworden und man kann sie eigentlich nur noch meiden. Doch ab und zu wollen wir schließlich auf den Markt oder in der Serengeti-Bar ein Bier trinken und Ziegenfleich für unseren Sonntagsbraten kaufen.   Wieder zu Hause, muss man sich sofort unter die Dusche stellen, dann stört nicht einmal das kalte Wasser.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span&gt;Gerechterweise sei erwähnt, dass auch wir die Leute mit einer imposanten Staubfahne einhüllen, der niemand ausweichen kann, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ok8gtW0K94s/TmHjSZqCZNI/AAAAAAAAASs/k_U4iP3SVoQ/s1600/Staub.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 266px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ok8gtW0K94s/TmHjSZqCZNI/AAAAAAAAASs/k_U4iP3SVoQ/s400/Staub.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648045312963667154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unterwegs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span&gt;Mit Regen ist in den nächsten Monaten nicht zu rechnen, so müssen wir den Staub noch einige Zeit in Kauf nehmen. Die Menschen hier scheint es in ihrer großen Gelassenheit wenig zu stören,  es ist eben eine Begleiterscheinung der Trockenzeit, die sie nicht anders kennen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-385201023831253900?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/385201023831253900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/bluten-ohne-ende-und-staub-ohne-ende.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/385201023831253900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/385201023831253900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/09/bluten-ohne-ende-und-staub-ohne-ende.html' title='Blüten ohne Ende und Staub ohne Ende'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-f2fH9JfthUk/TmHjSFNVUsI/AAAAAAAAASk/9_1PzfSjAPs/s72-c/P1070133.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4813752873192100067</id><published>2011-08-27T18:34:00.005+03:00</published><updated>2011-08-30T11:07:10.979+03:00</updated><title type='text'>Geschafft - 2 Jahre Ausbildung in Lugala</title><content type='html'>Der erste Jahrgang der vor 2 Jahren gegründeten Lugala School of Nursing hat seine Ausbildung beendet. Nach einer zweiwöchigen Prüfungsphase wirkten alle recht müde, doch für die Vorbereitungen des großen  Abschlussfestes hatten alle noch genügend Energie. Es ist immer wieder erstaunlich: hier geht im Alltag so vieles schief, aus Nachlässigkeit, Vergesslichkeit oder weil man einige Dinge einfach nicht wichtig nimmt, Sauerstoff- und andere Gasflaschen sind ganz plötzlich leer,  Medikamente alle und nicht rechtzeitig nachbestellt, Geräte  verlegt oder verschwunden,  Wasserhähne sowieso dauernd kaputt – doch bei den Feiern klappt alles perfekt, von der Musik bis zur Bewirtung der Gäste, alles läuft nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Plan. Doch diese Feiern veranstalten sie schließlich für sich selbst und das ist der große Unterschied.&lt;br /&gt;Bevor das große Fest steigen konnte, waren natürlich die Prüfungen zu absolvieren, schriftlich, mündlich und auch praktisch musste das erworbene Wissen nachgewiesen werden. In geheimer Mission wurden die in einem Umschlag versiegelten Prüfungsunterlagen aus Ifakara abgeholt. Eigens dafür musste der Fahrer den Schuldirektor nach Ifakara bringen und mit ihm als einzigem Fahrgast zurückkommen. Nichts und niemand durfte im Auto mitgenommen werden. Wenn man weiß, dass es hier keine Schwierigkeit ist, ein Zeugnis passend zu machen, um geforderte Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen, oder sich ein Abschlusszeugnis zu kaufen, scheint dies geradezu absurd.&lt;br /&gt;Die beiden Prüfer hingegen wurden mit großer Begleitung abgeholt, Schuldirektor und beide Lehrerinnen ließen sich das nicht nehmen. Als beide Prüfer nach 2 Wochen wieder zurück gebracht wurden, wäre für weitere Personen im Landcruiser kein Platz mehr gewesen. Die Zuwendungen in Form von prall gefüllten Reissäcken dürften für das neu gefederte Fahrzeug eine Herausforderung gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-nGHre5OmgRc/TlkQLiel9GI/AAAAAAAAASM/0Hem2zv-x70/s1600/Nurse_Abschlussfeier%2B004.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nGHre5OmgRc/TlkQLiel9GI/AAAAAAAAASM/0Hem2zv-x70/s400/Nurse_Abschlussfeier%2B004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5645561398305354850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stolz und erstmals in weiß - die ersten Absolventinnen der Lugala School of Nursing&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Letzten Samstag war es soweit: Ganz stolz zogen die Nurses erstmals in ihren frischen blütenweißen Uniformen, die sie nun von den rosa gekleideten Schülern unterscheidet, auf das Festgelände und wurden von ihren Familien und dem Krankenhauspersonal - alle in großer Robe -  mit Beifall erwartet. Mama Chogo nahm ihnen den hier obligatorischen und inzwischen auch uns bekannten Florence -Nightingale-Eid ab. Jede/r wurde einzeln mit musikalischer Begleitung nach vorn gerufen, erhielt das Zeugnis aus den Händen des Schuldirektors und anschließend Glückwünsche und Geschenke von Familien und Freunden.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Vk3mZrRMB9M/TlySG5KpfuI/AAAAAAAAASc/s8-MJqiRsL0/s1600/Nurse_Abschlussfeier%2B029.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 190px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vk3mZrRMB9M/TlySG5KpfuI/AAAAAAAAASc/s8-MJqiRsL0/s400/Nurse_Abschlussfeier%2B029.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646548679938113250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bunte Girlanden gehören immer dazu   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Manche wurden mit bunt verschnürten Päckchen geradezu überhäuft und bei einigen kullerten sogar ein paar Freudentränen, weswegen sie blitzschnell in ihren Zimmern verschwanden.  Dabei ist mir bewusst geworden, dass man hier nie jemanden weinen sieht, entweder gibt es Wehklagen und -schreien oder Jubelgesänge und Freudengeschrei, aber Tränen zeigt niemand.&lt;br /&gt;Nachdem diese Zeremonie für die 45 Absolventen vorüber und alle Grußworte ausgetauscht waren, Schuldirektor und Lehrerinnen größere und kleinere Geschenke ihrer ehemaligen Schüler in Empfang genommen hatten -  dann endlich wurden die Boxen bis zum Anschlag aufgedreht und die Gäste bewirtet. Diesen Part übernahmen die Schülerinnen des Folgejahrgangs. Wie üblich gab es die sehnsüchtig erwarteten süßen Brausen, gekocht wurde diesmal nicht nur Kuku (Hühnchen) sondern, wegen der vielen Gäste, eine Kuh. Die hatte es den Beteiligten vorher schwer gemacht, war nach dem Kauf ausgerissen und musste erst gesucht und wieder eingefangen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für 13 Absolventen hat das Hospital die Ausbildung ganz oder teilweise bezahlt. Diese sind nun verpflichtet, je nach Anteil des Sponsorings ein bis drei Jahre im Lugala Lutheran Hospital zu arbeiten. Der permanente Mangel an ausgebildeten Pflegekräften und Ärzten war vor einigen Jahren Anlass, diese Schule in Lugala zu gründen, bis zur endgültigen Zulassung im letzten Jahr ist viel Zeit vergangen. Im Oktober werden die Krankenpflegerinnen ihre Arbeit aufnehmen. Mama Chogo freut sich über die Erleichterung ihrer Dienstplanung auf den Stationen, aber dieser Zuwachs bedeutet auch einen enormen Sprung bei den Personalkosten – und das bei der zwar vor Monaten in großer Runde im Ministerium zugesagten anerkannten Bettenzahl aber noch immer unverändert für weniger als die Hälfte des Personals überwiesenen Gehältern.&lt;br /&gt;Auch die anderen Absolventen haben keine Probleme, eine Stelle zu bekommen. Jedes Krankenhaus wird sie dankbar einstellen. So werden die jungen Frauen künftig einen nicht unerheblichen Anteil am Familieneinkommen haben und die Investition der Eltern in die Ausbildung ihrer Kinder hat sich gelohnt.&lt;br /&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4813752873192100067?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4813752873192100067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/geschafft-2-jahre-ausbildung-in-lugala.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4813752873192100067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4813752873192100067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/geschafft-2-jahre-ausbildung-in-lugala.html' title='Geschafft - 2 Jahre Ausbildung in Lugala'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-nGHre5OmgRc/TlkQLiel9GI/AAAAAAAAASM/0Hem2zv-x70/s72-c/Nurse_Abschlussfeier%2B004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-3505172130420149101</id><published>2011-08-17T12:14:00.009+03:00</published><updated>2011-08-19T10:11:43.027+03:00</updated><title type='text'>Kommunikationsschwierigkeiten</title><content type='html'>Ich weiß nicht, wie oft wir in den letzten Wochen immer wieder die selben Lieder gehört haben. Dabei haben wir noch Glück und wohnen genügend weit von der Musik entfernt....Aber der Reihe nach :&lt;br /&gt;Die Ernte in diesem Jahr war gut- reichlich Regen und zur rechten Zeit Sonne und Trockenheit, so dass der Reis reifen konnte. Jetzt fahren täglich abenteuerlich beladene Transporter nach Malinyi und weiter nach Ifakara. Die Leute haben mehr Geld in der Tasche (nur nebenbei: wenn man nach der Ernte bzw. den Erträgen fragt- dann winken die shamba-Eigentümer ab und stöhnen; aber da unterscheiden sie sich nicht von den Bauern in Deutschland) und deshalb hat auch Makassy seine "Bar" wieder geöffnet. In der Zeit der knappen Kassen ist sie geschlossen. Bar ist bestimmt ein Euphemismus,  ein   Verkaufsverschlag (so wie alle Läden hier), ein paar Plastikstühle und -hocker, etwa 6 qm sind überdacht und keine 10 Meter entfernt donnern die oben erwähnten Tranporter  mit   riesiger Staubfahne vorbei; nebenan werden unter freiem Himmel die Speisen gekocht und gleich mit eingestaubt. Die Leute kommen gegen 17 Uhr und spielen Dame, d.h. zwei spielen in wechselnder Besetzung, die anderen sehen zu und kommentieren lautstark.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KCDioTJlS7M/TkuLjodmtxI/AAAAAAAAASE/Cr-CdfdysQU/s1600/Makassy_bar.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 253px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-KCDioTJlS7M/TkuLjodmtxI/AAAAAAAAASE/Cr-CdfdysQU/s400/Makassy_bar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641756402484950802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Makassy-Bar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Und hören Musik. Der Tonregler ist bis zum Anschlag aufgedreht und jede Unterhaltung schlicht unmöglich. Das ist aber nicht nur bei Makassy so, auch in Malinyi ist die Musik in den beiden Kneipen oder  Handyläden schon fast schmerzhaft. Überall im Land ist das der Fall- ich habe keine Erklärung dafür. Deshalb gibt es auch keine Unterhaltung, alle sitzen nur da, sehen den Damespielern zu und wechseln manchmal die Plätze. Ich will gerecht sein: wenn ich komme und Bier trinke, wird die Lautstärke zurückgenommen, aber wenn ich dann gehe- und die Fahrstraße noch nicht überquert habe- wieder voll aufgedreht. Beate weiß dann, in 3 Minuten bin ich zu Hause. So geht das bis tief in die Nacht.  Gesehen haben wir es noch nicht (mit Einbruch der Dunkelheit kann man sich wegen der Mücken nicht mehr draußen aufhalten, gegen 19 Uhr sind wir also meist zu Hause), aber die Vorbereitungen für das Abendessen lassen darauf schließen, dass auch später noch einige Gäste erwartet werden. Auf offenem Feuer auf drei Steinen werden in einer Ölpfanne immer im selben Öl abwechselnd Fisch und Bananen frittiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4Kapiv5qrio/TkuJghCiqlI/AAAAAAAAAR0/zbNAjubyfDA/s1600/MakassyBar.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-4Kapiv5qrio/TkuJghCiqlI/AAAAAAAAAR0/zbNAjubyfDA/s400/MakassyBar.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641754149929527890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vorbereitung des Abendessens - Kochbananen und Fisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Das Schärfste ist jedoch, dass es offenbar nur diese eine CD gibt, die irgendwann einmal kopiert wurde und nun ununterbrochen gespielt wird, sehr laut gespielt wird. Wir hören es in unserem ca. 400 m entfernten Haus immer noch laut genug. Da es im Dorf keinen Strom gibt, hat Makassy  für die Beschallung extra einen Generator angeschafft.&lt;br /&gt;Eine Unterhaltung mit einer Bierflasche in der Hand ist also schon wegen der Lautstärke nicht möglich und außerdem - wie und worüber sollten wir mit den Schwarzen reden? Da sind einmal die sprachlichen Schwierigkeiten. Unsere Fertigkeiten des Kisuaheli (besonders meine, Beate ist mir da um Längen voraus) und ihre Kenntnis der englischen Sprache sind nur unvollkommen und damit beschränken sich Gespräche zumeist auf das Notwendigste. Dazu kommt, dass es bei einem Gespräch mit einem Einheimischen einfach kein Thema geben würde. Wir wohnen jetzt über ein Jahr hier wie auf einer Insel, kennen viele Leute und erkennen sie manchmal schon auf weite Entfernung, aber auch nach dieser langen Zeit haben wir wenig Kenntnis wie sie leben, oft auch nicht wo sie leben und was sie denken. Das würden sie uns auch niemals sagen. Wir stehen hier in der Hierarchie ganz oben, da würde bei dem ausgeprägten Rangordnungsdenken der Tanzanier niemand mit uns ein seine persönlichen Ansichten betreffendes Gespräch führen. Wir werden zwar  angesprochen, ob wir jemandem Schulgeld bezahlen, ob wir Geld verborgen oder jemandem ein Haus bauen könnten- das ist die übliche und normale Bettelei. Diese ist auch nachvollziehbar; wenn die Leute hier erleben, wieviel Geld von den Weißen für das Hospital oft in kürzester Zeit aufgetrieben werden kann und wie schnell ein Vorhaben zu Ende gebracht ist- müssen sie ja denken, dass alle Europäer/Amerikaner Geld im Überfluss haben. Man kann es auch niemandem klarmachen- und da bin ich wieder bei den Verständnisschwierigkeiten- dass es in Deutschland zwar beachtliche soziale Leistungen gibt, dass die Mittel dafür aber erst einmal hart erarbeitet werden müssen. Damit ist ein Gespräch auch über diesen Bereich bzw. auf dieser Ebene erledigt. Weil man mit Menschen nicht über Dinge reden kann, die sie einfach nicht kennen oder anders ausgedrückt: man kann mit einem Blinden nicht über Malerei diskutieren....Das ist einfach so....&lt;br /&gt;Wenn die Einheimischen als Gesprächspartner ausscheiden, bietet sich natürlich der hier tätige Arzt für die Kommunikation an- und um Kommunikation ging es ja eigentlich. So angenehm es ist, einen weiteren deutschen Gesprächspartner zu haben- oft genug reduzieren sich die Gespräche auf die Organisation des Hospitalbetriebs und noch öfter auf aktuelles Krisenmanagement. Dazu kommt noch die Beurteilung der Besucher, Gespräche über die Aktivitäten (meist sind es Forderungen) der Diözese. Da unsere einzige Verbindung zur Außenwelt das Internet ist, haben wir auch täglich die selben Nachrichten, über die man sich austauschen kann. Doch egal über welches Thema wir uns auch unterhalten, irgendwann landen wir immer wieder beim Hospital. &lt;br /&gt;Wir haben auch sehr  unterschiedliche tägliche Erfahrungen. Der Arzt ist unbedingt die absolute Autorität aber in seiner täglichen praktischen Arbeit auf ein kollegiales Miteinander angewiesen- auf die Zusammenarbeit mit dem OP- Team, mit der Matron, mit dem Hospital Management Team und bei diesen Gesprächen erfährt er schon die eine oder andere Neuigkeit- und sei es der hier übliche Klatsch. Außerdem hat er öfter ein Erfolgserlebnis: eine schwierige und dennoch geglückte OP; eine Mutter, die sich nach der Entbindung bei ihm bedankt; ein geheilter Patient, den eigentlich schon alle abgeschrieben hatten und mehr....Alles das haben wir nicht. Wir versuchen eine gute Verwaltung anzubieten und sind mit unseren Vorstellungen vom ehrlichen Umgang mit den Finanzen, mit einer bescheidenen Systematik in der Verwaltung oder auch Verantwortung für die tägliche Arbeit oft im grundsätzlichen Widerspruch zu den Angestellten. Was denUmgang mit Geld, die Solidarität mit Schwächeren oder auch Sauberkeit und Ordnung betrifft- unsere Auffassungen könnten oft nicht unterschiedlicher sein. Und da nicht zu erwarten ist, dass sich die Auffassungen der Schwarzen ändern, müssen wir immer und immer wieder Kompromisse eingehen und den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Auf jeden Fall bekommt man in diesem täglichen Miteinander bestimmt keine familiären Angelegenheiten  mitgeteilt.&lt;br /&gt;Ein Phänomen kann man aber nach diesem doch längeren Aufenthalt hier in der Abgeschiedenheit bemerken: man nimmt viel deutlicher wahr, wie sehr der Leser von und zu Nachrichten gelenkt wird. Gerade weil wir sonst keine Möglichkeiten haben, uns anderweitig zu informieren. Da wird ein Thema gepusht, täglich aufgeregt darüber berichtet und bald von der nächsten Sensation abgelöst. Beispiele?? Wer spricht heute noch von Fukushima? Dabei frisst sich dort immer noch die geschmolzene Masse in den Boden... Wer spricht noch von Gadhafi und Libyen- dort wird immer noch gekämpft, aber das ist keine Meldung mehr wert. Welche Nachricht erinnert noch an Herrn zu Guttenberg- noch vor kurzer Zeit haben Nachrichten über ihn sogar die Meldungen zur Eurokrise überlagert. Von dem Getöse um die FDP ganz zu schweigen....&lt;br /&gt;Das wird wohl ein ganz großer Gewinn unseres Aufenthaltes hier auf dieser Insel Lugala sein: wir haben gelernt, Dinge nicht so wichtig zu nehmen- in wenigen Tagen interessiert es ohnehin niemanden mehr.&lt;br /&gt;Und ich hoffe sehr, dass dieser Zustand nach unserer Rückkehr sehr, sehr lange anhält.....&lt;br /&gt;P.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-3505172130420149101?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/3505172130420149101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/kommunikationsschwierigkeiten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3505172130420149101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3505172130420149101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/kommunikationsschwierigkeiten.html' title='Kommunikationsschwierigkeiten'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-KCDioTJlS7M/TkuLjodmtxI/AAAAAAAAASE/Cr-CdfdysQU/s72-c/Makassy_bar.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1413336585678820284</id><published>2011-08-13T11:08:00.006+03:00</published><updated>2011-08-15T11:25:43.723+03:00</updated><title type='text'>Haustiere</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;In den Dörfern halten viele Leute Hühner, die überall durch`s Gelände laufen.  Da Hühner einfach nur dumm sind, rennen sie, obwohl am Straßenrand friedlich herumpickend, gerade immer dann über die Straße, wenn ein Fahrzeug kommt. Erstaunlicherweise schaffen sie es meist unversehrt zur anderen Seite. Auch mit dem Fahrrad muss man aufpassen, dass nicht eins zwischen den Speichen hängenbleibt. Für den geflügelten Nachwuchs braucht man natürlich auch Hähne und so werden wir zuverlässig jeden Morgen weit vor Sonnenaufgang geweckt. Aus allen Richtungen kräht es.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;Einige Enten sieht man auch. Ziegen gibt es reichlich, von denen neuerdings in Malinyi immer eine  frisch geschlachtete in der Serengeti-Bar zum Verkauf hängt. Das Fleisch der jungen Zicklein ist wunderbar zart und ein schöner Sonntagsbraten. Von den halbsesshaften Sukuma mit ihren großen Watussirinderherden abgesehen, halten einige etwas wohlhabendere Leute eine Kuh oder ein Schwein.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;Außerdem sieht man etliche Hunde, die irgendwie alle gleich aussehen und von denen die wenigsten einen Besitzer haben. Die meisten dieser armseligen Kreaturen streunen verwahrlost herum und müssten eigentlich alle von ihren vielen sichtbaren Leiden erlöst werden. Aber darum kümmert sich niemand. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wir haben seit gestern auch ein Haustier – einen jungen Waran. Er hat sich unseren Garten für seine Erdhöhle ausgesucht, vielleicht als strategisch günstige Lage zu Nachbars Hennen mit ihren Küken, die sich immer wieder durch Charles` mühevoll verdichtete Hecke kämpfen. Wir haben den Eindruck, am liebsten halten die sich in unserem Garten auf und scharren alles kaputt. Als ich das Erdloch gestern entdeckte, dachten wir erst, es sei eine Schlange, worüber wir wenig erfreut gewesen wären. Eine Begegnung mit Kobras und Puffottern kann dramatisch enden. Man sah zunächst im Taschenlampenschein nur etwas Zusammengerolltes mit schöner Oberflächenzeichnung. Wir waren drauf und dran,  Wasser hineinzuschütten, um das Tier herauszulocken, da quälte es sich von selbst rückwärts aus seiner Höhle heraus.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-oulgKtsX4lo/TkY0O0mm6UI/AAAAAAAAARc/TWKoAjXHwBo/s1600/Waran%2B007.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 254px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-oulgKtsX4lo/TkY0O0mm6UI/AAAAAAAAARc/TWKoAjXHwBo/s400/Waran%2B007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640253012571515202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unser freundlicher Gartenbewohner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Warane, auch recht große Exemplare, sind schon öfter durch den Garten spaziert, haben es sich auch auf dem Dach bequem oder von dort auf die Streifenhörnchen auf dem   Avocadobaum Jagd gemacht. Aber die kleinen flinken Kletterer sind keine leichte Beute.   Ich bin froh, dass ich dies tagsüber beobachtet habe.  Auch nachts hat schon mehrmals ein Waran versucht, am Verandagitter auf das Dach zu klettern,  ist dabei abgerutscht und zur Erde geplumpst. Die kratzenden und rumpelnden Geräusche ließen auf Bedrohliches schließen, doch wir wussten, wer der nächtliche Besucher war und es gab keinen Grund zur Beunruhigung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XI51aDEQfB0/TkY5GdZ8TWI/AAAAAAAAARs/dG0QxsraPUk/s1600/Waran2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 237px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XI51aDEQfB0/TkY5GdZ8TWI/AAAAAAAAARs/dG0QxsraPUk/s400/Waran2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640258366463561058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein früherer Besucher auf dem Dach&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nun sind wir gespannt, wie lange der Waran bleibt. Vielleicht wird er wirklich zum Hühnerschreck. Uns soll es recht sein, wo die scharren, bleibt nicht ein Grashalm stehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kurzer Nachtrag zu Uwes Kommentar: Auch hier werden Warane gegessen, hat uns Tischler Lyabonga erzählt. Ob als Delikatesse oder eher aus Not, wissen wir allerdings nicht, wahrscheinlich letzteres. Wir werden auf dieses  Geschmackserlebnis ganz sicher verzichten. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;    &lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1413336585678820284?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1413336585678820284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/haustiere.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1413336585678820284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1413336585678820284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/haustiere.html' title='Haustiere'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-oulgKtsX4lo/TkY0O0mm6UI/AAAAAAAAARc/TWKoAjXHwBo/s72-c/Waran%2B007.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2798951781157302144</id><published>2011-08-08T16:40:00.004+03:00</published><updated>2011-08-08T17:02:47.789+03:00</updated><title type='text'>Schwarze Stunde</title><content type='html'> &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Letzten Samstag gab es für das Hospital eine ganz schwarze Stunde – aus der Maternity wurde ein Baby gestohlen. Eigentlich ist das unvorstellbar, denn die Mütter sind mit ihren Neugeborenen nie allein. Eine Oma, Tante oder Schwester, in den seltensten Fällen der Vater des Kindes,  ist in den ersten Tagen immer dort und steht der Mutter bei. Der üblicherweise in einen Kanga gewickelte Neuankömmling wird umhergetragen und allen gezeigt. Vielleicht  konnte es auch gerade deshalb passieren, bei den vielen Anwesenden fällt es kaum auf und es wird nicht darauf geachtet, ob vielleicht jemand ein fremdes Baby im Arm trägt. In den von den Frauen in mehreren Lagen übereinandergetragenen Kangas, den bunten Universaltüchern, kann man so einen kleinen „Frischling“ außerdem problemlos verstecken.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Es geschah während der abendlichen Besuchszeit, wenn also noch ein Familienangehöriger mit dem Abendessen kommt, dabei wird es schon ein bisschen unübersichtlich auf der Station. Natürlich gab es große Aufregung und die Polizei wurde sofort informiert. In diesem Falle setzten jedoch alle ihre große Hoffnung, das Baby schnell und gesund wieder zu finden, auf die wohl allen Tanzaniern eigene Neugier und ihr großes Mitteilungsbedürfnis. Hier wird über alles und jeden geredet, nichts bleibt verborgen. Es gibt keine Neuigkeit, die nicht sofort weitererzählt werden muss &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;und jeder weiß so ziemlich alles über jeden.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Am Sonntag wurden Suchanzeigen aufgehängt und in den umliegenden Dörfern verteilt. So rechneten im Hospital alle damit, dass es auffällt, wenn plötzlich ein Neugeborenes auftaucht, ohne dass zuvor eine schwangere Frau in der Familie zu sehen war. Dies ist aber längst keine Veranlassung, diese Entdeckung der Polizei mitzuteilen. Die Nachbarn fragen vielleicht nach, doch hier gibt es immer und für jede Situation irgendeine Erklärung, mit der man sich zufrieden gibt, sei sie auch noch so absonderlich. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Damit die Suche also möglichst schnell zum Erfolg führt, wurde eine Belohnung ausgesetzt – 50.000 Tsh – ein halber Monatslohn für einen ungelernten Arbeiter, wenn er überhaupt einen Arbeitsplatz hat. Für die meisten Leute in der Region ist es richtig viel Geld und die Verlockung groß genug, intensiv nach dem Baby zu suchen. Tatsächlich gab es bereits am Sonntagabend erste Informationen, man wisse, wo das Baby sei, z.T. haarsträubende Vermutungen und recht wilde Spekulationen, es wurden viele Orte genannt, auch in Ifakara hätte man eine Frau mit diesem Kind gesehen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Aber am Montag gab es wirklich den entscheidenden Hinweis. Makali fuhr mit Mama Chogo und Polizeibegleitung ins benachbarte Dorf. Sie fanden den Säugling bei einer Frau. In Windeseile hatte sich das natürlich herumgesprochen, vor dem Hospital gab es eine große Menschenansammlung. Alle warteten -  und als unser sonst eher vorsichtige Fahrer Makali  angebrettert kam, wurde das glücklicherweise wohlbehaltene Kind mit einem unglaublichen Freudengeschrei empfangen.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nicht jede Frau bringt hier ein willkommenes Baby zur Welt, doch die junge Mutter und ihre Familie waren ehrlich verzweifelt und bestürzt, schockiert, wie alle Angestellten auch. Es war ihr erstes Kind und sie hatte sich wirklich gekümmert. Überglücklich konnte sie nun ihr Baby wieder in die Arme schließen.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Die ausgesetzte Belohnung wurde am Dienstag von zwei Männern abgeholt. Sie wollten, dass es niemand mitbekommt, doch auch dies wird mit Sicherheit nicht geheim bleiben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wie immer, wenn etwas passiert ist, wird über Konsequenzen nachgedacht. Vor Jahren  war die Tür zur Maternity immer verschlossen. Neben der Tür gibt es ein Fenster mit einer Holzplatte als  Abstellfläche, durch welches das Essen für die Mütter hereingereicht wurde. Irgendwann war diese Platte weg und man konnte nichts mehr abstellen. Jeder ging ein und aus und niemanden störte es. Jetzt wird unser Tischler Lyabonga wieder eine Abstellfläche an besagtem Fenster anbringen und die Tür verschlossen bleiben. Mal sehen wie lange.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2798951781157302144?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2798951781157302144/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/schwarze-stunde.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2798951781157302144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2798951781157302144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/schwarze-stunde.html' title='Schwarze Stunde'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2178863621022762807</id><published>2011-08-01T13:29:00.010+03:00</published><updated>2011-08-03T17:04:49.938+03:00</updated><title type='text'>Anderes Denken</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Es gab in diesem Jahr eine gute Reisernte. Auf einigen Shambas musste noch einmal nachgepflanzt werden, nachdem sich der Furuha während des großen Regens ein neues Bett durch die Felder gesucht hatte, doch insgesamt ist man mit dem Ertrag zufrieden.  Dies macht sich auch am endlich steigenden Einkommen des Hospitals bemerkbar. Die Menschen können wieder Geld für einen Arztbesuch und Medikamente aufbringen. Diesen unmittelbaren Zusammenhang immer wieder zu sehen ist schon bedrückend. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Aber es ist auch zu beobachten, dass das Einkommen in dieser Region gestiegen ist: etliche Steinhäuser wurden gebaut, einige sogar sehr aufwändig, man sieht noch mehr  Satellitenschüsseln zu denen auch ein Fernsehgerät gehört, es gibt Fahrradverkaufs- und -verleihstationen, deutlich mehr Motorräder sind unterwegs, in Malinyi wurden neue Lädchen mit dem hier üblichen bunten Angebot und die "New Serengeti Bar" eröffnet. Das meiste ist sicher auf Pump finanziert, doch es ist mehr Geld im Umlauf als vor einem Jahr.   &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Auch im Hospital gibt es durchaus Patienten, die für besonderen Service etwas mehr zu bezahlen bereit sind und den Aufenthalt in einem Einzelzimmer wünschen. Eines gibt es  nun auf jeder der 3 Stationen, pro Nacht sind 2.000 Tsh extra zu bezahlen. Diese Zimmer sind nicht ständig mit Patienten belegt, trotzdem fast immer, im wahren Sinne des Wortes,  bewohnt -  sie werden einfach von unseren Angestellten als Gästezimmer für ihre zahlreichen Familienmitglieder und Besucher genutzt. Für uns ist diese Idee völlig abwegig, hier denkt man eben einfach nur praktisch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Für die Angehörigen der von weit her kommenden Patienten haben sich die vorher zum Teil unwürdigen Bedingungen auch verbessert. Die Unterkünfte wurden mit finanzieller SOLIDARMED-Unterstützung   einer dringend notwendigen Komplettreinigung und Renovierung unterzogen, dank Bundeswehrreform mit Kasernenschließungen gibt es per Container gelieferte Betten, das Areal um die Wasserstelle, die mittlerweile auch Enten, Hühnern und streunenden Hunden als Tränke diente, wurde repariert und das gesamte Gelände eingezäunt. So haben wirklich nur noch die Angehörigen Zutritt, die für die Übernachtung einen minimalen Beitrag bezahlen, je nach Komfort zwischen 200 und 1.000 Tsh. Allerdings hat es sich herumgesprochen, dass man hier sauber und preiswert übernachtet. Ein Zimmer im Gästehaus in Malinyi kostet 2.000-3.000 Tsh und so gibt sich manch sparsamer Gast schon mal als Angehöriger eines Patienten aus und schummelt sich in`s Hospitalquartier.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Zwei junge Männer sind als Wach- und Reinigungspersonal für diese Unterkünfte eingestellt worden. Sie kommen aus umliegenden Dörfern und haben hier einen Arbeitspatz gefunden. Die beiden geben sich viel Mühe und machen ihre Sache richtg gut. Doch als erstes kamen sie mit einer Liste, was sie zu den vorhandenen Geräten, wie Besen, Eimer usw. brauchen: Gummistiefel, -handschuhe und Mundschutz. Sie haben sicher mal irgendwo gehört, dass so etwas im Krankenhaus getragen wird. Man muss sich dazu vorstellen, wo die Leute herkommen; sie leben in bzw. vor der Lehmhütte, holen Wasser vom Brunnen, das gerade zum Kochen reicht, während der Regenzeit laufen sie mit Gummilatschen oder barfuß durch knöcheltiefen Schlamm, während der monatelangen Trockenzeit hüllen sie sich selbst mit jedem Schlurfschritt (kaum jemand hebt hier die Füße) in eine Staubwolke, ebenso beim  Kehren des Platzes vor ihrer Hütte. Doch genau wie unsere Schwesternschülerinnen, die glauben, sie seien nun etwas Besseres und es macht etwas her, den ganzen Tag in weißen Handschuhen durch die Gegend zu laufen, brauchen sie Handschuhe, bevor sie einen Besen auch nur in die Hand nehmen und einen Mundschutz, damit sie nicht im Staub ersticken. Es ist einfach absurd.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Irgendwann hat das Hospital von irgendwoher einen Rasenmäher geschenkt bekommen. Dieser muss natürlich genutzt werden, auch wenn das Ding dauernd kaputt ist, viel Zeit für die Reparatur aufgewändet wird und der Liter Benzin 2.100 Tsh kostet. Die hier übliche Methode Gras zu schneiden beherrschen schon die halbwüchsigen Jungen mit ihren sensenähnlichen Werkzeugen, es geht sehr zügig, die Flächen sehen ordentlich und gleichmäßig geschnitten aus und der Rasenmäher ist hier eigentlich ungeeignet und absolut überflüssig. Aber er ist nun mal da und unser fleißiger Arbeiter Kibohola führt ihn den staunenden Patienten natürlich nur allzu gern vor – doch nicht ohne seine spezielle Ausrüstung:&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ROl6jVmPdaw/TjaFmjI-LvI/AAAAAAAAARU/ueyyIZZwkvA/s1600/Lugala2010_4%2B035.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 252px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ROl6jVmPdaw/TjaFmjI-LvI/AAAAAAAAARU/ueyyIZZwkvA/s400/Lugala2010_4%2B035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635838881015148274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ohne Lärm- und Atemschutz wird nicht gemäht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Die Leute hören hier gern und vor allem sehr, sehr laut Musik. Aus den Boxen donnert und dröhnt es, so dass im näheren Umkreis keine Unterhaltung möglich ist. Manchmal ist es wirklich unerträglich, vor allem dann, wenn die Beschallung von mehreren Seiten erfolgt und man sich offensichtlich in der Lautstärke überbieten möchte. Den Leuten gefällt es. Die Motorräder werden ordentlich aufgedreht, selbst dabei geht nichts ohne zusätzlichen Musiklärm aus angebauten Boxen. Man muss schließlich auf sich aufmerksam machen.                                                                   Der Rasenmäher ist vergleichsweise leise aber dafür ist unbedingt Gehörschutz notwendig - und ein Mundschutz, das versteht sich von selbst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;       &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2178863621022762807?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2178863621022762807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/anderes-denken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2178863621022762807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2178863621022762807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/08/anderes-denken.html' title='Anderes Denken'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ROl6jVmPdaw/TjaFmjI-LvI/AAAAAAAAARU/ueyyIZZwkvA/s72-c/Lugala2010_4%2B035.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1148491620809982679</id><published>2011-07-20T14:42:00.002+03:00</published><updated>2011-07-21T09:27:20.586+03:00</updated><title type='text'>LUGALA – eine Reise ins afrikanische Niemandsland</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;Lugala&lt;/b&gt; ist ein Ort am Ende der Welt. Von hier führt keine Straße weiter, und diejenige, die sich durch die rote Erde in den abgelegenen Landstrich in den Süden Tansanias windet, gut 7500km von der Uckermark entfernt, kann man kaum als solche bezeichnen.&lt;span style="color:#333333;"&gt; Wenn man mit der Fähre über den Kilombero übergesetzt und in Ifakara schon längst die letzten Europäer hinter sich gelassen hat, führt der Weg in der Trockenzeit während vier Stunden über eine staubige, schlaglochgesäumte und von klapprigen Brücken unterbrochene Buschpiste, was dem Auto und dem Menschen alles abverlangt, die schließlich irgendwann nach Lugala führt. Das Ende der Welt, Tansania, Ostafrika, Lugala war also unser, meine Frau Katrin und ich, ungewöhnliches Reiseziel 2011. Für die abenteuerliche Anreise benötigten wir zwei Tage von Schönow in der Uckermark nach Berlin, weiter über Kairo und Dar es Salaam, nach Mikumi, Morogoro, Ifakara bis nach Lugala, mehrere Transportmittel: die Deutsche Bundesbahn, die Flugzeuge von EgyptAir, einen PKW, einen überfüllten Kleinbus, einen LKW und einen Landcruiser. Unsere thüringischen Freunde Peter und Beate, die seit nunmehr 1,5 Jahren im Lugala-Hospital ehrenamtlich arbeiten, luden uns ein, Afrika live zu erleben, abseits der Touristenströme mit alle seinen Reizen, Facetten, real und  ungeschminkt.&lt;br /&gt;Das Lugala-Hospital ist das einzige Spital im sehr abgelegen westlichen Teil des Ulanga-Distrikts, es ist für die medizinische Grundversorgung beidseits des Kilombero Flusses zuständig. Die Menschen nehmen weite Wege auf sich, um sich im Lugala-Spital helfen zu lassen. Auf der Suche nach medizinischer Hilfe transportieren Angehörige ihre Kranken auf Fahrrädern oder zu Fuß teilweise über 100 Kilometer weit. Ihr Weg führt über Pfade, die sich mühsam durch den Busch schlängeln und nicht selten müssen Flüsse mit Einbäumen überquert werden.  Was es heißt, sich durch den Busch zu schlängeln, erfuhren wir am eigenen Leib, mit dem Fahrrad auf dem Weg ins benachbarte Biro benötigten wir für etwa 12-13 km immerhin 2 Stunden, durchwateten dabei knietief mehrere Wasserstellen, die die Regenzeit übrig gelassen hatte – eine ungewöhnliche, abenteuerliche Radtour.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7RuGGG4aptY/TifF9bO_3AI/AAAAAAAAAQ0/SoVE6V2PtgM/s1600/100_3163.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 332px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7RuGGG4aptY/TifF9bO_3AI/AAAAAAAAAQ0/SoVE6V2PtgM/s400/100_3163.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631687518123449346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auf dem Weg nach Biro&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#333333;"&gt;&lt;br /&gt;In den wenigen Tagen, die uns in Lugala blieben, sahen wir uns um, waren Bestandteil des Dorfes abseits der Welt. Wir staunten über das schlichte, einfache Leben, die unbändige Lebensfreude der Menschen, dem ungebremsten Engagement des Hospitalpersonals den Afrikanern tagtäglich zu helfen, das überraschend wohlschmeckende afrikanische Essen, dass in jedem Ort Brunnen für die Bevölkerung gebaut wurden, dass Handys bis in die letzte Lehmhütte Einzug hielten und die Fähigkeiten der Menschen, für alle Probleme eine Lösung zu finden. So wurden zum Beispiel die gebrochenen Federn des Autos, das uns wieder nach Dar es Salaam bringen sollte, am Vortag der Abreise tatsächlich durch neue ersetzt - Respekt.&lt;br /&gt;Mit großem Interesse schauten wir uns verschiedenste Schulen in Lugala, Biro und Bagamoyo an, wollten wissen wie es um die Bildung der Kinder von Tansania bestellt ist. Wir hatten dabei das große Glück, in Bagamoyo von Lehrern in die dortige staatliche Schule eingeladen zu werden. An der Tagesordnung sind Klassenstärken von 75 Kindern in einem Klassenraum, zu dritt sitzen Kinder an einer Bank, alle in Schuluniform, mit einem Stift und Heft bestückt, moderne Vorbereitungsräume für Lehrer, moderne Medien für Schüler und Lehrer - alles Fehlanzeige. Das Lugala Hospital bildet Krankenschwestern aus, es besitzt dank einer Spende gar über drei durchaus moderne PC´s, ihre Arbeitsspeicher sind jedoch derart langsam, dass jeder deutsche Schüler verzweifeln würde, für uns Anlass zu Verpflichtung neue Arbeitsspeicher zu besorgen, um schnell und unkompliziert konkret Hilfe zu leisten. Hilfe leisten, das ist das Ansinnen all derjenigen, die ihre Altkleider in Container werfen, die man überall findet. Mit Erschrecken konnten wir aber live miterleben, wie Hemden, Hosen, Jacken, Unterwäsche etc., vor allem in den abgelegenen Dörfern an den Mann/Frau gebracht wurden. Nicht kostenfrei und als Spende, wie von uns Spendern erwartet, nein sie wurden von marktschreienden Anbietern auf dem Markt versteigert, für 200, 500 oder gar 1000 Schilling , für einen Tansanier mit durchschnittlich 80.000 Schilling (40 €) Monatseinkommen ein Vermögen. Dieser Missstand afrikanischer Alltagspolitik schloss sich nahtlos an unsere Erfahrung an, dass eine Reihe von Polizisten tatsächlich korrupt sind, man will es gar nicht so recht glauben, zweimal gestoppt, zweimal abgezockt, einmal 10.000 Schilling (5 €), einmal 20.000 Schilling, ohne Quittung, mit einem freundlichen Shake-Hand für tatsächliche Verkehrsvergehen wie z.B. eine Geschwindigkeitsüberschreitung, die 20.000 Schilling wert gewesen wäre.&lt;br /&gt;Bei der Reise nach Lugala und zurück mussten wir zweimal einen wunderschönen Urwald durchqueren, einfach zauberhaft und eine Gabe der Natur. Dieser Urwald ist allerdings mit Teakholzplantagen unterbrochen, ein unverantwortlicher Raubbau an der Natur. Unterbrochen ist die Reise durch den Urwald auch mit einer 3km langen Asphaltstraße, in deren Umkreis von 100 km keine Menschenseele wohnt, ein Wahlgeschenk eines Politikers führte zu diesem absonderlichen Beispiel von Geldverschwendung.&lt;br /&gt;Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen , dass bei unserem Trip nach Ostafrika, im Mikumi-Nationalpark zahlreiche Elefanten, Giraffen, Gnus, Zebras, Warzenschweine, Impalas, Büffel, Nilpferde und Krokodile kreuzten – ein unvergessliches Erlebnis. Die letzten drei Tage genossen wir die Ruhe Bagamoyos, der ersten Hauptstadt deutsch-Ostafrikas im 19.Jahrhudnert zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft am indischen Ozean. Hier trafen wir eine junge Engländerin, die den Einheimischen Englischunterricht unter freiem Himmel erteilte, damit diese ihre Bilder und Skulpturen besser verkaufen können. Wir machten davon reichlich Gebrauch, eine 1.60m große Giraffe, das Nationalsymbol Tansanias, trat den 7500km langen Rückweg an und wird fortan die Gäste unseres Hauses in Schönow begrüßen. Eine für uns ungewöhnliche Reise ist vorbei, es war die bislang anstrengendste, aber schönste Reise,&lt;br /&gt;Danke Peter, Danke Beate, Danke TANSANIA. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%" align="LEFT"&gt;&lt;a name="_GoBack"&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Uwe Neugebauer-Wallura , Katrin Wallura 02.07.2011 – 16.07.2011&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1148491620809982679?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1148491620809982679/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/07/lugala-eine-reise-ins-afrikanische.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1148491620809982679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1148491620809982679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/07/lugala-eine-reise-ins-afrikanische.html' title='LUGALA – eine Reise ins afrikanische Niemandsland'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7RuGGG4aptY/TifF9bO_3AI/AAAAAAAAAQ0/SoVE6V2PtgM/s72-c/100_3163.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8372072453630716782</id><published>2011-07-17T17:28:00.005+03:00</published><updated>2011-08-03T16:56:27.705+03:00</updated><title type='text'>Die Piste nach Lugala</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Von Dar es Salaam bis Mikumi ist die Straße gut- wenn man von den Spurrinnen zwischen DAR und Chalinze absieht, die von den Schwerlasttransportern verursacht werden. Auf diesem Stück fährt man sicherheitshalber nicht schneller als 80 km/h; viele Fahrer versuchen es dennoch: wir haben schon viele Unfälle auf dieser Strecke gesehen.&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-rGNpvIX5wSw/TibKHwua0-I/AAAAAAAAAQs/NYnjcxaX-74/s1600/Karte.png"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 318px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-rGNpvIX5wSw/TibKHwua0-I/AAAAAAAAAQs/NYnjcxaX-74/s400/Karte.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631410618760877026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Punkt des Entfernungsanzeigers unten links zwischen Malinyi und Igawa markiert Lugala - das Dorf ist auf keiner Karte zu finden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nach der Brücke über den Ruaha ist die Straße bis Ifakara schlecht. Danach kommt die Fährüberfahrt über den Kilombero und die Piste wird richtig schlecht. Die vergangene Regenzeit hat sehr viel Regen gebracht mit riesigen Wasserlöchern, deren Tiefe man nicht erkennt,  ausgespülten Querrinnen und langen Schlammstrecken. Letztere hatten für die Einheimischen sogar Vorteile. Bei Mtimbira war die Strecke gar nicht mehr zu befahren; sie haben eine Art Knüppeldamm gebaut und sich jede Durchfahrt bezahlen lassen. Oder bei einem Anstieg stand immer ein Fahrzeug mitten auf der abschüssigen Piste. Beim Versuch auszuweichen, rutschte man unweigerlich in den Graben und das Auto lehnte an der Böschung. Auch mit Allradantrieb war das Auto nicht flottzumachen, die Leute standen daneben und irgendwann hatte man die Nerven verloren. Ein Preis wurde ausgehandelt (dabei waren sie natürlich im Vorteil, denn wir wollen weiter und sie haben alle Zeit der Welt), ca. 20 Personen haben geschoben und man war wieder in der Spur. Für die Anwohner ein erfreulicher Nebenverdienst- aber warum auch nicht: sie verdienen ja sonst nichts.&lt;br /&gt;Jetzt sind die Wasserlöcher und Querrinnen ausgetrocknet und die schlammigen Abschnitte hart wie Beton. Nach europäischen Maßstäben würde man die Strecke als "unbefahrbar" bezeichnen, aber irgendwann muss man ja auch einmal aus der Wildnis in den zivilisierteren Teil dieses Landes kommen, sich also die Tortur einer Fahrt antun. Dann fährt man praktisch von einem Schlagloch in das nächste und so gewinnt der Begriff "es einmal richtig krachen lassen" eine völlig neue Bedeutung. Auch wenn man sich noch so sehr bemüht: irgendwann kommen Fahrer und Fahrzeug - es ist schon seit 13 Jahren auf dieser Piste im Einsatz - an ihre Grenzen. Bei unserer vorletzten Fahrt sind uns auf dieser Strecke von jeweils 5 Blattfedern vorn links  4 und rechts 2 gebrochen. Dabei war das Auto noch nicht einmal schwer beladen.&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-MjRHjDw4MR4/TikbStsZ6vI/AAAAAAAAARE/nQpgJmHAHq0/s1600/gemischt%2B061.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-MjRHjDw4MR4/TikbStsZ6vI/AAAAAAAAARE/nQpgJmHAHq0/s400/gemischt%2B061.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5632062817320954610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine hat gehalten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Normale Pkw können diese Piste jetzt überhaupt nicht befahren und die Frage ist- wann geht wieder etwas? Die Antwort: vor der nächsten Wahl. Dann wird die Strecke aufgekratzt, eingeebnet, gewalzt und man kann kurzfristig ziemlich unbeschwert fahren. Bis zur nächsten Regenzeit.&lt;br /&gt;Wir bezahlen jährlich eine nicht unbeträchtliche Summe für die road license und da könnte man einmal fragen, was mit diesem Geld eigentlich geschieht? Auf jeden Fall ist dem Straßenbauministerium dieser Abschnitt absolut gleichgültig. Aber es kommt noch besser:&lt;br /&gt;Vor Beginn der Regenzeit hat irgendjemand veranlasst, dass z.B. in Malinyi neben den größten Löchern Kies abgekippt wurde. Aber wahrscheinlich hat dieser Jemand vergessen zu sagen, dass damit die Löcher aufgefüllt werden sollen. Auf jeden Fall lagen die Kieshaufen neben riesigen Wasserlöchern und irgendwann war diese Straße nicht mehr zu befahren, d.h. ein bisschen schon, wenn man die Kieshaufen als Fahrstrecke benutzt hat. Jetzt ist sie wieder leidlich befahrbar und jetzt!! werden die Löcher aufgefüllt. Besser zu spät als nie.&lt;br /&gt;Völlig absurd wird es auf der Piste zwischen Lupiro und Itete. Der jetzige, neue Gesundheitsminister stammt aus einem kleinen Dorf an der Strecke und der Himmel weiß, was er seiner Familie oder seinem Clan versprochen hat. Auf jeden Fall gibt es jetzt mitten im Urwald eine knapp 2 km lange Asphaltstraße, mit betoniertem Regenablauf- daneben gibt es kein Dorf, keine Hütte , nichts...  Auf diese Straße wird gerade schon zum 5. Mal !! ein neuer Belag aufgetragen. Ich bin kein Straßenbauer, aber für das Geld hätte man mit Sicherheit die gesamte Strecke von Ifakara bis Lugala einmal glätten können.&lt;br /&gt;Oder, wenn ich in DAR sehe, dass die EU eine vierspurige Straße grundhaft erneuert- da werde ich mich doch einmal fragen dürfen, was die EU mit dieser Straße zu schaffen hat?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Aber das gehört schon nicht mehr zum Bericht über die Piste nach Lugala.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8372072453630716782?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8372072453630716782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/07/die-piste-nach-lugala.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8372072453630716782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8372072453630716782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/07/die-piste-nach-lugala.html' title='Die Piste nach Lugala'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-rGNpvIX5wSw/TibKHwua0-I/AAAAAAAAAQs/NYnjcxaX-74/s72-c/Karte.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4091394530755695638</id><published>2011-06-26T18:36:00.005+03:00</published><updated>2011-06-27T13:04:30.848+03:00</updated><title type='text'>....Fortsetzung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Eine Fortsetzung sollte Peters letzter Beitrag nicht erfahren, doch die Erlebnisse meiner Rückkehr ab Dar es Salaam nach meinem Kurzaufenthalt in Deutschland passen nahtlos dazu, auch wenn es sich nicht unbedingt um Missgeschicke handelt.&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Schon vor meiner Abreise nach Deutschland hatte ich eine Bahnfahrkarte von Dar nach Ifakara gekauft, von dort wollte mich Peter mit dem Auto abholen. Die Zeit zwischen Landung und Zugabfahrt war mit nicht einmal eineinhalb Stunden denkbar knapp, doch ohne zeitraubende Einreiseformalitäten, die uns mit unserem Resident-Status erspart bleiben und Taxifahrt zur Mittagsstunde mit wenig Verkehr sollte ich es schaffen. Auf eine in diesem Falle nicht unwillkommene kurze Verspätung konnte ich nicht hoffen, denn von Dar es Salaam fährt der Zug in der Regel pünktlich ab. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Tatsächlich klappte es wie gewünscht, Landung war bereits eine Viertelstunde früher. Nach zügiger Passkontrolle, einschließlich obligatorischer Fingerabdrücke der rechten und der linken Hand, musste ich nicht allzu lange auf mein Gepäck warten. Von den zahlreichen Taxifahrern wird man regelrecht bestürmt, also ging es sofort los und ich war gegen 14.00 Uhr, eine halbe Stunde vor Zugabfahrt, auf dem Bahnhof. Es machte mich sofort stutzig, dass von dem sonst üblichen Treiben der Menschenmassen mit unendlich viel Gepäck bei Ankünften oder Abfahrten (niemals am selben Tag) auf dem riesigen Vorplatz nichts zu sehen war. Auch die große Bahnhofshalle war fast leer, wie an Tagen, an denen kein Zug fährt. Mein Weg führte mich zum schwarzen Brett mit den handschriftlichen Bekanntmachungen. Dort war die Abfahrt des Zuges mit 24.00 Uhr und in Kiswahili-Zeit mit SAA 06.00 usiku  angegeben, es bestand also kein Zweifel, der Zug fährt um Mitternacht. Das bedeutet  10 Stunden Verspätung. Man will so etwas ja nicht wahrhaben und ich erkundigte mich am Schalter, ob es tatsächlich stimmt. Die Zeit wurde bestätigt. Es war Dienstagnachmittag und der am Sonntagnachmittag eintreffende Zug war noch nicht einmal angekommen. Spätestens jetzt war mir bewusst, dass ich wieder in Tanzania bin. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Peter war zu dieser Zeit irgendwo zwischen Lugala und Ifakara unterwegs, also ohne telefonischen Empfang. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Mein Gepäck wurde von einem freundlichen Träger in den 1.Klasse-Warteraum gebracht, hier sollte ich mich für die nächsten Stunden auf einem abgewetzten Sessel einrichten. Der Unterschied zur „normalen“ Wartehalle besteht allein in der Größe, es ist ein viel kleinerer, fast gemütlicher Raum und es gibt separate Toiletten, was ja nicht schlecht ist. Zum Glück hatte ich reichlich zu Lesen. Mit der Zeit bilden sich Zweckgemeinschaften, man passt gegenseitig auf das Gepäck auf, leiht Handy-Ladekabel und  plaudert ein bisschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Gegen 18.00 Uhr, also mehr als 48 Stunden verspätet,  fuhr der Zug ein und es bestand Hoffnung auf die angegebene Abfahrt „pünktlich“ um Mitternacht. Wenigstens war die Verspätung so groß, dass ich in Ifakara nicht nachts, sondern morgens gegen 07. 00 Uhr ankommen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Peter war inzwischen aus dem Funkloch heraus und ich konnte ihn informieren, aber noch auf  der anderen Kilombero-Seite. Seit einigen Tagen war die Fähre kaputt und so kam die alte klapprige Fähre zum Einsatz, auf der nur 2 statt 4 Fahrzeuge oder ein mittlerer LKW übersetzten können und bei der nach jedem Hin- und Herfahren erst einmal Wasser abgepumpt werden muss. Außerdem war der kürzlich in Dar es Salaam reparierte Starter des Autos wieder kaputt…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Um Mitternacht begann das Einsteigen. Dabei geht es erstaunlich geordnet zu, man muss sich  einreihen und den Türsteher einzeln passieren, um auf den Bahnsteig zu gelangen. Ehe auch die Unmengen an Koffern, Säcken und Kisten verstaut waren, war eine weitere Stunde vergangen und gegen 01.00 Uhr fuhr der Zug endlich ab. In den nach Frauen und Männern getrennten Abteilen sind jeweils 4 Liegen mit Wolldecken und Bettlaken. Ich war froh, eine untere reserviert zu haben – jedenfalls bis die Frau eintrat, die das obere Bett zugewiesen bekommen hatte- eine sehr, sehr üppige Mama Afrika. Trotz ihrer unglaublichen Fülle war sie sehr behende und schnell nach oben geklettert. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Am Tage ist die Zugfahrt ein Erlebnis, man fährt fast 2 Stunden durch den Selous-Nationalpark und sieht Giraffen, Zebras, Antilopen usw. Das permanente Wippen, Schaukeln und Aufeinanderstoßen der Waggons stört nicht. Aber nachts hat man unweigerlich das beunruhigende Gefühl, der Zug würde jeden Moment aus den Gleisen springen. Doch es war spät und ich nach einer fast schlaflosen Nacht im Flugzeug einfach nur müde, so dass ich trotz wirrer Bilder von Zugentgleisungen und der Sorge über die Haltbarkeit der Pritsche mit der dicken Mama über mir eingeschlafen bin. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nach 7 Stunden Fahrzeit erreichten wir Ifakara. Da die Bahnsteige sehr kurz sind, halten die 1. Klasse Waggons am Ende des Zuges weit außerhalb, man muss mit Sack und Pack knapp 1 m in die Tiefe springen und landet sozusagen auf dem Acker- ein Vorteil, dass ich bei Tageslicht aussteigen konnte.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Von Peter war noch nichts zu sehen, er musste erst ein Auto organisieren. Unseres sollte in Ifakara repariert werden. Motorradtaxi oder überfülltes Dalla Dalla schloss ich aus und eine halbe Stunde Warten nahm ich gern in kauf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Der SOLIDARMED-Fahrer Thomas brachte unser Auto in eine Werkstatt und meinte, der Starter wäre spätestens mittags repariert. Nach dieser Auskunft war uns klar, dass wir eine weitere Nacht in Ifakara verbringen mussten, die Erfahrung sagt uns, schneller geht es nie, meistens dauert es viel länger als angekündigt. Das ist hier einfach so und die Frage, wie lange etwas dauert, hätten wir uns schon längst abgewöhnen sollen. Mit den mittlerweile 2-3 Stunden Wartezeiten an der Fähre würden wir Lugala bei Tageslicht nicht mehr erreichen und die inzwischen grottenschlechte Straße muss man bei Dunkelheit nicht fahren. Den Zimmerschlüssel hatte Peter vorsorglich noch gar nicht abgegeben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;An der Fähre am nächsten Morgen gab es noch immer lange Fahrzeugschlangen auf beiden Seiten. Es passiert öfter, dass die Fähre defekt ist und die alte Fähre genutzt werden muss. Diese ist aber keineswegs einsatzbereit und wird  erst dann ertüchtigt, wenn die normale Fähre ausfällt. So passiert es dann schon, wie im letzten Jahr selbst erlebt, dass überhaupt kein Übersetzen möglich ist, bzw. für Fußgänger im Einbaum. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Auch diesmal gab es 2 Tage Pause. Niemand kommt hier auf die Idee, die alte Fähre  einsatzbereit zu halten. Warum auch, es stört niemanden, zu warten.  Die schweren Holz-, Reis- und Bierlaster konnten überhaupt nicht befördert werden. Allerdings hatte sich bei denen nach einigen Tagen doch etwas Unmut geregt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kleinere Fahrzeuge werden nach vorn gewunken und so waren wir nach 2 Stunden tatsächlich auf der anderen Seite des Kilombero angekommen - auf einer Fähre, die aufgrund ihres maroden Zustands eigentlich gar nicht so bezeichnet werden dürfte, mit morschen Planken, die notdürftig ausgebessert wurden und aufstehenden Nägeln, denen man kaum ausweichen kann und man die nächste Reifenpanne befürchten muss, mit einlaufendem Wasser, wobei man hofft, die Fähre kommt an, bevor sie sinkt. Diese Überfahrten sind nicht abenteuerlich sondern lebensgefährlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QRHK5LpoonM/TghPUB4trXI/AAAAAAAAAQc/GY-rvJBG2fc/s1600/F%25C3%25A4hre.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QRHK5LpoonM/TghPUB4trXI/AAAAAAAAAQc/GY-rvJBG2fc/s400/F%25C3%25A4hre.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622831340294352242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Fähre liegt zu tief - eingelaufenes Wasser muss abgepumpt werden, dann kann der Lorry an Land fahren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Kurz vor unserer Ankunft im letzten Jahr gab es ein Unglück, bei dem 19 Menschen ertrunken sind. So etwas nehmen die Leute zur Kenntnis, verdrängen oder vergessen es.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-34pX8GMsPuM/TghPUTJ0gDI/AAAAAAAAAQk/-VebjTjOysw/s1600/ohne%2BWorte.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-34pX8GMsPuM/TghPUTJ0gDI/AAAAAAAAAQk/-VebjTjOysw/s400/ohne%2BWorte.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622831344929505330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ohne Worte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Ohne Zwischenfälle ging es bis Lugala und am Abend gab es Spargel, der nach 3 Tagen zwar nicht mehr taufrisch, aber für den Spargelliebhaber Peter Überraschung, große Freude und Genuss war.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4091394530755695638?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4091394530755695638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/06/fortsetzung.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4091394530755695638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4091394530755695638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/06/fortsetzung.html' title='....Fortsetzung'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QRHK5LpoonM/TghPUB4trXI/AAAAAAAAAQc/GY-rvJBG2fc/s72-c/F%25C3%25A4hre.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2440340816468067933</id><published>2011-06-18T11:51:00.002+03:00</published><updated>2011-06-18T11:56:55.641+03:00</updated><title type='text'>Missgeschicke</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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Eigentlich sollte er am nächsten Tag Ersatzteile für unsere Fahrzeuge kaufen, das musste nun ausfallen und er fuhr in aller Frühe die lange Strecke zurück zum Hospital.&lt;br /&gt;Am folgenden Tag habe ich am Auto gewerkelt, dann alle Türen zugeschlagen und erst danach gemerkt, dass der Schlüssel im Fahrzeug liegt. Alle Öffnungsversuche mit einem starken Draht waren vergeblich- eher hätte ich den Türgriff abgerissen- so haben wir die Seitenfensterverriegelung aufgebrochen und das Auto von innen geöffnet. Bei dieser Gelegenheit haben wir gemerkt, dass man in 2 Minuten unser Fahrzeug aufbrechen und ausräumen kann. Ohne Lärm zu verursachen.&lt;br /&gt;Wir wollten uns noch den Fischmarkt ansehen, sind rechtzeitig losgefahren und beim Schlangestehen an der Fähre (an der wir dann fast zwei Stunden warten mussten) gab der Starter den Geist auf. Anschieben ist hier gängige Praxis, aber als das Auto wieder fahrbereit war, musste alles weitere bei laufendem Motor geschehen.&lt;br /&gt;In der Werkstatt der Kapuziner war der Autofundi nicht da, keiner konnte sagen, wann&lt;br /&gt;er zurückkommen würde. Also sind wir zum Flughafen gefahren, Gepäck ausladen- viel war es ja nicht- und Verabschiedung von Beate und Gästen. Bei dieser Aufregung habe ich mein Parkticket verloren, hatte aber noch den Kaufbeleg. Den zeigte ich dem Posten am Schlagbaum, er akzeptierte ihn nicht und ich sollte 12.000 Strafe zahlen. Wir einigten uns schließlich auf 4000 - &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;natürlich ohne Quittung und ich konnte ein neues Ticket ziehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia"&gt;Inzwischen hatte der Verkehr stadteinwärts zugenommen und mitten auf einer Kreuzung der Nyerere- Road geht der Motor wieder aus- ich hatte vergessen auszukuppeln. Ich gehe zum Verkehrspolizisten und schildere ihm mein Problem. Er verlangt 20.000,- für seine Hilfe, natürlich ohne Quittung, ruft ein paar Straßenverkäufer und nach dem Anschieben kann ich weiterfahren. Ich fahre noch zu einer Bank in der Uhuru-Road und dann im stockenden Verkehr zurück zu den Kapuzinern, als Linksabbieger kann man eine kleine Straße als Abkürzung nutzen. Ich ordne mich ganz links ein und- schon beim Abbiegen- überlegt sich der Fahrer eines neben mir stehenden Schwerlasters, dass er diese Abkürzung auch nehmen &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;könnte, biegt ebenfalls links ab und schiebt mich dabei in den betonierten Wassergraben. Und fährt einfach weiter. Das Herausheben des Autos kostet 5000 Anschieben inclusive. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia"&gt;In der Dämmerung kommt der Autofundi, klopft mit dem Hammer auf den Starter (inzwischen haben bestimmt schon 10 Personen auf den Starter geklopft) und dann fahren wir zu einer Werkstatt. Mittlerweile ist tiefste Dunkelheit, wir kommen zur Werkstatt und kurze Zeit später ist in diesem Stadtteil Stromausfall. Die Mechaniker bauen bei Taschenlampenlicht den Starter aus, zerlegen ihn, besorgen bei einer anderen Werkstatt ein Verschleißteil und bauen den Starter wieder ein. Dies bis zum Schluss bei Taschenlampenbeleuchtung und kostet 40.000, &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;diesmal mit Quittung. Kurz vor Mitternacht bin ich dann in meinem Zimmer in der Kapuzinerherberge und ziemlich erledigt.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fahre ich sehr früh Richtung Lugala und sehe bis zum Abzweig Mikumi 4!!! Lkw-Unfälle und denke: am Tag zuvor hätte es auch noch schlimmer kommen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia"&gt;P.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2440340816468067933?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2440340816468067933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/06/missgeschicke.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2440340816468067933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2440340816468067933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/06/missgeschicke.html' title='Missgeschicke'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8585980041966029471</id><published>2011-05-28T10:34:00.005+03:00</published><updated>2011-05-28T11:33:02.723+03:00</updated><title type='text'>Regenzeitimpressionen</title><content type='html'>Als wollte sich die Regenzeit genauso heftig verabschieden, wie sie  begonnen hatte, öffnete der Himmel gestern noch einmal alle Schleusen  und setzte binnen einer Stunde alles unter Wasser. An dieser Stelle ein  paar Bilder der letzten Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-egLygIwnAK0/TeCusfTNQjI/AAAAAAAAAP4/W1sxTwQ0doQ/s1600/Regen%2B054.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-egLygIwnAK0/TeCusfTNQjI/AAAAAAAAAP4/W1sxTwQ0doQ/s400/Regen%2B054.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5611677215043174962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Es regnet "Bindfäden"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-FxGe29M-cvE/TeCurz246II/AAAAAAAAAPo/Ag1NkLbHSH4/s1600/Haus%2Bam%2BSee.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-FxGe29M-cvE/TeCurz246II/AAAAAAAAAPo/Ag1NkLbHSH4/s400/Haus%2Bam%2BSee.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5611677203381676162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Haus am See, eigentlich Reisfeld&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-oqKzRa27eaw/TeCurtt4BzI/AAAAAAAAAPg/cRUtKZkOMgY/s1600/Gro%25C3%259Fe%2BW%25C3%25A4sche%2Bund%2BBadefreuden.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-oqKzRa27eaw/TeCurtt4BzI/AAAAAAAAAPg/cRUtKZkOMgY/s400/Gro%25C3%259Fe%2BW%25C3%25A4sche%2Bund%2BBadefreuden.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5611677201733257010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Große Wäsche und Badefreuden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7BUzUVF_Xkg/TeCusJB8dSI/AAAAAAAAAPw/ntQQtYJEfvo/s1600/Naturschauspiel.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; 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Zeitungen, Fernsehen und Bücher waren für mich ausreichend- ich habe da wohl etwas verschlafen. Heute möchte ich dieses Medium nicht mehr missen und kann mir absolut nicht vorstellen, wie ich früher ohne diese Möglichkeit leben konnte. Im Internet findet man auf jede Frage eine Antwort und jede Behauptung lässt sich verifizieren- es ist einfach großartig, zumal es hier im Busch unser Fenster zur Welt ist. Aber das soll nicht das Thema sein.....&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einmal über Ärgernisse schreiben; auch weil viele unserer Berichte doch oft so einen folkloristischen Touch haben und man versucht ist zu glauben, das Leben hier mit seinen Besonderheiten sei überwiegend absurd, aber immer irgendwie lustig......&lt;br /&gt;Ich wollte zum Beispiel erzählen, dass man unterwegs mit dem Auto oft von der Polizei angehalten und abkassiert wird. 30.000 Tsh kostet es mit Quittung, 10.000 bis 20.000 Tsh ohne, ein Grund für eine Strafe findet sich immer. Doch dann ist mir eingefallen, dass ich diese Art Wegelagerei auch schon in der Slowakei und in Ungarn erlebt habe. Beide Länder gelten auch nach europäischen Maßstäben als zivilisiert und solche Erlebnisse sollten eigentlich undenkbar sein. Das ist aber offenbar nicht der Fall und deshalb will ich auch lieber nicht über die Gehaltsaufbesserungsmethoden der tanzanischen Polizei sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Ärgernis ist die Tatsache, dass unser Hospital dauerhaft über seine Verhältnisse lebt, das heißt: die Ausgaben sind erheblich höher als die Einnahmen. Die Ursache dafür ist, dass vor etwa zwei Jahren die Hospitalangestellten endlich mehr Geld haben wollten (ohne danach zu fragen, wo das Geld herkommen soll) und deswegen gestreikt haben. Es war vor unserer Zeit, aber es muss wohl ziemlich hoch hergegangen sein. Auch jetzt ist es noch so, dass die OP- Mannschaft, wenn sie mit der Höhe einer Extrazahlung nicht einverstanden ist, einfach die Arbeit verweigert, keinen Handschlag macht und die Patienten warten lässt. Sie sind sich bewusst, dass sie am längeren Hebel sitzen; weil sie einfach nicht so schnell- und auch auf längere Zeit – nicht zu ersetzen sind und die Hospitalverwaltung auf jeden Fall irgendwann einschwenken muss. Wir haben gleich nach unserer Ankunft und dem ersten Kassensturz auf die bedrohliche finanzielle Lage hingewiesen: haben schöne Schaubilder gezeigt, die den zu erwartenden Verbrauch des Eigenkapitals und den Zeitpunkt der Zahlungsunfähigkeit sehr eindrucksvoll dargestellt haben. Alle haben interessiert zugehört- geändert hat sich absolut nichts. Nicht eine einzige Forderung ist zurückgenommen worden. Im Gegenteil: wenn es auch nur die kleinste Chance gibt, noch ein paar Schilling aus dem Hospital zu ziehen- dann wird es versucht. Wir haben uns über die Streiks/Arbeitsniederlegungen sehr geärgert, zumal unsere staffs im Vergleich zu allen anderen Personen ringsum durchaus "Besserverdiener" sind, und wollten das einmal in einem Beitrag zum Thema machen. Glücklicherweise habe ich dann im Internet über die Streikaktionen der Lokführer in Deutschland gelesen und gedacht: eigentlich sind unsere OP-Mitarbeiter davon gar nicht so weit entfernt, da ist kein großer Unterschied..... Das war also auch keine Erwähnung wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Große Sorgen bereitet die drohende Zahlungsunfähigkeit des Hospitals. Wir stehen jetzt wirklich mit dem Rücken zur Wand und es hilft uns nicht weiter, wenn wir uns in unseren Voraussagen bestätigt sehen. Nun könnte man sagen: warum hat denn niemand begriffen, wo die Reise hingeht. Warum wollte niemand auf seine Vorteile verzichten, warum gab es keine Einsicht? Dann ist man schnell dabei, dies mit der speziellen Mentalität der Schwarzen zu erklären: mangelhafte Abstraktionsfähigkeiten oder fehlendes gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein. Aber dann gibt es wieder das Internet und wir lesen immer wieder Nachrichten über Länder, die schon seit Jahren über ihre Verhältnisse leben. Dort gibt es abenteuerliche Vergünstigungen und Sonderzahlungen (wie auch hier im Hospital), großzügigste Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen (wie auch hier im Hospital) und eine opulente Altersversorgung (das ist im Hospital so nicht möglich  -  Gott sei Dank). Diese Länder liegen aber nicht im weit entfernten Afrika oder sonstwo, sondern in Nachbarschaft zu Deutschland und alle haben zugesehen und diese Misswirtschaft geduldet. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Das Hospital wird Probleme haben, weil uns monatlich etwa 3000 Euro fehlen. Ich könnte jetzt versuchen auszurechnen, wie viele Euro den notleidenden Ländern in Europa monatlich fehlen- aber auch dort wird niemand bereit seit sein, Besitzstände aufzugeben (wie auch hier im Hospital). Noch bedrückender ist: sie können sich darauf verlassen, dass irgendwer irgendwie hilft, ganz einfach, weil es "übergeordnete Interessen" gibt. Ich kann mir nur wünschen, dass die singuläre Stellung des Hospitals in der Region auch von übergeordnetem Interesse ist und uns irgendwer irgendwie hilft. Es ist also durchaus keine tanzanische Besonderheit, wenn man permanent über seine Verhältnisse lebt und deshalb sollte ich ebenfalls nicht darüber schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch als Ärgernis die allgemeine, allgegenwärtige Korruption. Da wird Geld für Weiterbildungsveranstaltungen gezahlt, die nie stattgefunden haben; bei den Vorschüssen und Abrechnungen für Reisekosten müssten sich die Antragsteller eigentlich manchmal schämen, Originalrechnungen können problemlos gekauft werden, und, und, und.....Ganz besonders ärgerlich ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass von allen Beschäftigten die allowances (also zusätzliche Zahlungen für Teilnahme an Sitzungen- sehr beliebt!!,  für irgendwelche Verantwortlichkeiten, für die erstmalige Arbeitsaufnahme, für bestimmte Risiken, usw.) als Teil des Einkommens betrachtet werden, aber steuerfrei sind. Da diese Sonderzahlungen aber, besonders im staatlichen Bereich, fast so hoch wie das normale Einkommen sein können, geht dem Staat unglaublich viel Geld verloren.&lt;br /&gt;Doch dann lese ich wieder im Internet, dass im vergangenem Jahr die griechischen Haushalte knapp 790 Mio Bestechungsgelder allein an den öffentlichen Bereich gezahlt haben- um die Ausstellung eines Führer- oder Fahrzeugscheins zu beschleunigen, um eine Baugenehmigung zu kaufen, die Steuererklärung manipulieren zu lassen oder was auch immer. Oder dass der Steuerabteilung nur allein in Athen 324 private swimmingpools angezeigt wurden, die Steuerfahndung aber bei einer Stichprobe aber 16.974 gezählt hat. Wenn ich mir dann noch den Korruptionsindex von transparency international ansehe, dann werde ich doch nachdenklich. Diese Skala geht bis zur Bestnote 10 (Neuseeland erreicht 9,4 und Dänemark 9,3) und dort wird Griechenland gemeinsam mit Bulgarien und Rumänien mit der Note 3,8 bewertet- dann ist der Unterschied zu Tanzania mit 2,6 gar nicht so groß. Dann denke ich mir, dass man im Glashaus nicht mit Steinen werfen sollte und verzichte auch in diesem Fall auf eine Bewertung. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wenn ich alles zusammennehme und die Verhältnisse hier im Lande mit denen in Europa vergleiche (und da habe ich noch nicht über Umsatzsteuerbetrug in Deutschland, über die Müllmafia in Italien oder über die Vetternwirtschaft der englischen Abgeordneten nachgedacht), dann komme ich zu dem Schluss, dass ich eigentlich gar nicht über Irritationen oder  Ärgernisse berichten sollte.&lt;br /&gt;Am besten wäre es, diesen Beitrag als nicht geschrieben zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5405944937950640968?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5405944937950640968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/irritationen-und-argernisse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5405944937950640968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5405944937950640968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/irritationen-und-argernisse.html' title='Irritationen und Ärgernisse'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6542911261587821153</id><published>2011-05-16T10:05:00.013+03:00</published><updated>2011-05-17T09:39:30.583+03:00</updated><title type='text'>Nightingale-Day</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wenn die Tanzanier etwas besonders gut können, dann ist es das Zelebrieren der zahlreichen bedeutenden oder weniger wichtigen Fest-, Feier- und Ehrentage. Der 12. Mai ist so ein  Tag. Es ist Nightingale-Day, benannt nach der Krankenschwester Florence Nightingale.  Dieser Name war uns  zwar ein Begriff, mehr aber auch nicht. Schon gar nicht hätten wir gedacht, dass diesem Tag, dem Geburtstag dieser engagierten Krankenschwester, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt, weltweit Bedeutung beigemessen wird.   &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;3 Tage wurden die Feierlichkeiten vorbereitet, dafür muss man sich schließlich Zeit nehmen. Da so ein Fest auch Geld kostet, hatte  der Finanzverwalter ebenfalls einen Beitrag zu leisten- 100.000 Tsh aus der Hospitalkasse waren angemessen.  Man sagte, für einen geringen Teil des Geldes werden kleine Geschenke für die Patienten gekauft.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wir waren gespannt, wie dieser Tag ablaufen würde.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Es wurde ein Zeitplan ausgehändigt, über den minutiös geplanten Ablauf haben wir uns amüsiert. Pünktlich 14.00 Uhr war Treffpunkt in der Kirche, die übrigens nicht nur Gottesdiensten sondern auch Mitarbeiter- und Gewerkschaftsversammlungen oder als Schulungsraum dient.    &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Gegen 15.30 Uhr trudelten so nach und nach alle ein. Der dienstälteste Pfleger erinnerte mit wenigen Worten an den Anlass der Veranstaltung und informierte kurz über das Programm, dann ging es los.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt; Die Schwesternschülerinnen zogen mit Kerzen  und Gesang durch die Krankenzimmer, vornweg die Darstellerin der  Florence Nightingale, es folgten die „alten“ Nurses, angeführt von Mama  Chogo.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Rp3dUdJOJxs/TdDPjl1kBFI/AAAAAAAAAPQ/RawCLm8UsxU/s1600/Florence%2BNightingale%2Bmit%2Bk%25C3%25BCnftigen%2BN.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 235px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Rp3dUdJOJxs/TdDPjl1kBFI/AAAAAAAAAPQ/RawCLm8UsxU/s320/Florence%2BNightingale%2Bmit%2Bk%25C3%25BCnftigen%2BN.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607209746435408978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Auf mitgeführten Plakaten fordern sie gleichen  Gesundheitsservice für alle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Florence Nightingale mit künftigen "Nachtigallen"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Jedem Patienten wurde ein Stück Seife  überreicht. Die meisten waren über die Zeremonie einigermaßen  verwundert, freuten sich aber über Gesang und Geschenk, schließlich  widerfährt ihnen soetwas wohl nicht noch einmal.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nächstes Ziel war das Gelände der Schule, bunt dekoriert, mit Kunstblumen, Girlanden und Luftballons, wie man es hier mag. Dieser Teil des Festes begann sehr enrnsthaft. Einer der Krankenpfleger würdigte die großen Verdienste der Florence Nightingale. Während des Krimkrieges hatte sie sich für einen funktionierenden Krankenhausbetrieb eingesetzt, um kranke und zum Teil schwerstverwundete englische Soldaten zu behandeln und zu versorgen. Dank Wikipedia waren wir darüber inzwischen bestens informiert. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Mama Chogo verlas einen Eid, den die Krankenpfleger und -schwestern vor ihr stehend gemeinsam wiederholten. Einige waren so aufgeregt, dass ihnen die Hand dabei zitterte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-8b6DFDgorvI/TdDWtGqh_UI/AAAAAAAAAPY/fk5kvO6OVck/s1600/Nightingales%2Bbeim%2BEid.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 190px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-8b6DFDgorvI/TdDWtGqh_UI/AAAAAAAAAPY/fk5kvO6OVck/s320/Nightingales%2Bbeim%2BEid.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607217606447725890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sie schwören, jederzeit ihr Bestes für die Patienten zu geben und alles für deren Wohl tun&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Auf dem Weg zu ihren Plätzen waren alle schon wieder gelöst. Man geht hier nicht einfach zu seinem Platz, sondern alle tänzeln hüftschwenkend unter Musikbegleitung zurück.  Es folgten etliche Grußworte, auch Peter wurde vorher um eines gebeten. Wir hatten seine kurze Ansprache in Kiswahili übersetzt. Die Aussprache einiger bis dahin unbekannter Wörter klang  zwar etwas holperig, aber allein dafür, dass er sich diese Mühe gemacht hatte, war einen Extrabeifall wert. Zwischendurch donnerten die Boxen, Max Chogo, unser Röntgenbildner und Neffe der Matron, führte durch das Programm und bewies wieder einmal sein Talent zum Entertainer. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Nun waren die Schülerinnen an der Reihe, zunächst mit ihrer hinreißenden Ngoma – Trommeln, Tanz, Gesang. Einige hatten ein Theaterstück zum Thema Hospitalalltag einstudiert und führten es nun auf. Interessant für uns war, dass sie ihre eigenen Schwächen offensichtlich ganz genau kennen und diese auf`s Korn genommen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Eine sterbenskranke Patientin kommt mit ihren beiden demütigen Begleiterinnen zum Hospital. Ihre „Hodi-hodi“ -Rufe werden ignoriert, die beiden Damen in der Aufnahme sind in eine private Unterhaltung vertieft. Auf nochmaliges Rufen folgen barsche Töne, letztendlich wird das Trio in`s Arztzimmer geschickt. Der Doktor hat ein neues Handy und muss sich natürlich erst einmal ausgiebig seinem neuen Spielzeug widmen. Dabei stören Patienten doch nur. Seine Assistentin schickt die jammernde und sich vor Schmerzen krümmende Patientin erst einmal in`s Labor. Dort herrscht man sie an, sie solle sich nicht so haben, packt sie immerhin auf eine Liege- und lässt sie dort liegen. Es gibt schließlich wichtigeres, z.B. die Pause, die hier nicht selten über eine Stunde dauert. Das Ganze folgte noch einmal mit ausgewechseltem medizinischen Personal und: alle überschlugen sich mit freundlichen und tröstenden Worten, sofortiger Untersuchung und Medikamentengabe, Hilfe und Zuwendung. Ganz schnell war die Patientin wieder auf den Beinen. Der behandelnde Arzt im 2. Teil hatte auch einen Namen bekommen: Makassy. Er ist bekannt dafür, dass er sich ganz besonders um seine Patienten kümmert.  Die anderen blieben anonym, solches Personal gibt es schließlich in Lugala nicht. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Schauspieler sind sie hier ja eigentlich alle, aber bei dieser Aufführung haben einige ihre Rollen wirklich sehr überzeugend gespielt. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Wie bei jeder Feier gab es natürlich auch noch Kulinarisches: Kuku (Hühnchen) und Soda (wie hier alle süßen Brausen zusammenfassend bezeichnet werden). Alle knabberten zufrieden an ihren Hühnerknochen herum und ließen sich noch eine Weile aus dröhnenden Boxen beschallen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;Die einsetzende Dunkelheit ist das Signal für den Aufbruch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;B.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6542911261587821153?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6542911261587821153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/nightingale-day.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6542911261587821153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6542911261587821153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/nightingale-day.html' title='Nightingale-Day'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Rp3dUdJOJxs/TdDPjl1kBFI/AAAAAAAAAPQ/RawCLm8UsxU/s72-c/Florence%2BNightingale%2Bmit%2Bk%25C3%25BCnftigen%2BN.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5203598427591384860</id><published>2011-05-07T18:33:00.004+03:00</published><updated>2011-05-07T18:44:50.240+03:00</updated><title type='text'>Befindlichkeiten</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Etwas mehr als ein Jahr arbeiten wir nun im Hospital- damit wäre es Zeit zum innehalten und für einen kurzen Rückblick, für eine Bestandsaufnahme der Befindlichkeiten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor einem Jahr war alles noch ungewohnt und oft auch pittoresk. Ungewohnt war das Klima, Regen und Feuchtigkeit zur Regenzeit, Hitze und Staub in den darauffolgenden Monaten. Ungewohnt war der Zwang, eine fremde Sprache zu sprechen und sich an die afrikanische Lebensweise anpassen zu müssen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für die Arbeit im Hospital galten plötzlich  zu Hause erlernte und verinnerlichte Regeln und Verhaltensmuster nicht mehr; jede Entscheidung, auch wenn das Ergebnis schon vorher feststeht, wird im HMT (hospital management team)  noch einmal ausführlichst besprochen und- wenn irgendwie möglich- in die gewünschte Richtung gelenkt. Auf Zusagen ist oft kein Verlass und die meisten Anordnungen bzw. Festlegungen müssen kontrolliert werden und das nicht nur einmal.... Wir mussten lernen, dass es Hierarchien nach Alter, Geschlecht und Bildung gibt. Dies bedeutet z.B., dass der Kraftfahrer niemals Beförderungsentgelt von einem clinical officer verlangen kann- das muss das „office“ machen. Andererseits wäscht der Kraftfahrer niemals sein Fahrzeug, dafür stellt er jemanden an- schließlich ist er Kraftfahrer und kein Wagenwäscher. Manchmal ist es ein wenig unübersichtlich, bei welcher Angelegenheit man welche Person anspricht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ungewohnt war auch, dass man immer, aber auch immer unter Beobachtung steht, dass es praktisch keine Privatsphäre mehr gibt. Ein bisschen war das ja früher auf den Dörfern bei uns auch so: da wusste jeder, was es beim Nachbarn zu Mittag gab. Aber hier hat das noch eine ganz andere Dimension. Jetzt bleiben die Einheimischen wenigstens nicht mehr vor unserem Haus stehen, um uns zu beobachten. Wenn wir jedoch in Lugala oder Malinyi ein paar Haufen Tomaten kaufen (Tomaten werden haufenweise zu je 4 Stück verkauft), dann weiß das am nächsten Tag  jeder im Hospital. Auch wo und wann wir mit dem Rad entlang fahren- alles wird registriert.  Es passiert ja sonst nichts und als „mzungu“ kann man sicher sein, dass man immer und überall bemerkt wird (die mzungu, mzungu - Rufe der Kinder sind manchmal doch ziemlich nervig und man könnte glauben, dass es nach “Mama“ das zweite Wort ist, das sie sprechen können).       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Schließlich war auch die Tatsache, dass sich unser Leben nun beinahe nur auf ein  kleines Hospital und unser etwa 200 Meter entferntes Haus beschränkt, mehr als ungewohnt. Eigentlich war alles neu und wir waren Wochen und Monate damit beschäftigt, uns in der neuen Umgebung zurechtzufinden, um Ereignisse und Personen bzw. deren Verhalten einigermaßen einordnen zu können. Unsere europäischen Koordinaten stimmten plötzlich einfach nicht mehr. Wahrscheinlich hätte es in Dar es Salaam oder Arusha oder einer anderen größeren Stadt diese Probleme nicht so ausgeprägt gegeben-  aber wir sind hier im Busch, in einem eigenen Mikrokosmos.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;An alles das  haben wir uns mehr oder weniger gewöhnt. Auch an zeitweise Unter- oder besser Obermieter unter dem Dach (Eichhörnchen, Ratten, Fledermäuse); an die weitgehend fleischlosen  und überschaubaren Mahlzeiten und die Tatsache, dass Besonderheiten wie Butter, Nudeln und Fisch-/ Fleischkonserven aus Dar es Salaam und Salami oder Schinkenspeck aus Deutschland mitgebracht werden müssen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Hütten im Busch und die kleinen Feuer am Abend vor jeder Hütte, die kunstvollen Flechtfrisuren und die bunte Kleidung der Frauen, ihren Gang- alles das sehen und hören wir nicht mehr. Es ist einfach Normalität geworden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber es gibt ein paar Dinge, an die ich mich nicht gewöhnt habe- und immer mehr als Mangel empfinde, je länger ich mich hier aufhalte. Da ist einmal die Eindimensionalität des Lebens hier im Busch und wenn man so will: damit auch der Verlust der Freiheit. Wenn Freiheit bedeutet, entsprechend seinen Möglichkeiten sein Leben gestalten zu können, dann muss man schon erwähnen, dass diese Möglichkeiten hier gegen Null tendieren. Wie schon gesagt, unser Leben beschränkt sich auf Haus und Hospital- das Krankenhaus mit seinen 80 Beschäftigten ist der größte Arbeitgeber weit und breit - und damit sind 150 km in jeder Richtung gemeint-  und viel mehr ist auch nicht möglich. Wenn ich in Deutschland bin, dann kann ich (muss aber nicht!) ins Theater, Kino oder Konzert gehen, man kann Essen gehen oder Freunde besuchen, ich kann mir ein mich interessierendes Buch kaufen oder leihen und es lesen- es gibt unendlich viele Möglichkeiten, seinen Interessen nachzugehen, sich auszutauschen oder etwas Neues zu entdecken. Hier gibt es gar nichts und wenn ich mich abends mit einem Buch hinsetze, dann habe ich das wahrscheinlich schon vor einem Jahr in die Transportkiste gepackt. Das gleiche trifft  für mitgebrachte Filme und Musik zu- sie sind der Versuch des richtigen Lebens im fremden. Diese Eintönigkeit führt dazu, dass man abends im Büro bleibt bis die Mücken unerträglich werden und auch am Wochenende wieder hier sitzt. Die Hoffnung auf neue Informationen im Internet ist einfach zu groß.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dazu kommt die absolute soziale Kontaktlosigkeit. Es gibt keine wie auch immer gearteten Beziehungen zu jemandem (vom hier ebenfalls arbeitenden Arzt einmal abgesehen), und wenn es im Jahr 2-3 Einladungen zu einer Konfirmation oder ähnlichem gibt, dann ist das immer eine Einladung, die ausschliesslich mit der Erwartung auf ein respektables Geldgeschenk verbunden ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Allein könnte man dieses Leben nicht durchstehen- über kurz oder lang bekäme man einen Tropenkoller. Wir sind, Gott sei Dank, zusammen hier: wir stehen morgens zusammen auf, frühstücken zusammen, sitzen uns an unseren Bürotischen gegenüber und erleben und ertragen Ärger und die Zumutungen gemeinsam, gehen zum Mittagessen,  wieder ins Büro und am Abend sind wir zusammen in unserem Haus. Jeden Tag, jede Woche und jeden Monat- immer wieder, ein Aus- oder Abweichen ist einfach nicht möglich und das muss man sich einmal nur ansatzweise und ganz vorsichtig vorstellen. Aber wie gesagt- ich bin jeden Tag dankbar, dass wir die Anforderungen hier in Lugala gemeinsam angehen können. Allein wäre man nach kurzer Zeit wirklich ganz allein- und am ENDE.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5203598427591384860?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5203598427591384860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/befindlichkeiten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5203598427591384860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5203598427591384860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/05/befindlichkeiten.html' title='Befindlichkeiten'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2270722988861962518</id><published>2011-04-29T10:54:00.011+03:00</published><updated>2011-05-07T18:47:08.474+03:00</updated><title type='text'>Vom Versuch und Erfolg eine Straßenlizenzplakette zu kaufen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Es gibt in diesem Land nur wenige Straßen, die diese Bezeichnung auch verdienen. Lediglich einige große Hauptstraßen, auf denen vor allem Schwerlastverkehr unterwegs ist, durchziehen das Land, auch die großen Städte und Touristenregionen sind auf Asphalt erreichbar. Ansonsten kommt man auf mehr oder weniger guten Pisten voran, knallt in tiefe Schlaglöcher, erstickt im Staub oder  bleibt, wie jetzt zur Regenzeit, im Schlamm stecken. Der Busverkehr wird dann einfach eingestellt. Trotz dieser Widrigkeiten muss für jedes Fahrzeug eine jährliche Straßennutzungsgebühr bezahlt werden. Sicher wird ein Teil dieses Geldes tatsächlich für Instandsetzungen verwendet. Auch die Piste zwischen Ifakara und Lugala war nach einigen Reparaturen ganz passabel – bis zum Beginn des großen Regens, der etliche Abschnitte unterspült und zeitweise unpassierbar gemacht hat.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;                                                                   &lt;br /&gt;An den Baustellentafeln der Magistralen prangt in der Zeile des Finanzierers überall das blaue Logo mit den gelben Sternen...   &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Für die Fahrzeuge des Hospitals muss die Gebühr bei der Districtverwaltung in Morogoro bezahlt werden, ca. 8-10 h Fahrzeit. Die Erledigung derartiger Dinge wird natürlich mit ohnehin geplanten Fahrten nach Dar es Salaam verbunden.                                                                             Als Nachweis für die Bezahlung erhält man eine Plakette für die Windschutzscheibe, auf der die Gültigkeit vermerkt ist. Die zahlreichen Polizisten auf dem Tan-Zam-Highway gucken gern nach abgelaufenen Plaketten. Auch für unseren Landcruiser war die Erlaubnis zur Straßenbenutzung am 31. März zu Ende. Auf unserer Fahrt nach Dar Anfang April legten wir in Morogoro einen Zwischenstopp ein, haben nach kurzem Suchen das entsprechende Gebäude gefunden. Vom Pförtner werden wir zunächst nach unserem Anliegen gefragt, nur um dann sowieso zu einem Tresen im Erdgeschoss  geschickt zu werden, wo sich jeder anmelden muss, egal mit welcher Angelegenheit man kommt. Wie in allen öffentlichen Einrichtungen, so wird man auch hier von unzähligen Beschäftigten umschwärmt. Eigentlich ist Beschäftigte nicht das richtige Wort, denn beschäftigt sind sie gerade nicht, höchstens mit sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Eine der Damen am Tresen reicht ein Formblatt herüber, auf dem wir uns mit allen möglichen Daten eintragen müssen und dürfen dann in die 2. Etage. Damit wir auf dem Weg nach oben die Zimmernummer nicht vergessen, wird sie auf einem extra dafür vorbereiteten Zettel notiert und uns in die Hand gedrückt. Im richtigen Büro angekommen blicken wir auf 4 mit Erdnüssen dekorierte Schreibtische und gelangweilte Gesichter. Wir erfahren, dass an diesem Tag leider keine Bezahlung möglich ist, da es keinen Strom gibt und somit die Computer nicht funktionieren. Wir sollten doch bitte morgen wiederkommen. Handschriftlich geht gar nichts, denn wenn man schon Computer und Drucker für die Plakette hat, dann sollen die auch zum Einsatz kommen. Dass es im Haus keinen Strom gibt, wussten die Damen im Erdgeschoss natürlich auch, doch sie haben eben nur die Aufgabe, die Leute in die entsprechenden Büros zu weisen. Uns blieb nichts weiter übrig, als unverrichteter Dinge zu gehen, uns mit abgelaufener Plakette nach Dar zu wagen und zu hoffen, dass wir auf dem Rückweg unser Geld los werden. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Wir sind übrigens unterwegs zweimal angehalten worden und mussten jeweils 10.000 Schilling (ca. 5 Euro)  für unsere „Vergehen“ bezahlen, auf die Plakette haben die Polizisten dabei nicht geachtet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Auf dem Rückweg erfolgt der 2. Versuch mit uns schon bekanntem Ablauf für den ersten Teil. Es sieht gut aus, im Erdgeschoss brennt Licht und wir beeilen uns nach oben zu gelangen. Gegen 14.00 Uhr stehen wir vor dem Tresen im 2. Obergeschoss und werden tatsächlich sofort von einem freundlichen jungen Mann begrüßt, der unsere Papiere begutachtet. Leider ist die verantwortliche Person, die festlegt, wieviel wir zu bezahlen haben, gerade nicht am Platz, es geht erst einmal nichts. Auf unsere vorsichtige Frage, ob und wann sie denn zurückkäme, meinte er, vielleicht in 15 Minuten. Diese  Aussage ist hier absolut unverbindlich und kann genauso gut heißen: heute gar nicht mehr, kommt morgen wieder. Nun schilderte ich ihm sehr ausführlich, woher wir kommen, wie beschwerlich die lange Anreise gerade jetzt zur Regenzeit ist, dass wir am selben Tag noch bis Ifakara fahren müssen (dies ist der letzte Ort vor der Wildnis, den die Leute in der Stadt überhaupt kennen) und dass wir kürzlich schon einmal vergebens da waren. Er hatte offensichtlich wirklich Verständnis für unsere Situation und nach dem obligatorischen „pole“ - tut mir leid, versprach er, die Frau zu suchen. Wir waren gespannt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Peter rannte zwischenzeitlich zum Auto, weil die Parkzeit immer nur für eine halbe Stunde bezahlt werden kann und ist man nicht pünktlich zurück,  hat man sofort eine Kralle am Rad. Der junge Mann bedauerte, die Frau nicht zu finden, wir sollten uns einfach noch einen Moment gedulden. Er blätterte noch einmal sehr gewissenhaft in unseren Papieren und meinte, die alte Plakette sei nicht dabei, die müssten wir abgeben. Peter musste zwischenzeitlich ohnehin wieder nachlösen und kratzte die Plakette von der Scheibe.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Mittlerweile waren 2! Stunden vergangen und plötzlich erschien eine den Türrahmen ausfüllende, grimmig blickende Frau, die sich gemächlich zu ihrem Schreibtisch bewegte und offensichtlich nicht damit gerechnet hatte, an diesem Tag ihren Computer noch einmal anstellen zu müssen. Wir erfuhren, dass wir 200.000 Schilling zu zahlen haben – 50.000 Strafe, da wir erst nach Ablauf der Gültigkeit kamen - und dass wir dieses Geld bei der benachbarten Bank einzahlen müssen. Es war längst nach 16.00 Uhr und die Bank geschlossen. Was nun? Der junge Mann war zuversichtlich, dass man uns noch hineinlassen würde, wir waren eher skeptisch. Er begleitete uns ins Erdgeschoss, wo am Tresen erst wieder ein Formblatt auszufüllen war, auf dem u.a. angegeben werden sollte, mit welchen Banknoten man bezahlt, wir hatten 20 Zehntausender.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Die Gittertür der Bank war mit 3 dicken Vorhängeschlössern gesichert, die Haustür stand aber noch auf, so dass unser Rufen gehört wurde. Diesmal übernahm der junge Mann das Erklären, doch der Bankmitarbeiter meinte, es sei unmöglich, jetzt noch Geld einzuzahlen, die Bestände seien gezählt, die Kassen geschlossen. Sehr selbstbewusst verlangte unser  Begleiter nach dem Direktor, der auch kam und mich tatsächlich einließ. Hinter mir wurde alles erst wieder verriegelt, ein bisschen komisch war es schon, auf einmal eingeschlossen zu werden. Eine Angestellte wurde angewiesen, ihre Kasse noch einmal zu öffnen, was sie mit mürrischer Mine auch tat. Nach dreimaligem Zählen der 20 Scheine von Hand und ebensooft mit dem Zählautomaten erhielt ich den Zahlungsbeleg und nach ausführlichem Bedanken ging es wieder zurück, um nun das entscheidende Stück Papier endlich zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Zwischenzeitlich waren ca. 30 Minuten vergangen und hätte Peter nicht das Büro „besetzt“, hätten wir sicher endgültig vor verschlossenen Türen gestanden. So aber brannte noch Licht, die Frau thronte noch hinter ihrem Schreibtisch. Sie erfüllte wirklich das Klischee der Beamtenwitze. Nun mussten nur Computer und Drucker funktionieren! Es klappte. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Der junge Mann reichte uns die Plakette mit strahlenden Augen, wie um sagen zu wollen: Wir Tanzanier können auch anders. Als erfrischende Ausnahme hat er diesen Beweis eindrucksvoll erbracht. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2270722988861962518?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2270722988861962518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/04/vom-versuch-und-erfolg-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2270722988861962518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2270722988861962518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/04/vom-versuch-und-erfolg-eine.html' title='Vom Versuch und Erfolg eine Straßenlizenzplakette zu kaufen'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7065454914909425494</id><published>2011-04-23T18:36:00.003+03:00</published><updated>2011-04-23T19:02:52.173+03:00</updated><title type='text'>Frohe Ostern</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;Wir wünschen unseren Familien, Freunden und Bekannten ein frohes Osterfest!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während in Deutschland die sommerlichen Temperaturen zum Osterspaziergang und Eiersuchen im Grünen einladen, wird sich der wasserscheue Osterhase ganz bestimmt nicht nach Lugala wagen. Es gibt zwar Gummistiefel aber keine Schwimmwesten und auf dem Landweg ist Lugala kaum noch zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yploD5MV7Os/TbL1arYKLFI/AAAAAAAAAPA/uyqLuNweoWg/s1600/Regen%2B039.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-yploD5MV7Os/TbL1arYKLFI/AAAAAAAAAPA/uyqLuNweoWg/s400/Regen%2B039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5598807125444406354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Land unter in Lugala&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span&gt;Die Menschen nehmen es gelassen &lt;/span&gt;- die nächste Trockenzeit kommt früh genug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7065454914909425494?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7065454914909425494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/04/frohe-ostern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7065454914909425494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7065454914909425494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/04/frohe-ostern.html' title='Frohe Ostern'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yploD5MV7Os/TbL1arYKLFI/AAAAAAAAAPA/uyqLuNweoWg/s72-c/Regen%2B039.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6590226197527960892</id><published>2011-03-31T12:41:00.009+03:00</published><updated>2011-04-03T13:36:28.515+03:00</updated><title type='text'>Tatort Lugala</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Ende Februar fuhren wir kurzentschlossen für 10 Tage nach Äthopien, es liegt von hier aus quasi vor der Haustür. Die aus Felsen gehauenen Kirchen von Lalibela wollten wir unbedingt einmal sehen und sie sind wirklich beeindruckend, ebenso Axum oder die alte Kaiserstadt Gondar mit ihrer untypischen afrikanischen Architektur.                                                                                        Es war ein abwechslungsreicher Kurzurlaub.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Am Abend unserer Rückkehr war Lugala plötzlich gar nicht mehr so beschaulich wie sonst. Wir saßen gerade bei Peter Hellmold zum Abendessen, draußen die üblichen Geräusche, laute Musik, Stimmen, Rufe, Motorräder, als unweit 4 Schüsse fielen. Die Situation war unheimlich. Es gab rundherum Tumult und Getöse und schon bald war in Erfahrung gebracht, was passiert war. Im Dorf gab es einen bewaffneten Überfall, ein  kleines Lädchen wurde ausgeraubt. Die arme Frau hat ihre Tageseinnahme von ca. 50 Euro verteidigt und wurde zum Glück nur am Finger verletzt. Geschossen wurde  offenbar „nur“ in die Luft. Den Tätern gelang die Flucht, doch von einigen Leuten wurden sie wohl erkannt. Unser Nachbar Nyangi hatte gleich den Wachmann der unserem Haus  gegenüberliegenden Hospitalwerkstatt angerufen nach uns zu gucken, was ich sehr aufmerksam fand. Der war furchtbar aufgeregt, als er uns zu Hause nicht antraf und kam später extra noch einmal vorbei, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Die Polizei war erstaunlich schnell zur Stelle und ein paar Tage später saßen die Täter hinter Gittern. Die Pistole blieb allerdings verschwunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Vor einigen Tagen wurde eine Frau auf dem Motorrad in`s Hospital gebracht, ein Bein baumelte herum, etliche Messerstiche, blutüberströmt, das Messer steckte noch im Hals. Ihr Ehemann hatte sie furchtbar zugerichtet. Dank sofortiger Operation und Bluttransfusion konnte sie gerettet werden und lag nun mit anderen Frauen im normalen Krankenzimmer, zwar noch schwach aber stabil. Sie würde sich erholen.                                                                                      Drei Tage später  war das Hospital in helle Aufregung versetzt. Die Patienten werden von ihren Angehörigen versorgt und so brachte auch der Bruder der Frau das Abendessen – und Shamba-Medizin, wie die Leute ihre Spezialmixturen bezeichnen. 2 (!) Minuten später war die Frau tot – vergiftet. Alle stürzten sich auf den Mann, sperrten ihn in die Besenkammer und Wachmann Luhanjo wurde kurzerhand mit seinem Gewehr davor postiert.                                                                               Ob der Bruder es nun besonders gut mit der Frau meinte, damit sie schnell wieder auf die Beine kommt oder ob die Familie glaubte, sie erhole sich nicht, liegt ihr nur noch auf der Tasche und wollte dies verhindern - wer weiß. Bei all`den verwendeten Wurzeln, Rinden und Blättern gilt natürlich: Die Dosis macht das Gift.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Die inzwischen hier in der Region halbwegs sesshaften Sukuma gelten wegen ihrer oft großen Kuhherden als vermögend. Oftmals haben sie auch verhältnismäßig viel Bargeld bei sich. Gestern Abend wurde ein Sukuma zusammengeschlagen und krankenhausreif verprügelt, nachdem er sich gerade an einer „Imbissbude“ irgendetwas zu essen kaufte. Offenbar wurde beobachtet, dass er Wechselgeld einsteckte und das sollte er loswerden. Beute: 8000 Tan. Shilling – ca. 4 Euro.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Trotz dieser Ereignisse der letzten Wochen fühlen wir uns hier nicht unsicher. Wahrscheinlich passiert viel mehr, von dem wir gar nichts mitbekommen und weit weniger als in den großen Städten oder anderen Ländern, nicht nur dieses Kontinents. Peter Hellmolds knapp 20- jährige Afrikaerfahrung trägt da auch zur Beruhigung bei. Er meint, er hätte noch nie erlebt, dass den in den Hospitälern arbeitenden „Wazungu“  etwas zugestoßen sei. Hoffen wir, dass es so bleibt.   &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;    &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;      &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6590226197527960892?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6590226197527960892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/tatort-lugala.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6590226197527960892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6590226197527960892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/tatort-lugala.html' title='Tatort Lugala'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2550701188911498700</id><published>2011-03-24T10:22:00.005+03:00</published><updated>2011-04-03T13:35:41.018+03:00</updated><title type='text'>Regen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Heute sollen wir 3500 Ltr. Diesel bekommen, es ist schon der dritte Versuch. Die  Regenzeit hat begonnen und auf Lieferzusagen ist kein Verlass mehr. Es regnet jetzt fast täglich, natürlich nicht ununterbrochen - mal ein schöner Landregen, mal heftiger und manchmal mehr als heftig. Die Straße nach Ifakara war nach den letzten Ausbesserungen eigentlich ganz gut, was man so im Busch als „gute“ Straße bezeichnet. Die problematischen Stellen wurden aufgefüllt und Schlaglöcher beseitigt: dabei wird die Strecke aufgerissen, mit einem Grinder begradigt und schließlich gewalzt. Bis vor kurzem hat es richtig Spaß gemacht, mit dem Auto nach Ifakara zu fahren. Das Problem auf dieser Strecke ist, dass die Piste nur eine Fahrspur hat und an beiden Seiten abfällt. Begegnen sich zwei Fahrzeuge, fahren sie vorsichtig aneinander vorbei - jedenfalls in den meisten Fällen: die großen Lastwagen oder Busse bleiben oft auch mitten auf der Piste und dann ist man besser der Klügere, der nachgibt. Problematisch werden diese Begegnungen jetzt zur Regenzeit. Die Reifen der meisten Fahrzeuge sind völlig abgefahren und wenn ein Auto erst einmal in den Graben gerutscht ist.... Das nächste Fahrzeug versucht vorbeizukommen, rutscht ebenfalls zur Seite und die Piste ist für lange Zeit dicht - gestern sollen 6 Autos auf der Strecke liegengeblieben sein. Auf jeden Fall muss man jetzt wieder mit längeren Fahr- bzw. Liegezeiten rechnen. Außerdem gehören Gummistiefel, ein Haumesser für Gestrüpp und ein paar Bretter zum Unterlegen ins Auto. Die beste Lösung wäre: auf das Autofahren verzichten- leider lässt es sich nicht immer vermeiden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ausgesprochen angenehm sind jetzt die niedrigeren Temperaturen, tagsüber 25-30°C  und auch nachts ist es nicht mehr so heiß; dafür werden die Wege zunehmend unpassierbar. Wo man vor wenigen Wochen noch mit dem Rad fahren konnte, sind  jetzt Wasser und Schlamm- da ist an Radfahren nicht zu denken und wenn man nicht wie die Einheimischen barfuß durch den Schlamm waten will, kehrt man besser um.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QLdG1RPBgoQ/TYr3iHyP_bI/AAAAAAAAAO4/TJS4bkyp7_A/s1600/Regen%2B011.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QLdG1RPBgoQ/TYr3iHyP_bI/AAAAAAAAAO4/TJS4bkyp7_A/s320/Regen%2B011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587550453283945906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Reis wird es verkraften&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Reisfelder haben sich in eine Seenlandschaft verwandelt, gestern stand bei Peter Hellmold das Wasser rings um das Haus und die Kinder haben im Garten gebadet. Die schöne, neue Straße nach Malinyi ist auf etwa 300-500 Meter vom Wasser über- und teilweise komplett weggespült.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xewaE15es9E/TYr3hbpn9dI/AAAAAAAAAOo/0N6PTeAdKBU/s1600/Regen%2B021.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-xewaE15es9E/TYr3hbpn9dI/AAAAAAAAAOo/0N6PTeAdKBU/s320/Regen%2B021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587550441436607954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Straße nach Malinyi ist eine staubige Piste aber seit gestern erst einmal verschwunden &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor einiger Zeit haben wir mit der Umsetzung eines neuen Müllkonzeptes  begonnen und eine ordnungsgemäße Abfallgrube ausheben lassen: die Wände ordentlich gerade abgestochen und mit Reisig befestigt. Auch diese über 2m tiefe Grube ist seit gestern bis zum Rand voll Wasser gelaufen und wir haben jetzt einen schönen Teich auf unserem Gelände. Vielleicht sollten wir dort Fische züchten und dem Hospital eine zusätzliche Einnahmequelle verschaffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QIXvOu5lQCI/TYr3hvz-OdI/AAAAAAAAAOw/o6ibZbVMSuE/s1600/Regen%2B006.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-QIXvOu5lQCI/TYr3hvz-OdI/AAAAAAAAAOw/o6ibZbVMSuE/s320/Regen%2B006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5587550446848719314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Müllgrube oder Fischteich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dabei ist das erst wieder der Beginn der Regenzeit, in den nächsten Wochen wird es noch mehr Regen und noch mehr Wasser ringsum geben. Aber wir werden es auch  in diesem Jahr überstehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2550701188911498700?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2550701188911498700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/regen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2550701188911498700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2550701188911498700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/regen.html' title='Regen'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QLdG1RPBgoQ/TYr3iHyP_bI/AAAAAAAAAO4/TJS4bkyp7_A/s72-c/Regen%2B011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2719761970994422985</id><published>2011-03-22T11:37:00.007+03:00</published><updated>2011-04-03T13:34:32.637+03:00</updated><title type='text'>Essen und Trinken</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Versorgungssituation in Lugala ist mit der in Dar es Salaam, Morogoro oder selbst Ifakara  nicht zu vergleichen. In der „heimlichen“ Hauptstadt Dar kann man so ziemlich alles kaufen und das Angebot in den riesigen Supermärkten unterscheidet sich kaum von denen in Deutschland oder anderswo in Europa. Dazu kommt das reiche Angebot an frischem Obst und Gemüse aus allen Landesteilen auf den bunten Märkten und Fisch sowieso. Dar ist Regierungssitz, alle Auslandsvertretungen und unzählige internationale Organisationen sind dort ansässig und kein "Mzungu" muss auf gewohnte Speisen oder kulinarische Köstlichkeiten verzichten.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In Morogoro gibt es einen gut sortierten Shop und einen ziemlich großen Markt: Fisch, Fleisch, Gemüse/Früchte, Töpfe, Eimer, Geschirr usw. und leider immer wieder chinesischer Plunder- alles ist zu haben.                                                                                                                                    Ifakara ist noch eine Nummer kleiner, mit einem winzigen Shop mit überteuerten Waren und mit einem kleinen Markt, vor allem für  Grundnahrungsmittel: Reis, Bohnen, Linsen, Mehl, Gemüse, Bananen ab und zu Fisch und Fleisch.                                                                           Schließlich Lugala- hier gibt es gar nichts mehr und wir sind auf gute Vorratshaltung und Improvisation angewiesen. Das nächste Dorf Malinyi ist 3 km entfernt- auf dem Markt kann man den hier angebauten sehr guten Reis, Bohnen, Öl (in schlechter Qualität, es heißt einfach nur: Öl zum Kochen), Zwiebeln und Knoblauch, Weizen-/Maismehl, manchmal Bananen, Tomaten und Auberginen, selten Kartoffeln kaufen. Es gibt kein Brot, keine Möhren, Kohlrabi oder anderes Gemüse, kein Fleisch, keine Milch und Butter oder Käse schon gar nicht - aber immer irgendwelche Blattbüschel, die wie Spinat zubereitet werden. Das ist „mchicha“ und schmeckt auch manchmal so, je nachdem, welches Grünzeug gerade verarbeitet wird. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie kommt man zurecht? Vieles kaufen wir auf unseren ca. zweimonatlichen Fahrten auf Vorrat in Dar es Salaam, wie Nudeln,  Oliven- und Sonnenblumenöl, Konserven, Kaffee, Butter (die wir in der Kühlbox transportieren), Obstsäfte, auch Wein und andere Dinge, wie z.B. Waschpulver. Wir haben auch einen kleinen Laden entdeckt, in welchem manchmal von Möchen hergestellter Käse aus einem Kloster im Süden des Landes angeboten wird. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Reis ist die tägliche Grundlage, ab und zu Kochbananen oder Ugali (entfernt mit Polenta vergleichbar, allerdings geschmacklos und &lt;u&gt;der&lt;/u&gt; Sattmacher der Einheimischen), dazu Bohnen oder Auberginen. Aus Dar mitgebrachtes Weißkraut, Möhren oder Gurken sind etwas Besonderes. Am Wochenende leisten wir uns Spaghetti. Brot bäckt Emma, das gibt es zum Frühstück und selbstgemachte Mangomarmelade haben wir nun reichlich, auch sehr aromatischen Honig aus Taveta. Charles bringt morgens Milch, allerdings nur, wenn die Kuh genug Futter hatte und ausreichend Milch gibt. Sie ist sehr, sehr fett- den Rahm nehmen wir zum Verfeinern für die Bohnen und z.B. für Spagetti mit Thunfisch.                                                                                                                              Ab und zu wird frischer Fisch aus dem nahen Furua angeboten, eine Art Wels mit sehr gutem festen Fleisch. Geräuchert ist der dann auch in Malinyi auf dem Markt erhältlich. Wenn im Dorf ein Schwein geschlachtet wird - die Schweinchen werden kaum mehr als 50 kg wiegen-  wird es mit der Panga, einem großen Allzweckmesser,  in ca.1-2 kg Stücke zerteilt. Diese werden mit dem Fahrrad im Dorf ausgefahren und man sucht  aus dem Eimer ein Stück aus. Das Fleisch ist ausgezeichnet aber leider wahllos zerhackt und zerfetzt. Während der Trockenzeit wird auch Antilope angeboten, ebenso zerstückelt mit dem Fahrrad ausgefahren. Wir wohnen am Rand des Selous- Nationalparks und niemand fragt, wo das Fleisch herkommt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;                                  Manchmal bringen die Leute Kokosnüsse, mit denen Emma das Mittagessen variiert, an Murmeln erinnernde Kartoffeln, Papaya oder Eier ins Haus. Bei denen sind wir allerdings skeptisch. Die liegen tagelang in der Wärme und es waren auch schon schlechte dabei. Wir  verzichten lieber darauf und nehmen nur noch Eier, wenn Emma mal welche mitbringt. Ein Huhn kann man auch bekommen aber viel ist an denen nicht dran. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Obst gibt es der Jahreszeit entsprechend, Avocados von April bis Mai- im Moment werden sie  gerade reif, danach Apfelsinen, später Papaya, dann Ananas und Mango. Bananen wachsen und reifen das ganze Jahr- dachten wir wenigstens bis jetzt. Im Moment gibt es  gar kein Obst, nicht einmal Bananen. Während der Mangozeit war unser kühler Mango- Milch-Shake ein Genuss. Dafür hatten wir letztens extra unseren Mixer aus Deutschland mitgenommen, wie übrigens auch einige Salamis. Die letzte haben wir gerade angeschnitten.                                                   Damit ist das Angebot der kulinarischen Möglichkeiten ziemlich erschöpft. Es ist auch keineswegs so, dass es alles immer gibt, man muss nehmen, was gerade angeboten wird. Und meistens kommt der Wilderer mit dem Antilopenfleisch, wenn wir gerade einen Fisch erstanden haben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn jemand Reis mit roten Bohnen liebt- der lebt hier wie im Schlaraffenland. Bei Schokoladenliebhabern und sonstigen Naschkatzen stellten sich wohl recht bald Entzugserscheinungen ein. Süßigkeiten gibt es nicht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Getrunken wird Tee oder Wasser, auch die sehr dicken Obstsäfte sind mit Wasser verdünnt sehr gut als Durstlöscher geeignet. Zum Glück gibt es hier keine Probleme mit der Wasserversorgung-  zur Regenzeit eher zuviel. Gleich nach unserer Ankunft im letzten Jahr hatten wir einen Spezialfilter gekauft, mit dem das Leitungswasser gefiltert und entkeimt wird. Es schmeckt richtig gut. Außerdem gibt es natürlich, wie auch im letzten Winkel des Landes, Bier und Cola, Fanta, Sprite usw. Peter trinkt am liebsten das Castle-Bier, ich seltener, die Brausen kommen mir noch süßer als in Deutschland vor und so eignet sich Sprite am besten für Radler, was dann sehr erfrischend schmeckt, da man es in der hiesigen "Bar" immer (!) gekühlt bekommt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir leben hier also recht gesund: überwiegend vegetarische Kost, wenn auch recht einseitig, nur ab und zu Fleisch und wenig Alkohol. Außerdem hat diese Ernährung einen angenehmen Nebeneffekt: man lernt die kleinen Dinge des Lebens wieder schätzen. Ein paar reife Tomaten oder Früchte, guter Käse oder ein Fisch- nichts ist hier alltäglich und man bekommt ein anderes Verhältnis zum Essen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;B.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2719761970994422985?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2719761970994422985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/essen-und-trinken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2719761970994422985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2719761970994422985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/essen-und-trinken.html' title='Essen und Trinken'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-3888681837649807789</id><published>2011-03-14T18:27:00.013+03:00</published><updated>2011-03-18T16:41:26.165+03:00</updated><title type='text'>Halbzeit in Lugala</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Als wir vor genau einem Jahr nach langer Reise, mit Ifakara die letzte kleinstädtische Siedlung  hinter uns lassend, mit klappriger Fähre den Kilombero überquert und jenseits des Flusses über denkbar schlechte Piste immer weiter in die Wildnis fahrend, endlich in Lugala eintrafen, waren wir ehrlich erstaunt über das hohe Niveau der medizinischen Versorgung in diesem Krankenhaus, so weit abseits des zivilisierten Lebens. Das hatten wir in dieser Abgeschiedenheit nicht erwartet. Das Lugala Lutheran Hospital bietet für über 100.000 Menschen, die bis zu 4 Tagesmärsche entfernt im Busch leben, umfassenden medizinischen Service, Behandlung, Gesundheitsvorsorge und -beratung und ist oftmals letzte Hoffnung, wenn die versprochene Heilung bei Medizinmann oder Kräuterfrau ausbleibt. Vor allem Frauen kommen, um hier sicher zu entbinden. Sehr frühe und der hier übliche hohe Anteil von Mehrfachschwangerschaften stellen ein nicht geringes Risiko dar, so dass diese Frauen neben Kindern die Hauptgruppe der Patienten bilden. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Ein für hiesige Verhältnisse gut ausgestatter Op und moderne Laborgeräte sowie eine dank der Spenden des Lugala-Arbeitskreises sichere Versorgung aller Patienten mit notwendigen Medikamenten ermöglichen Leistungen, die deutlich über eine medizinische Grundversorgung, die ein ländliches Krankenhaus bieten sollte, hinausgehen.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Trotz aller schon beschriebenen Schwierigkeiten und ungeachtet der prekären finanziellen Situation gab es im vergangenen Jahr keinen Stillstand, das Serviceangebot konnte für stationäre und ambulante Patienten erweitert und verbessert werden. Weiterbildung des klinischen Personals und umfangreiche bauliche Maßnahmen erlauben z.B. die Intensivpflege oder die Versorgung von Patienten mit Verbrennungen in eigens dafür eingerichteteten Räumen, wenngleich auch noch nicht alle Geräte einsatzbereit sind. So etwas braucht in Afrika nun einmal Zeit.                                                                                         Für ambulante Patienten ist jetzt eine Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck  und Herz-Kreislauferkrankungen möglich. In den nächsten Tagen wird die  Augenklinik eröffnet, die hierfür notwendige Ausstattung ist bereits angeschafft worden.                                                            Die Preise für medizinische Leistungen wurden weiter auf sehr niedrigem Niveau gehalten, für Medikamente knapp über dem Einkaufspreis, um so der einkommensschwachen und  zum Teil auch mittellosen Bevölkerung medizinische  Versorgung  zu ermöglichen. Im Unterschied zu Government-Krankenhäusern wird in Lugala kein Patient abgewiesen, wenn er nicht bezahlen kann. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Außerdem baute SolidarMed im vergangenen Jahr zwei Einfamilienhäuser für Angestellte, damit ist die Wohnraumsituation allerdings noch nicht entspannt. Die Angehörigenunterkünfte, die sich in einem katastrophalen und menschenunwürdigen Zustand befanden, wurden umfassend renoviert, ebenso die sanitären Anlagen auf den Stationen. Gegenwärtig erhalten die Patientenzimmer auf der Kinderstation einen freundlichen Farbanstrich und werden mit Bildern verschönert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-umOP9n5cmEQ/TYNUVrsRUPI/AAAAAAAAAOY/ecJUt5wW40c/s1600/Mbingu%2B016.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 263px; height: 174px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-umOP9n5cmEQ/TYNUVrsRUPI/AAAAAAAAAOY/ecJUt5wW40c/s200/Mbingu%2B016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585400694351941874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ob grimmig blickender Löwe&lt;br /&gt;oder Giraffe auf rosa Wand- &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QxxSgMJbdF0/TYNZXez5FNI/AAAAAAAAAOg/xLp6GIZWSpw/s1600/Mbingu%2B019.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 270px; height: 177px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QxxSgMJbdF0/TYNZXez5FNI/AAAAAAAAAOg/xLp6GIZWSpw/s200/Mbingu%2B019.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5585406222812124370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kleinen und großen Patienten gefallen Motive und Farbwahl des Malers &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Nicht zuletzt war die im Jahr 2009 eröffnete und mit dem Schuljahr 2010 um einen zusätzlichen Jahrgang erweiterte Nursingschool mit neuen Unterkünften, eigener Wasser- und Stromversorgung über eine separate Photovoltaikanlage ein bauliches Großverhaben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Das Hospital wäre finanziell absolut nicht in der Lage, all diese Vorhaben durchzuführen. Ohne das SolidarMed-Engagement und die großzügige Schweizer Franken-, Euro-  und Dollarunterstützung, hätte keine einzige dieser Maßnahmen realisiert werden können.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0.07cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;Einen Lichtblick zur Verbesserung der Einkommenssituation gibt es in diesem Jahr. Bisher erhalten lediglich 23 der insgesamt 80 Mitarbeiter ihr Gehalt von der tanzanischen Regierung, 3 werden über ein SolidarMed-Projekt bezahlt, der "Rest" muss vom Hospital aufgebracht werden. Dank der intensivierten Kontakte zum Gesundheitsministerium &lt;span style="font-style: normal;"&gt;schien eine Anerkennung der tatsächlichen Bettenzahl und damit die Bezahlung der nach dem Schlüssel des Ministeriums zu beschäftigenden Mitarbeiter möglich. Zumindest hatte der seit Oktober neue Gesundheitsminister erstmals bei seinem Besuch in Lugala davon gesprochen, das Lugala Lutheran Hospital als sogenanntes Council Designated Hospital (CDH) oder sogar District Designated Hospital (DDH) anzuerkennen, man kann es mit  Kreis- bzw. Bezirkskrankenhaus übersetzen. Der Status als CDH wäre mindestens angemessen und nach so vielen Jahren wirklich verdient. Diese Nachricht war erfreulich, aber zwischenzeitlich hat sich alles wieder relativiert. Doch auch mit der Einhaltung der nun aktuellen Zusage könnten wir vorerst gut leben. Die Regierung will alle Gehälter der medizinisch qualifizierten Mitarbeiter mit anerkanntem Zertifikat übernehmen, das wären immerhin schon gut zwei Drittel. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0.07cm;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Schnell wird es mit der Umsetzung dieser Entscheidung trotzdem nicht gehen, und außerdem gilt für uns inzwischen der Grundsatz: Glaube nur, was du siehst oder in der Hand hältst.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0.07cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0.07cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;B.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-3888681837649807789?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/3888681837649807789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/als-wir-heute-vor-genau-einem-jahr-nach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3888681837649807789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3888681837649807789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/03/als-wir-heute-vor-genau-einem-jahr-nach.html' title='Halbzeit in Lugala'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-umOP9n5cmEQ/TYNUVrsRUPI/AAAAAAAAAOY/ecJUt5wW40c/s72-c/Mbingu%2B016.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8355207762390012227</id><published>2011-02-17T20:00:00.003+03:00</published><updated>2011-02-17T20:32:27.502+03:00</updated><title type='text'>Imprest</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn irgend etwas gekauft, repariert oder angefertigt werden muss, müssen wir unsere Handwerker, Angestellten oder den Fahrer als Mittler bemühen. Natürlich könnte man selbst nach  Handwerkerleistungen oder „Dingen des täglichen Bedarfs“ fragen, aber wir sind nun einmal “wazungu“ und für uns gelten beim Einkauf oder für Dienstleistungen andere Preise – Weiße sind per se reich.  Auf jeden Fall  wird dann  zuerst nach „imprest“ gefragt. Niemand hat hier genug Geld, um eine Leistung oder Ware vorfinanzieren zu können und braucht deshalb einen Vorschuss. Da es keine Festpreise gibt, wird jeder Vorschuss zur Verhandlungssache. Bei diesen Gesprächen erlebt man dann ein seltsames Phänomen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Wenn es um ihr eigenes Geld geht, rechnen die Angestellten mit jedem Pfennig. Da kann es schon einmal passieren, dass eine nurse bei der Gehaltszahlung vorrechnet, durch das erforderliche Auf- und Abrunden würde sie in drei Monaten knapp 500 Schilling (das sind etwa 25 Cent) verlieren. Eine Lohndifferenz von 1000Tsh wird mit Sicherheit bei der nächsten Lohnzahlung nachgefordert. Handelt es sich aber um das Geld des Hospitals- dann kennt die Großzügigkeit keine Grenzen. Die beantragten Vorschüsse sind oft einfach absurd. Da werden zum Beispiel, wie bereits erwähnt, für die Anfertigung von zwei Stühlen schon einmal 2kg Nägel und 2kg Lack aufgeschrieben,  für den Bau einer kleinen Abwassergrube 1000 Ziegelsteine oder für 7 Fuhren Feuerholz 105 Liter Diesel (damit könnte man bis Dar es Salaam und noch ein Stück weiter fahren!!). Es gibt – wie immer- mehrere Gründe für diese in unseren Augen unverständlichen Forderungen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-left: 0.64cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es ist, und das erlebt man auch in Deutschland, immer leicht, fremdes Geld auszugeben- wie das Sprichwort sagt: mit einem fremden Arsch kann man  gut durchs Feuer gehen. Da kann es dann schon einmal vorkommen, dass der Prinzipal der nursing school sich für die Tür zu seinem Arbeitszimmer eine teure Designer-Türdrückergarnitur wünscht, die das 3-4 fache einer normalen kostet. Es ist nicht sein Geld- privat würde er sie niemals!! kaufen oder auch nur an einen Kauf denken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; In der Vergangenheit hat sich nie jemand die Mühe gemacht nachzuprüfen, ob die beantragten Mengen auch wirklich gebraucht wurden. Um auf die Abwassergrube zurückzukommen: als wir in Lugala ankamen, lag neben jeder der in den letzten Jahren gebauten Gruben ein Haufen Ziegelsteine. Es wurden eben irgendwann einmal 1000 Steine bestellt, 700 wurden verbaut und der Rest blieb liegen und irgendwann war er überwachsen oder zerfallen.  Niemand hat gesagt: 700 Steine reichen aus, diese Rückmeldung war auch nicht ausdrücklich verlangt worden und der leitende Arzt hatte mit Sicherheit anderes zu tun, als sich um den Bau von Abwassergruben zu kümmern. Doch es ist immer noch schwierig, den Bestellern die wirklich benötigte Menge klarzumachen und in Bezug auf die Steine hat das auch nur dann funktioniert, nachdem ich an einer Mauer gezeigt habe, wieviel man mit 1000 Ziegeln bauen kann. Die vielen herumliegenden Steine haben wir dann übrigens bei einer neuen Grube und in den Fußboden eines ganzen Hauses verbaut- und es waren immer noch welche übrig. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-left: 0.64cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Anders ist es mit den schon erwähnten Nägeln, mit Farbe, Stiften, Batterien oder anderen Kleinigkeiten, die immer in großen Mengen angefordert werden. Soviel kann unmöglich verbraucht werden und mir fällt bei diesen Bestellungen immer ein Spruch aus der DDR ein: aus unseren Betrieben ist noch viel mehr herauszuholen. Was dann ja auch gemacht wurde- ich war da keine Ausnahme. Oder man einigt sich hier mit dem Verkäufer (der natürlich die volle Summe als erhalten quittiert) und teilt den Überschuss.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; So funktioniert das bei der Materialbeschaffung und wir haben den großen Vorteil, dass wir in unserem früheren Leben in einem sozialistischen System aufgewachsen sind und uns die Tricks und Beweggründe noch einigermaßen vertraut sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Bei „imprest“ werden aber auch gleichzeitig die Entlohnungen verhandelt und dabei wird es dann richtig spannend. Der Vorschussempfänger wird nämlich für den Auftrag cash worker anheuern und jeder Schilling, den er mehr raushandelt, ist sein Verdienst. Es gilt also abzuwägen: wie qualifiziert ist die Arbeit, wie ist der normale Tageslohn dafür und wieviel Zeit muss für die Erledigung veranschlagt werden. Um wieder bei unserer Abwassergrube zu bleiben: für den Bau der Grube wurden 100.000 Tsh aufgeschrieben. Das entspricht dem Monatsverdienst eines ungelernten Arbeiters - die geforderte Summe dem Arbeitslohn für 20 Tage. Man muss also vorrechnen, dass der Tagesverdienst 5.000 Tsh beträgt, ungefähr die für den Bau erforderliche Zeit erfragen und dann wird die Summe festgesetzt, plus einer Zugabe, denn irgendwie müssen am Ende alle Beteiligten zufrieden sein. Der gerade im Bau befindliche neue Fahrradunterstand ist ein weiteres Beispiel. Der alte war mehr als baufällig und die erste Imprestforderung für den Neubau betrug etwas über 1.6 Millionen. Eine aufwändige Dachkonstruktion, alles neu- wie gesagt: fremdes Geld spielt keine Rolle. Wir haben uns dann  nach einigen Gesprächen auf eine einfachere Variante geeinigt und auch darauf, dass das Altmaterial wieder verwendet wird. Jetzt kostet der Bau knapp 200.000 Tsh. Erschwerend kommt hinzu, dass die Preise innerhalb des letzten Jahres um 20- 25 Prozent gestiegen sind. Bei unserer Ankunft kostete der Liter Diesel 1.600  Tsh, jetzt sind es 2.000 Tsh, der Preis für einen Sack Zement ist von 1.200 Tsh auf 1.500 Tsh gestiegen; auch diese Inflation muss natürlich berücksichtigt werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Bei diesen „Verhandlungen“, auch wenn Aufträge direkt an cash worker vergeben werden sollen, fällt auf, dass es für viele Einheimische oft schwierig ist, bestimmte Sachverhalte abstrakt zu sehen und auch die Konsequenzen zu bedenken. Wieder das Beispiel Grube: ich kann demonstrieren, wieviel Mauer man mit 1000 Ziegelsteinen mauern kann- beim  Übertragen auf eine Mantelfläche wird es dann schon ausgesprochen schwierig. Oder wenn eine Mülldeponie vorbereitet werden soll. Dazu muss eine große Grube vorbereitet werden (wenn ich das bisher geschriebene lese: man könnte glauben, hier werden laufend Gruben ausgehoben...) dafür sind 500.000 Tsh veranschlagt. Das ist richtig viel Geld und die 2-3 beschäftigten Arbeiter können mit diesem Projekt gut verdienen. Sie werden dafür nicht einmal 4 Wochen brauchen. Zwei zuvor angesprochene Arbeiter wollten 1,2 Millionen Tsh, eine Summe, die sie sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen können.  Aber für das gebotene Geld arbeiten sie nicht und sitzen weiterhin zu Hause, ohne jeglichen Verdienst.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles soll eigentlich nur einmal veranschaulichen, wie der tägliche Arbeitsablauf oft verkompliziert wird, dass es oft „interkulturelle Probleme“ gibt. Aber wir haben in dem einen Jahr hier auch gemerkt, dass man unmöglich unsere Welt mit der Welt der Einheimischen vergleichen und noch weniger übertragen kann. Vielleicht ist das auch gut so, denn es wäre doch schlimm, wenn am deutschen Wesen die ganze Welt genesen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-left: 0.64cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-left: 0.64cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="JUSTIFY"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8355207762390012227?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8355207762390012227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/02/imprest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8355207762390012227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8355207762390012227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/02/imprest.html' title='Imprest'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1975973845658943155</id><published>2011-02-16T22:42:00.008+03:00</published><updated>2011-02-17T20:33:08.097+03:00</updated><title type='text'>Fehlstart</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Über den Ärger mit unseren defekten Geräten hatte ich schon berichtet, die Reparatur des     Kopierers  war richtig teuer und auf unseren Charger für die Solaranlage, den wir vor  4 Wochen in Dar es Salaam abgegeben haben, warten wir noch immer. Während der abendlichen Generatorlaufzeit können die Batterien nicht aufgeladen werden und der Sonnenstrom reicht tagsüber nicht aus, alle Geräte zu versorgen. Seitdem müssen wir mit permanenten Stromnetzzusammenbrüchen leben. Für den OP-Trakt gibt es jetzt einen sparsamen kleinen Generator, den wir extra für diesen Zweck als Notstromaggregat von Peters privater Spende in Dar es Salaam gekauft haben.&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Auf der Fahrt dorthin ereilte uns die schon fast obligatorische Reifenpanne, allerdings diesmal nicht nur mit Plattfuß sondern total zerfetztem Reifen, der erst im Oktober letzten Jahres neu gekauft war. Mit dem Ersatzrad kamen wir glücklicherweise ohne Zwischenfall bis Morogoro. Den Ernstfall mit weiterer Untewegs-Panne möchte ich mir gar nicht vorstellen, hier gibt es schließlich keinen ADAC, auf den man warten kann...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-yHFeZcXN0rc/TVzF2qHFMuI/AAAAAAAAAOQ/Es-BiHvEdaQ/s1600/wandern%2B003.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yHFeZcXN0rc/TVzF2qHFMuI/AAAAAAAAAOQ/Es-BiHvEdaQ/s320/wandern%2B003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574547981585429218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Keine Qualität: Reifen aus Ostafrika&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Wie immer war unsere Einkaufs- und Erledigungsliste sehr lang und diesmal stand auch ein Bankbesuch auf dem Programm. Es soll möglich sein, für unser Bankkonto einen online-Zugang zu bekommen, mit welchem wir immerhin unseren Kontostand abrufen können – mehr geht sowieso nicht. Die SOLIDARMED-Chefin ist öfter in Dar, hatte  diesen Zugang schon beantragt, eine Bestätigung mit Passwort für das erste Login auch erhalten, funktioniert hat es nicht. Das Bankgebäude war schnell gefunden, die eisgekühlten Glaspaläste sind schließlich nicht zu übersehen. Wir vermuteten den benannten Mitarbeiter in einer der oberen Etagen oder wenigstens in einem separaten Büro. Aber er saß mitten in der Schalterhalle, wie alle anderen „Kundenberater“ umringt von unzähligen Kunden, die ihm alle irgendwelche Zettel vor die Nase hielten und zuerst bedient werden wollten. Es herrschte die unglaublichste Drängelei und Unordnung, die man sich in einem Bankgebäude einfach nicht vorstellen kann und die so gar nicht zu den eher zurückhaltenden Tanzaniern passt. Das Drängeln überließ ich Peter, irgendwann erhielt er einen aktuellen Kontoauszug, ein Formular mit einer weiteren Unterschrift und das Versprechen, dass der online-Zugang in den nächsten 3-4 Tagen freigeschaltet wird. Unser Berater klang sehr überzeugend und trotz fast einem Jahr Tanzania-Erfahrung glaubten wir ihm – es funktioniert bis heute nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;Die Trockenzeit war bzw. ist diesmal sehr lang und der Wasserspiegel weit abgesunken, was bedeutet, dass schon morgens kein Wasser mehr aus der Leitung kommt und nur die Pumpe bleibt. Für den Hospitalbetrieb wird natürlich auch Wasser benötigt und wir  müssen ab und zu auf teuren Generatorbetrieb umschalten, um unsere Wasserpumpe in Gang zu setzen, die übrigens auch Ersatzteile brauchte. Wird Infusionslösung hergestellt,   muss die Wasserversorgung ebenfalls gesichert werden. Letzte Woche bat der Mitarbeiter, den Generator anzustellen, für die benötigte Menge Wasser braucht er ungefähr 5h. Leider fiel genau in diese Zeit seine Pause und er ist erst einmal für über eine Stunde zum Lunch verschwunden.&lt;br /&gt;Keiner hier begreift, dass fließendes Wasser und Strom etwas Besonderes sind. Man weiß, dass es schon vormittags kein Wasser mehr gibt, dreht die Hähne trotzdem bis zum Anschlag und wenn das  Wasser wieder fließt, muss sich erst einmal jemand finden, der die Hähne wieder zudreht. Emma und Charles bilden da übrigens keine Ausnahme. In einem Stationszimmer der Schwestern war ein Wasserhahn überdreht, ließ sich also gar nicht mehr schließen. Und es störte niemanden, dass das Wasser unaufhörlich weiter lief, wenn der Generator angestellt wurde, auch das Licht brennt dann tagsüber in allen Räumen. Selbst unsere so umsichtige Matron verlor darüber kein Wort, sie haben dafür einfach kein Gespür.   &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Anfang Februar nahmen für 3 Tage die Auditoren das Hospital unter die Lupe. Ihr Urteil war nicht gerade berauschend, für mich aber nicht unerwartet. Nachdem feststand, dass Njaala zum Studium geht, nahm im Juli des vergangenen Jahres unser junger unerfahrener Buchhalter seine Arbeit auf und zu diesem Zeitpunkt wurde auch das von SOLIDARMED  favorisierte Buchhaltungsprogramm eingeführt. Zwar gab es  umfangreiche Unterstützung von deren versiertem Buchhalter und bei Nachfragen hörten wir stets ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hakuna shida&lt;/span&gt; Dr. (kein Problem) doch ganz so war es eben nicht. Jedenfalls gab es einige Abweichungen der Buchungen von den Papierbelegen, die auch nicht unbedingt vollständig erfasst waren, was bei seiner losen Zettelwirtschaft allerdings nicht verwundert.  Es war natürlich unsere Dummheit, das Jahr 2010 nicht als Testlauf zu deklarieren, bei der Einführung neuer Software gibt es schließlich immer Schwierigkeiten. Aber hinterher ist man immer schlauer.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Doch so ein Ergebnis wird hier schnell abgehakt. Alle schauen nach vorn und nächstes Jahr wird es besser.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;  &lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1975973845658943155?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1975973845658943155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/02/fehlstart.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1975973845658943155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1975973845658943155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/02/fehlstart.html' title='Fehlstart'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-yHFeZcXN0rc/TVzF2qHFMuI/AAAAAAAAAOQ/Es-BiHvEdaQ/s72-c/wandern%2B003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5917831660867121263</id><published>2011-01-26T16:04:00.005+03:00</published><updated>2011-02-17T20:34:15.317+03:00</updated><title type='text'>Fahrt nach Makambako</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Die Fahrt nach Makambako führte uns erstmals ab dem Abzweig in Mikumi nicht Richtung Dar es Salaam sondern auf dem sogenannten Tan-Zam-Highway ebensoweit nach Süden durch wunderschöne Berglandschaft. Die Straße wird gegenwärtig mit dänischer Hilfe instandgesetzt und man wechselt zwischen Abschnitten, die die Bezeichnung Schnellstraße verdienen und Knüppeldamm. Interessant zu beobachten ist der Abbau des Straßenbaumaterials. In Tanzania ist man ja nicht gerade zimperlich beim Fällen großer, alter Bäume, sei es als Feuerholz oder zum Brennen von Ziegeln, doch Baobabs werden verschont und bleiben auf Inseln stehen. Zum Verbrennen wären sie allerdings auch ungeeignet, denn der weiche Stamm der Affenbrotbäume ist wie ein Schwamm und kann große Mengen Wasser speichern, die ihm das Überleben in der Trockenzeit sichern. Für viele Einheimische gelten die Bäume als heilig, wofür es natürlich eine Geschichte gibt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TUAde-RMQwI/AAAAAAAAAN8/C5xuD4XtRf4/s1600/Makambako%2B013.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 262px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TUAde-RMQwI/AAAAAAAAAN8/C5xuD4XtRf4/s400/Makambako%2B013.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5566481557378319106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; font-weight: bold;"&gt;Baobab oder Affenbrotbäume - genießen Respekt und werden nicht gefällt&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Makambako ist eine eher unbedeutende Kleinstadt und verdankt seine Bekanntheit wohl nur der Tatsache, dass sie an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt liegt, hier kreuzen Eisenbahn (TAZARA) und Schnellstraße (Tan-Zam), beides Richtung Zambia. (das z in Kiswahili als   stimmhaftes s).  Wir hatten uns telefonisch mit Kuandika verabredet. Es passte gut, er war gerade im Jahresurlaub zu Hause bei seiner Familie, nur ca. 5 Busstunden von Makambako entfernt und war auf dem Wege, sich ein Bahnticket bis Ifakara zu kaufen. Nach Besichtigung der kompletten Fracht hat Kuandika für einen kleinen LKW den Preis ausgehandelt, mit diesem wurden die große Kiste mit dem Narkosegerät, die sperrigen Krankenhausbetten mit den Matratzen und Rollstühle transportiert. Alle kleineren Kartons konnten in unserem Auto verstaut werden. Da Kuandika den Lorry nach Lugala begleitete, haben wir uns für die Rückfahrt 2 Tage Zeit gelassen. Einen Zwischenstop gab es für uns im ca. 1600m hoch gelegenen kühlen Iringa, und einen weiteren in den Udzungwa-Bergen. Iringa gilt als Tor zum südlichen Hochland und ist eine geschäftige Stadt mit fruchtbarem Umland. Schon in den 1930-er Jahren wurde Tabak angebaut und aus dieser Zeit stammen eine heute noch Tabak verarbeitende Fabrik und ein paar sehr schöne alte Gebäude, die allerdings ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Neben dem Tabak gibt es Unmengen von Zwiebeln und Tomaten, man könnte denken, von hier aus wird das ganze Land versorgt. In einer Konservenfabrik werden Tomaten- und Chillisaucen hergestellt, die als die besten Ostafrikas gelten. Mag sein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Natürlich haben wir uns unterwegs bei Kuandika nach den Umständen der Fahrt erkundigt und müssen erfahren, dass es nach einem Achsenbruch, der hier bei den klapprigen Fahrzeugen auf schlechten Straßen zur Normalität gehört, eine längere Zwangspause gab. Letztendlich kamen wir fast zeitgleich in Lugala an. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Die Betten sind inzwischen eine Bereicherung unserer Intensivstation, das Narkosegerät ist allerdings noch ungenutzt. Unser Anästhesist Lothi hat es hocherfreut in Empfang genommen, er hatte dieses Gerät schon bei seinem Besuch in Torgau im Einsatz erlebt. Für den zwingenden Controllcheck vor Inbetriebnahme und in festgelegtem Zyklus während des laufenden Betriebs wird u.a. Lachgas benötigt, welches in Tanzania wahrscheinlich kaum gebraucht und deshalb schwer zu beschaffen ist. Bisher war es jedenfalls in Dar es Salaam bei den üblichen Lieferanten für Arzneimittel und Krankenhausausstattung nicht erhältlich, aber man will sich dort für uns erkundigen.                                                                                                                                             Große Dinge scheitern oft an kleinen Einzelheiten. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5917831660867121263?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5917831660867121263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/01/die-fahrt-nach-makambako-fuhrte-uns.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5917831660867121263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5917831660867121263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/01/die-fahrt-nach-makambako-fuhrte-uns.html' title='Fahrt nach Makambako'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TUAde-RMQwI/AAAAAAAAAN8/C5xuD4XtRf4/s72-c/Makambako%2B013.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4075635965316538047</id><published>2011-01-13T16:15:00.003+03:00</published><updated>2011-02-17T20:35:05.585+03:00</updated><title type='text'>Jahresbeginn</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Vieles ist für uns auch nach 10 Monaten in Lugala schwer zu verstehen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;In unserer Nursing school gibt es 2 Jahrgänge mit knapp 100 Schülern, die von 2 pensionierten Lehrerinnen und dem Schulleiter, der allerdings als tanzanischer Regierungsbeamter hauptsächlich gutbezahlte Meetings besucht, unterrichtet werden. Einige Stunden werden auch von Mitarbeitern des Hospitals gegeben, das ist natürlich viel zu wenig und es werden Ausbilder benötigt. Für unsere ausgebildeten Krankenschwestern genügt eine einjährige Weiterbildung mit einer Prüfung, dann sind sie Nurse Tutor. Also wurde per Aushang gefragt, wer hierfür Interesse hat. SolidarMed übernimmt sämtliche Kosten. Noch am Silvesternachmittag wurde das HMT einberufen, die SolidarMed – Vertreterin hatte die Ausbildungsverträge einige Tage vorher allen zur Kenntnis gegeben und wir erwarteten eine schnelle Unterschriftenrunde. Eigentlich hätten wir es wissen müssen, wenn man sich einmal zum Meeting eingefunden hat, dann wird palavert. Aber das für uns Unverständlichste dabei:  Die drei bekommen die Chance auf eine höhere Bildung, sämtliche Kosten, auch Unterkunft, Verpflegung, Schreibmaterial usw. werden übernommen und sie bekommen ihr Gehalt vom Hospital zu 100 % weitergezahlt. Doch statt wenigstens einem leisen Danke, kam als erstes Kritik, dass sie laut Vertrag 3 Jahre als Ausbilder in Lugala arbeiten müssen. Da fehlen einem schon mal die Worte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Eine der drei Kandidatinnen war in den Wochen zuvor vom Schulleiter als eine Art Zeugwart eingesetzt worden. Damit hatte sie die Verantwortung für die Beschaffung von Material und Lebensmitteln und natürlich auch für die Aufzeichnung des täglichen Verbrauchs. Wir verwahren lediglich das Geld, geben es nach Anforderung des Schulleiters heraus und führen ein Cashbook. Reis, Mais und Bohnen müssen jetzt in großen Mengen eingekauft werden, für die Lagerung hatte das Hospital die großen Transportkisten der letzten Spendenlieferung bereitgestellt. Bei einigen Dingen erschien uns der Preis etwas hoch und Peter sagte beiläufig, er werde Charles fragen, wo man am günstigsten einkauft.                                                                         Für die Einkäufe wurde viel Geld ausgegeben, immer mit der Maßgabe, entsprechende Quittungen oder wenigstens Unterschriften der Leute, von denen z.B. einige Säcke Reis oder Bohnen gekauft wurden, vorzulegen. Wegen ihrer bevorstehenden Abreise  brachte sie nun ihre nach Belieben geführten Aufzeichnungen in unser Büro, ein Nachfolger wurde noch nicht benannt und eigentlich ist die Übergabe Angelegenheit des Schulleiters, der wie so oft nicht da war. Aber um ihr den Gefallen zu tun, haben wir gemeinsam alle Lagerräume aufgesucht - mehr als die Anzahl der Säcke feststellen konnte ich ohnehin nicht – und ich fragte, warum sie in ihren Heften nicht unterschreiben lässt, wem sie Geld für Fisch, Fleisch oder Bananen gibt. Es stimmte so vieles nicht. Ich war mir nicht sicher, ob sie es nicht besser wusste oder eben das viele Geld zu Schummeleien verleitet. Am nächsten Tag war alles irgendwie passend gemacht... Sie ließ die Bücher im Büro und auch die Schlüssel für die Lagerräume, obwohl sie ja noch ein paar Tage da war, doch verständlicherweise Zeit für ihre eigene Vorbereitung brauchte. Ich war damit einverstanden, weil in unserem Büro immer jemand ist, der den Schlüssel herausgeben kann.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Nach einem ruhigen Silvesterabend in kleiner deutscher Runde – zur Zeit weilen wieder 2 Studenten in Lugala – und einer Flasche Sekt um Mitternacht, begann der Neujahrstag mit großer Aufregung. Peter Hellmold meinte, der Schulleiter wäre da, völlig aufgelöst, er fühle seine Autorität untergraben, könne hier nicht mehr arbeiten, alles sehr theatralisch. Was war der Grund?                                                                                                                                              Zunächst beklagte er sich, dass er keine Schlüssel für die Lagerräume hat. Die gebe ich sofort dankbar zurück, schließlich wollte ich sie gar nicht haben. Viel schlimmer war jedoch, dass Peter erwähnt hatte, Charles nach Preisen zu fragen. Das ginge ja nun wirklich nicht, wenn er als Schulleiter sagt, wieviel Geld z.B. für Bohnen ausgegeben wird (die Preise variieren im Laufe des Jahres sehr stark) dann könne man doch wohl von einem Gardenboy keinen anderen Preis ermitteln lassen. Vorher hatte er sich nach Charles' Qualifikation erkundigt.  Dass unser Gardenboy schon oft genug eingesprungen ist, mit unserem Auto zur Mais- oder Reismühle zu fahren, weil seine Schüler morgens vor der Tür standen und klagten, sie hätten nichts zu essen, erwähnen wir in diesem Moment lieber nicht. Ein Fahrer hat hier einen sehr hohen Stellenwert und wer weiß, ob der Führerschein eines Gardenboys  in seinen Augen ausreichend ist, von Schülern begleitete Säcke zur Mühle zu fahren.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Am Ende stellen immer alle fest, dass es einfach nur Missverständnisse sind und man verabschiedet sich freundlich voneinander. Natürlich bleibt er gern Schulleiter in Lugala. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;In den nächsten Tagen beschäftigt mich noch immer die nursing school. Ein 4- wöchiges  Praktikum in dörflichen Gesundheitsstationen für die Schüler des 1. Jahrgangs soll vorbereitet werden, d.h. für 4 Gruppen, die sich selbst versorgen, müssen die komplette Ausrüstung gekauft, u.a. Kochtöpfe, kleine Holzkohleöfchen, auf denen hier gekocht wird und Lampen, dazu Reis, Maismehl und Bohnen eingepackt werden. Geld für Tomaten, Fleisch, Fisch usw. wird mitgegeben. Eine Kalkulation gab es vorher nicht und die noch verantwortliche Nurse bittet mich, ihr zu helfen. Mir fallen sofort wieder die Bedenken des Schulleiters ein. Ich werde ganz gewiss nicht festlegen, wieviel die Schüler wann essen und übernehme nur das Rechnen. Insgesamt sind es knapp 20 Positionen, vom Maismehl bis zum Lampenöl, und nach einigen Stunden gebe ich etliche Scheine aus der Kasse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Doch damit ist es noch immer nicht genug, die Schüler müssen an die verschiedenen Einsatzorte gebracht werden, aber unser Fahrer ist in den nächsten Tagen mit Patienten unterwegs. Also wird wieder einmal unser Auto zum Einsatz kommen und einer unserer Studenten freut sich als Fahrer über den Fahrspaß mit dem Landcruiser.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Nebenbei gibt es viele andere Ärgernisse, unser Kopierer hat den Geist aufgegeben, nach mehreren immer nur kurzzeitig erfolgreichen Instandsetzungsversuchen müssen wir ihn nächstens mit nach Dar nehmen, unsere betagte Solaranlage steigt immer öfter aus und wir müssen auf teuren Generatorbetrieb umschalten, die Mitarbeiter sind trotz enormer Gehaltserhöhung unzufrieden, weil die ausufernden allowances auf ein angemessenes Maß gestutzt werden sollen...Außerdem warteten wir jeden Tag auf die Nachricht aus Makambako, dass der Spendencontainer zur Abholung eingetroffen ist. Wir wurden informiert, dass der Container, dem unsere Kisten beigestellt waren, am 17. Dezember per LKW ab Dar unterwegs war.  Der verantwortliche Mitarbeiter wurde gebeten, mit dem dortigen Pfarrer Kontakt aufzunehmen und sich nach der Ankunft des Containers zu erkundigen. Auf unsere täglichen Nachfragen gab es immer die gleiche Antwort: bado – noch nicht. Nachdem er sich am 3. Januar wieder einmal für eine Woche nach Dar für eines seiner wichtigen Meetings abgemeldet hatte, haben wir selbst angerufen und erfahren, dass die Sendung seit dem 24.Dezember in Makambako steht und dies auch telefonisch mitgeteilt wurde. Wahrscheinlich hat es den Mitarbeiter nicht interessiert, weil diesmal nichts Persönliches für ihn dabei war, beim letzten Mal war er deswegen übereifrig. Die Gemeinde lässt sich die sichere Aufbewahrung dieser Lieferungen verständlicherweise gut bezahlen, es sind mehrere Einrichtungen im Süden, für die diese Station ein Zwischenlager darstellt. Um weitere Lagergebühren  zu vermeiden, sind wir am nächsten Tag nach Makambako aufgebrochen. Für uns war es eine willkommene Abwechslung, später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;    &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4075635965316538047?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4075635965316538047/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/01/jahresbeginn.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4075635965316538047'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4075635965316538047'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2011/01/jahresbeginn.html' title='Jahresbeginn'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-3355169499570037174</id><published>2010-12-31T17:48:00.005+03:00</published><updated>2011-01-24T09:14:39.003+03:00</updated><title type='text'>Neujahrsgrüße</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Das Jahr 2010 geht zu Ende, für alle hoffentlich mit zufriedenem Blick zurück. Für uns war es ein aufregendes und anstrengendes Jahr mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, positiven aber auch deprimierenden und ernüchternden Erlebnissen.&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Wir wünschen allen einen guten Start in`s Jahr 2011, Gesundheit, Zuversicht, Freude an neuen Herausforderungen und Kraft, die eine oder andere Hürde zu überwinden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Wir stoßen zum Neujahr gedanklich mit euch an, begrüßen 2011 allerdings schon 2 Stunden früher.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TT0XbrIQxeI/AAAAAAAAAN0/e0YTHj3-s8k/s1600/Giraffen.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TT0XbrIQxeI/AAAAAAAAAN0/e0YTHj3-s8k/s400/Giraffen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5565630478701086178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Karibu 2011!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Karibu Tanzania!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-3355169499570037174?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/3355169499570037174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/neujahrsgrue.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3355169499570037174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3355169499570037174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/neujahrsgrue.html' title='Neujahrsgrüße'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TT0XbrIQxeI/AAAAAAAAAN0/e0YTHj3-s8k/s72-c/Giraffen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1285186796311067451</id><published>2010-12-30T09:24:00.003+03:00</published><updated>2011-02-17T20:35:46.168+03:00</updated><title type='text'>Selbstjustiz</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Vorletzte Nacht werden wir gegen Morgen von einem wüsten Lärm geweckt. Nicht weit von unserem Haus brüllen Männer, kreischen Frauen und man hört Stockschläge. Wir denken, dass es eine Schlägerei unter Betrunkenen sein wird. Am hellen Morgen dann ein großer Auflauf und schließlich erfahren wir die Ursache für das nächtliche Getöse: 5 Personen sind in die winzige duka la dawa (Apotheke) im Dorf eingestiegen, wollten stehlen und wurden offenbar überrascht. Einen Dieb haben die Leute erwischt, die anderen konnten entkommen. Den einen haben sie mit Knüppeln totgeschlagen. Das ist hier in diesem Land durchaus gängige Praxis, aber es ist  dann doch ein Unterschied, ob man in Erzählungen davon hört oder unmittelbar Zeuge wird. Den selbsternannten Rächern wird übrigens nichts geschehen: erstens gehört das zur Folklore und außerdem kann kein Richter unter mehr als 20 Knüppelaktivisten den Schuldigen herausfinden- insofern ist hier Diebstahl mit erheblichen Risiken verbunden. Niemand findet das nicht in Ordnung, das Leben geht seinen gewohnten Gang.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1285186796311067451?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1285186796311067451/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/selbstjustiz.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1285186796311067451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1285186796311067451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/selbstjustiz.html' title='Selbstjustiz'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-5485102175988995593</id><published>2010-12-28T19:15:00.046+03:00</published><updated>2011-02-17T20:36:43.846+03:00</updated><title type='text'>Unser  Weihnachten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Der Heiligabend- Arbeitstag endet ausgesprochen unerfreulich: gegen 16 Uhr kommt eine Nurse und erklärt uns, dass sie an ihrer Wohnung einiges auszusetzen hat. Bei Starkregen spritzt Wasser an ihre Tür, im Hof läuft das Regenwasser nur langsam ab, ein Schloss ist defekt und überhaupt ist die Wohnung für sie und ihren ganzen Hausrat (alles zusammen passt in eine Badewanne) zu klein. Ich sehe es mir an, die Mängel können behoben werden, sind aber seit Wochen bekannt und außerdem  ist jetzt Freitagabend- man könnte also bis Montag warten. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Nein, ihr husband würde kommen, außerdem gefällt ihr die Wohnung nicht und sie möchte eines der freien Häuser haben. Nebenbei: sie arbeitet erst seit vier Monaten bei uns und das Hospital hatte ihr  sämtliche Studiengebühren bezahlt. Daraufhin lasse ich sie einfach stehen. Doch sie kommt wieder ins Büro und will sofort alles repariert haben. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Nocheinmal erkläre ich ihr, dass &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;jetzt kein Handwerker mehr da sei, aber sie meint, dann soll ich das doch machen. Darauf ist die Diskussion erst einmal zu Ende. Im darauffolgenden Gespräch mit Mama Chogo und Moses wird klar, dass es gar nicht um die Mängel am Haus geht: die Nurse suchte einfach einen Vorwand, um sich aus dem Staub machen zu können – wegen des Sponsorings muss sie laut Vertrag 3 Jahre im Hospital arbeiten. Sie ist nicht die erste, die einfach verschwindet.                                 Wir fahren erst einmal nach Malinyi, dort hat gerade eine neue Kneipe eröffnet- für das Dorf gehobener Standard. Wir gönnen uns zusammen vier Bier und sind noch vor der Dunkelheit wieder zu Hause. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Es bleibt jetzt ca. eine halbe Stunde länger hell, doch die kürzeste Nacht liegt nun schon &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;wieder hinter uns. Wir lesen und ich versuche mich mit dem Lesen der Weihnachtsgeschichte in Stimmung zu bringen, aber es will mir nicht gelingen.&lt;/span&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Am 1.Weihnachtsfeiertag sind wir bis nachmittags im Büro, dann ist endlich Schluss und es gibt unser Festessen auf der Gartenterrasse: Beate hat eine junge Flugente zubereitet, dazu  Kartoffeln und als Nachtisch – natürlich – Mangos. Zum Radfahren ist es zu heiß. Am Abend sehen wir uns den Film „Keinohrhasen“ an, passende Unterhaltung.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;Den 2.Weih&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;nachtsfeiertag,  den es übrigens in Tanzania nicht gibt, beginnen wir mit einem ausgiebigen Frühstück, fahren dann nach Sofi Mission. Der Ort liegt ca.30km entfernt, man&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt; braucht aber fast eine Stunde mit dem Auto.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRrw0ghNMFI/AAAAAAAAANE/htQSjHRC0J8/s1600/Sofi%2BMission.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRrw0ghNMFI/AAAAAAAAANE/htQSjHRC0J8/s400/Sofi%2BMission.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556017875188002898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sofi Mission&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Auf einer Anhöhe liegt wunderschön die alte Missionsstation mit dem dazugehörigen Wirtschaftsgebäude  sowie Schule und Krankenstation. Letztere arbeitet schon lange nicht mehr und auch von den Wirtschaftsgebäuden sind die meisten eingefallen. Aber es ist ein beeindruckender Platz. Wir wandern Richtung Berge und dann wird richtig schön.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRrw0LaIf7I/AAAAAAAAAM0/9CTm9HK76S0/s1600/im%2BWald.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRrw0LaIf7I/AAAAAAAAAM0/9CTm9HK76S0/s400/im%2BWald.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556017869521190834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Die Temperaturen sind wie im Hochsommer in Deutschland - wenn es denn einmal einen richtigen altdeutschen Sommer gibt - und der Wald ist wie der Hainich oder auf der Hainleite im Mai. Überall frisches Grün, die Brachystegiabäume mit frischen Blättern und überall blühen Blumen: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRr3piysvxI/AAAAAAAAANU/Z-6FI36TKqY/s1600/Orchidee.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRsBC3QvlSI/AAAAAAAAANk/4OFgJSgzvL0/s1600/Lilien.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 134px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRsBC3QvlSI/AAAAAAAAANk/4OFgJSgzvL0/s200/Lilien.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556035713997182242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRsCjntr4zI/AAAAAAAAANs/lTqjITV66AM/s1600/Orchidee.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 134px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRsCjntr4zI/AAAAAAAAANs/lTqjITV66AM/s200/Orchidee.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5556037376270918450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Orchideen, Lilien und Iris - es ist unglaublich und wir sind ganz beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Gerade rechtzeitig vor einem kräftigen Gewitter erreichen wir unser Auto .&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Unsere vielen Mangos warten darauf verarbeitet zu werden. Also kochen wir Marmelade, die uns gut gelingt und richtig fruchtig schmeckt. Am Abend gibt es noch einmal Kino und wir lassen Weihnachten mit  „Oceans 13“  unterhaltsam ausklingen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;      &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-5485102175988995593?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/5485102175988995593/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/unser-weihnachten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5485102175988995593'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/5485102175988995593'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/unser-weihnachten.html' title='Unser  Weihnachten'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRrw0ghNMFI/AAAAAAAAANE/htQSjHRC0J8/s72-c/Sofi%2BMission.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4277533054999976702</id><published>2010-12-23T17:42:00.001+03:00</published><updated>2010-12-23T17:43:47.924+03:00</updated><title type='text'>Weihnachtsgrüße</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,serif;"&gt;Wir wünschen unseren Familien, Freunden, Bekannten und anderen Lesern unseres Blogs ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, besinnliche Stunden und gemütliches Beisammensein.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,serif;"&gt;Weihnachtliche Stimmung kommt bei uns nicht so recht auf. Schwülwarme Luft bei 30° passt einfach nicht dazu.&amp;nbsp; „Weihnachtsbäume“ gibt es aber auch. Um diese Zeit stehen die Flammenbäume in voller Blüte und werden deshalb hier als Christmastree bezeichnet.  &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRNc01WUt1I/AAAAAAAAAMc/4Cg0yYkeU9I/s1600/Flammenbaum1.jpg" imageanchor="1"&gt;&lt;img border="0" height="254" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRNc01WUt1I/AAAAAAAAAMc/4Cg0yYkeU9I/s400/Flammenbaum1.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4277533054999976702?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4277533054999976702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/weihnachtsgrue.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4277533054999976702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4277533054999976702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/weihnachtsgrue.html' title='Weihnachtsgrüße'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TRNc01WUt1I/AAAAAAAAAMc/4Cg0yYkeU9I/s72-c/Flammenbaum1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1758783399912364422</id><published>2010-12-19T18:42:00.002+03:00</published><updated>2011-02-17T20:37:26.581+03:00</updated><title type='text'>Einmal Deutschland und zurück</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;Der Abschied von Deutschland ist uns doch schwerer gefallen als wir erwartet hätten. Schwerer als bei unserer Erstausreise. Damals vor 9 Monaten wussten wir absolut nicht, was uns hier in Lugala erwarten würde und hatten uns eigentlich auf das Schlimmste eingestellt. Unsere Erwartungen wurden angenehm enttäuscht, wir haben uns mit dem Leben hier arrangiert und erledigen unseren Job im Hospital ohne große Illusionen. Diese Arbeit bedeutet ja leider auch die tägliche Konfrontation mit Gleichgültigkeit, Realitätsverweigerung und oft nur gering ausgeprägter Verantwortung. Dieser Wechsel aus einer , vom rationalen Denken geprägten Welt in die afrikanische Kultur ist uns nicht leicht gefallen. Aber was ist von unserem Urlaub in Erinnerung geblieben? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;&lt;u&gt;Erstens&lt;/u&gt;: dass es mit der erwarteten Erholung nichts geworden ist. Wir hätten es eigentlich wissen müssen- bei der Fülle der Vorhaben und Aufgaben. Vielleicht hatte  ich mir auch einfach zu viel vorgenommen, nach 9 Monaten war das die erste Gelegenheit und da kann man schon mal das rechte Maß verlieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;&lt;u&gt;Zweitens&lt;/u&gt;: es war ein Genuss, wieder einmal Temperaturen unter 10 Grad zu erleben, wenn auch der Absturz von ungefähr 40 Grad bei unserer Abreise aus Lugala auf Minustemperaturen bei unserem Aufenthalt in Arnstadt und anderswo ein bisschen heftig war. Wir können uns vorstellen, dass der andauernde Schneefall (von dem wir per Internet erfahren) ziemlich lästig ist, ich war jedenfalls überaus dankbar, eine Winterlandschaft zu erleben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;&lt;u&gt;Drittens&lt;/u&gt;: das Essen. Wir haben mit Eisbein/Sauerkraut und Erbspürree begonnen und mit Bauernente aufgehört. In den Tagen dazwischen all die Köstlichkeiten der deutschen Küche- natürlich haben wir beide etwas zugenommen. Beim nächsten Mal  ein paar Worte zu unseren Essgewohnheiten hier im Busch. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;&lt;u&gt;Viertens&lt;/u&gt;: wir denken, dass die Europäer die Menschen hier wohl niemals vollständig einschätzen oder gar verstehen können. Die Denkgewohnheiten sind einfach zu verschieden. Wir haben das bei einigen gutgemeinten Ratschlägen gemerkt -  in Europa wäre dies oder jenes möglicherweise umzusetzen, aber hier ticken die Leute einfach anders. Ein Beispiel: wir haben ganz neu einen Raum für verbrannte Kinder (kommt oft vor) eingerichtet, von SOLIDARMED bezahlt. Alles ist gefliest und es gibt eine Wanne, in der die kleinen Patienten bei Bedarf mit warmem Wasser abgebraust werden können. Gestern gab es dann ziemliche Aufregung - die Patienten und ihre Angehörigen waschen Berge voll Wäsche in der Wanne und haben den Spezialbehandlungsraum in ein Waschhaus umfunktioniert. Aus ihrer Sicht war das praktisch und naheliegend, zumal die meisten unserer Patienten aus dem Busch wahrscheinlich noch nie von einer Badewanne gehört,  geschweige denn eine gesehen haben. Die Wanne ist voller Sand und total verdreckt. Wir hatten da eine etwas andere Auffassung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;Inzwischen hat uns hier im Hospital der Alltag wieder und das bedeutet unter anderem: unser Buchhaltungsgehilfe ist für 3 Wochen im Urlaub, d.h. alle Arbeit bleibt bei uns hängen, Beate kümmert sich künftig um die Finanzen und Verwaltung der nursing school (mit inzwischen 100 Studenten), ein clinical officer ist nach DAR abgehauen - trotz schriftlicher Verpflichtung, nach dem vom Hospital bezahlten Studium hier ein paar Jahre zu arbeiten. Außerdem stand Mittwochabend ohne Anmeldung eine pensionierte Lehrerin vor der Tür und wollte am nächsten Tag mit ihrer Arbeit als Ausbilderin für die Krankenpfleger/innen beginnen. Vor knapp einem Jahr hatte sie nachgefragt und jetzt hat sie sich entschieden. Ganz plötzlich. Die musste für`s erste im Gästehaus untergebracht werden. Die Schüler sind übrigens schon in den Weihnachtsferien.... Außerdem sind noch in diesem Monat über 2 Mio TSH Nachzahlung an einen ehemaligen clinical officer fällig. Dieser ist vor einigen Jahren nach einem Streit mit dem damaligen Hospitalarzt bei  Nacht und Nebel verschwunden, eine ordentliche Kündigung wurde nachträglich nicht gemacht. Also war er offiziell immer noch beschäftigt. Obwohl er nie wieder hier gesehen wurde, seitdem in einem anderen Krankenhaus arbeitet, hatte er erfolgreich bei der Regionalvertretung der tanzanischen Einheitsgewerkschaft auf „entgangenen Lohn“ geklagt. Was soll man dazu sagen. Donnerstagabend gegen 22.00 Uhr stehen - natürlich unangemeldet- drei Vertreter der Sozialversicherung auf dem compound, wollen untergebracht und beköstigt werden. Sie wollen mit den Mitarbeitern Verträge abschließen, so dass sie, ihre Ehepartner und Kinder im Krankheitsfall kostenlos behandelt werden.  Das Hospital erhält dafür einen Pauschalbetrag für jeden. Die ganze Angelegenheit ist seit Wochen bekannt, Formulare sollten ausgefüllt und Passbilder gemacht werden, aber nichts ist vorbereitet. Es ist einfach alles liegengeblieben. Beate hat mit allen 2 Tage lang Formblätter ausgefüllt,  Heirats- und Geburtsurkunden kopiert. Weiter geht es mit den Labormitarbeitern: das Labor ist personell recht gut besetzt.  Sie haben ihr eigenes Arbeitsregime gefunden und müssen keine Überstunden mehr machen, wollen aber nicht verstehen, warum sie nicht trotzdem extra allowances bekommen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:small;"&gt;Damit soll es genug sein. In einem früheren Beitrag war von einem rosablühenden Baum die Rede, der Name war mir nicht geläufig. Es ist eine Bauhinia, auch Orchideenbaum genannt und benannt nach den schweiz./franz. Botanikern Bauhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1758783399912364422?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1758783399912364422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/einmal-deutschland-und-zuruck.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1758783399912364422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1758783399912364422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/einmal-deutschland-und-zuruck.html' title='Einmal Deutschland und zurück'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1034238331236483678</id><published>2010-12-19T14:13:00.006+03:00</published><updated>2011-02-17T20:37:59.618+03:00</updated><title type='text'>Wahlen 2010</title><content type='html'>Diesen kurzen Beitrag hatte ich Mitte November noch vor unserer Abreise nach Deutschland geschrieben und vergessen einzustellen, deshalb an dieser Stelle als Nachtrag, da das Thema nach wie vor aktuell ist und uns jeden Tag neben all den anderen großen und kleinen Überraschungen beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Oktoberwochenende ging ein überaus aufwändiger Wahlkampf zu Ende und alle Tanzanier waren aufgefordert, eine neue Regierung zu wählen. Wie abzusehen, bleibt Präsident Kikwete weitere 5 Jahre im Amt. Vor allem der Stimmen der tanzanischen Regierungsbeamten und aller anderen Staatsangestellten durfte er sich wohl sicher sein. Die Regierung zeigte sich vorher noch einmal von ihrer besten Seite und erhöhte die Gehälter aller Staatsangestellten um völlig überzogene 28 %, egal ob die Einrichtungen, u.a. Krankenhäuser, dies finanziell verkraften können oder nicht. Von den 80 Mitarbeitern des Lugala Lutheran Hospitals werden 18 von der Regierung bezahlt, die auf diesen Anspruch natürlich nicht verzichten wollen. Ganz abgesehen davon, dass sich damit auch unser Arbeitgeberanteil erhöht, musste auch ein Ausgleich mit den anderen Hospitalangestellten gefunden werden. Es gab jeden Tag ein Meeting, Thema: den einen etwas nehmen und den anderen etwas geben. Und am Ende ist niemand so richtig zufrieden. Für uns ist das natürlich eine schwierige Situation, denn Rücklagen sind einfach nicht da und das Einsparpotential ist erschöpft. Entlassungen soll es möglichst nicht geben. So rechnen wir hin und her, ohne zu einer befriedigenden Lösung zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1034238331236483678?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1034238331236483678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/wahlen-2010_19.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1034238331236483678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1034238331236483678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/wahlen-2010_19.html' title='Wahlen 2010'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6654293863442572496</id><published>2010-12-17T16:39:00.008+03:00</published><updated>2011-02-17T20:38:41.716+03:00</updated><title type='text'>Zurück aus dem Heimaturlaub</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Nun sind wir schon wieder seit einer Woche in Lugala. Für die Rückreise hatten wir uns wohl den richtigen Tag ausgesucht, wenn wir sehen, wie Deutschland im Schnee versinkt, Straßen blockiert und Flughäfen geschlossen sind. So jedenfalls die Nachrichten im Internet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Mit unserem Gepäck hatten wir die 40 kg für jeden fast ausgeschöpft, insgesamt brachten die Koffer 72 kg auf die Waage, vor allem wegen der Werkzeuge, OP-Materialien und -gerätschaften für das Hospital. Für unsere rein privaten Dinge hätte wahrscheinlich das Handgepäck ausgereicht. Der Zoll interessierte sich glücklicherweise nicht für unser Gepäck. Auch die Sägeblätter, wegen denen wir auf dem Heimflug den Koffer auspacken mussten, gingen diesmal in Berlin problemlos durch die Kontrolle. Mit den Kreissägeblättern arbeitete unser Tischler seit 20 Jahren. Zum Schluss war kaum noch  ein  ordentlicher Schnitt möglich und so hatten wir die Sägeblätter zum Schärfen mitgenommen. Herr Steikert von der CNC – Werkzeugschleiferei Steikert in Göllingen hat sie freundlicherweise kostenlos für uns geschärft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Kuandika, unser Fahrer, holte uns am Mittwochmittag vom Flughafen ab und dann begann auch schon gleich der Stress. Da am Donnerstag Unabhängigkeitstag und damit nationaler Feiertag war, mussten alle Einkäufe gleich nach unserer Ankunft erledigt werden, also Medikamente bei zwei verschiedenen Großhändlern, Kuandika hatte eine Liste für Ersatzteile für die Fahrzeuge, von denen er vor unserer Ankunft noch nicht alle besorgen konnte und natürlich auch diverse Lebensmittel und andere notwendige Dinge für die nächsten Wochen (wie Nudeln, Butter, Olivenöl, Kaffe, Waschpulver....), auch für den Arzt Peter Hellmold, der uns seine Einkaufsliste geschickt hatte. Das alles nach einem Temperatursprung von  40° nach einer fast schlaflosen Nacht im Flugzeug. Es war ganz schön anstrengend und wir sind abends todmüde ins Bett gefallen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;&lt;br /&gt;In Dar es Salaam gab es noch eine sehr schöne Aufgabe zu erledigen, wir haben Spendengeld aus Deutschland umgesetzt. Am letzten Tag zu Hause erreichte uns eine E-Mail von Peter Hellmold,  wir sollten bitte in Dar ein Lichtmikroskop für unser Labor kaufen, er hatte es bei einem Laborausstatter telefonisch bestellt. Unser altes Mikroskop ist endgültig ausgestiegen und nicht mehr zu gebrauchen. Dieses Mikroskop ist für die täglichen Untersuchungen aber absolut notwendig (vor allem wegen Malaria und Stuhluntersuchungen, da die meisten Patienten, hauptsächlich Kinder, verwurmt sind). Das Mikroskop kostete 2 Mio Tan.Schilling, ca. 1000 Euro. So haben wir die großzügige Spende des Architekturbüros Utta Enderlein mit den Erlösen aus Briefmarkenverkäufen der Briefmarkenfreunde um den Sammler Harri Bechtel und aus Postkartenversteigerungen meines Vaters und Ebay -Profis, aufgestockt und davon das Mikroskop bezahlt. Unser Laborleiter, Mr. Kaberege, hat es sehr erfreut in Empang und sofort in Betrieb genommen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt; &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TQtsSTRNgPI/AAAAAAAAAMU/psF99YLAW7E/s1600/Lichtmikroskop3.jpg"&gt;&lt;img alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5551650027330175218" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TQtsSTRNgPI/AAAAAAAAAMU/psF99YLAW7E/s320/Lichtmikroskop3.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 213px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mr. Kaberege und Mama Chogo&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mit neuem Mikroskop&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Am Donnerstag ging es dann auf einen Ruck bis nach Lugala, 13 h Fahrt. Nach den ersten Regenfällen war die Straße ab Ifakara abschnittweise schon sehr aufgeweicht. Wir hatten Glück, dass kein LKW auf der Strecke hängen geblieben ist und wie am Tag zuvor die Straße blockiert hat. So gibt es hier wie da Schwierigkeiten, bei uns ist es der Schlamm, in Deutschland der Schnee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier empfing uns dann gleich der übliche Hospitalalltag mit all seinen (finanziellen) Schwierigkeiten. Wir sind freudig begrüßt worden, das hat uns natürlich gefreut.&lt;br /&gt;Die Einnahmen waren in den letzten Monaten nach der Ernte recht gut, doch es steht nach wie vor  das Problem mit den völlig unangemessen erhöhten Gehältern. Noch vor unserer Abreise nach Deutschland gab es unzählige Meetings und man hatte sich tatsächlich auf einen Kompromiss geeinigt, der dann aber bei der Gehaltszahlung Ende November nicht umgesetzt wurde....&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Hier werden nach und nach die Mangos reif. Wir haben schon reichlich gegessen, es ist wirklich ein Genuss. Statt Glühwein zum Jahresende schmeckt auch  Mangosaft mit Schuss...&lt;br /&gt;Wir haben jetzt angenehme Wohlfühltemperaturen, etwas über 30°, es ist nicht mehr ganz so stechend heiß wie vor unserer Abreise, doch dafür ziemlich schwül. Allerdings ist der erwartete Regen in den letzten Tagen ausgeblieben, es brauen sich immer mal ein paar Wolken zusammen, doch es fällt kein Tropfen. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia,serif;"&gt;Ich komme mit diesem Klima ganz gut zurecht, Peter mag es ja lieber etwas kälter. Der kurz erlebte heftige Winter in Deutschland hat mir völlig ausgereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6654293863442572496?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6654293863442572496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/zuruck-aus-dem-heimaturlaub.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6654293863442572496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6654293863442572496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/12/zuruck-aus-dem-heimaturlaub.html' title='Zurück aus dem Heimaturlaub'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TQtsSTRNgPI/AAAAAAAAAMU/psF99YLAW7E/s72-c/Lichtmikroskop3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2613915741325139266</id><published>2010-11-09T15:59:00.006+03:00</published><updated>2011-02-17T20:39:42.289+03:00</updated><title type='text'>Hitze und Feuer</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Über die unglaubliche Hitze jetzt im “afrikanischen Winter” habe ich ja schon gejammert- sie macht uns, vor allem mir, wirklich zu schaffen. Beate kommt damit ganz gut zurecht. Bis etwa  9 Uhr vormittags geht es noch. Danach wird es heiß und heißer, gegen 14 Uhr kann man sich nicht mehr in der Sonne aufhalten. Der Boden glüht förmlich und jedes Lüftchen ist auch heiß. Die Erde ist steinhart, alles ist vertrocknet und das Grundwasser weit abgesunken. Wenn wir jetzt mit den Rädern unterwegs sind, spätnachmittags und dann ist es immer noch heiß genug, ist die Erde überall gerissen, keine Pfütze oder Schlammloch ist zu sehen. Dafür gibt es Staub, Staub und nochmals Staub. Wir schützen uns ein wenig, indem wir von Charles morgens als erstes die Straße vor unserem Haus mit etwas Wasser bespritzen lassen. Aber die Leute in den Dörfern- sie leben eigentlich immer im Dreck: entweder ist ringsum Schlamm oder Staub. Wenn man dann noch bedenkt, dass sie weite Wege gehen, um einen Eimer oder Kanister einigermaßen sauberes Wasser nach Hause zu schleppen und das reicht dann gerade zum Essen kochen und Trinken- dann kann man sich ausrechnen, wieviel zum Waschen bleibt. Auch im Hospital wird das Wasser langsam knapp. Der Wasserspiegel ist so stark abgesunken, dass es  gegen Mittag kein Wasser mehr gibt- es konnte einfach nicht genug Wasser in die Versorgungstanks gepumpt werden. Und beim Wasserholen an der Pumpe muss man schon einmal  5 Minuten warten, bis wieder genug Wasser für zwei Eimer nachgelaufen ist.  Erst mit dem abendlichen Einschalten des Generators springt die Pumpe an und versorgt uns auch im Haus wieder mit Wasser. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei dieser Trockenheit ist es verblüffend, wenn gerade jetzt Bäume zu blühen beginnen und Früchte reif werden. Die Flammenbäume (Delonix regia) beginnen zu blühen, ein anderer, zartrosa blühender Baum ebenfalls (Name wird nachgeliefert) und auch die duftenden Franchipanibäume sind über und über voll mit Blüten. Die Mango werden immer größer, Zitronen wachsen sogar bei uns im Garten und Papayas gibt es schon seit Monaten. Letztere sind so frisch vom Baum wirklich ein Genuss und mit den Früchten in den Obstabteilungen der Supermärkte in Deutschland nicht zu vergleichen- einen Vorteil müssen wir auch haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als wenn die Hitze nicht schon genug wäre- ringsum wird jetzt beinahe täglich das trockene Gras abgebrannt, in der vergangenen Woche hat es unseren compound betroffen. Plötzlich waren am Nachmittag ringsum meterhohe Flammen und mein  erster Gedanke war unser Diesellager. Im vergangenen Jahr wäre es bei dieser Gelegenheit beinahe in die Luft geflogen und es hatte wohl einiger Anstrengungen bedurft, um eine Katastrophe zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TNlKerwMKaI/AAAAAAAAAL0/4DuOc9b1YdI/s1600/Feuer_Garten%2B018.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TNlKerwMKaI/AAAAAAAAAL0/4DuOc9b1YdI/s400/Feuer_Garten%2B018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537539107830114722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auf Feuerwacht mit Tischler und Feuermeister Mr. Lyabonga&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In diesem Jahr hatte ich vorsorglich einen Sicherheitsstreifen hauen lassen und es war richtig schön zu sehen, wie die Feuerwand bis zu diesem Streifen vorrückte,  das Feuer nur noch weiterglimmte und mühelos ausgeschlagen werden konnte. Rings um unser Haus/Garten brannte es ebenfalls lichterloh- es war schon ziemlich dramatisch, aber nicht unbedingt gefährlich, wie Beate es empfunden hat, an der Grundstücksgrenze war Schluss.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TNlKfPsYfOI/AAAAAAAAAL8/mgWVvyVtcD4/s1600/Feuer_Garten%2B021.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TNlKfPsYfOI/AAAAAAAAAL8/mgWVvyVtcD4/s400/Feuer_Garten%2B021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537539117477821666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Am Garten"zaun" war zum Glück Schluss&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Ein paar tragische Momente gab es dennoch: in unserem Garten lebte seit ein paar Tagen eine Katzenmutter mit ihren drei kleinen Kätzchen. Sie waren zwar scheu, aber es war immer ganz unterhaltsam, ihnen beim Spielen zuzusehen. Die Jungen haben ein Versteck gesucht und dann ist das Feuer über sie weggegangen. Das war`s dann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In der Nähe unseres Gartens steht ein alter, hoher Baum, in dem sich in halber Höhe ein Schwarm wilder Bienen eingenistet hatte. Das Wachs ist natürlich geschmolzen und der Baum brannte und brannte- an Löschen war (8-10 Meter hoch!!) nicht zu denken. In der Nacht ist dann der obere Teil des Baumes in unseren Garten gekracht. Es ist nichts passiert, Beate hat es eine schlaflose Nacht beschert, Emma und Charles haben sich am nächsten Morgen über den großen Haufen Feuerholz gefreut. Dicht daneben war in einem anderen Baumstumpf ein weiteres Bienennest. Wir hatten uns schon immer gewundert, woher während der Mangoblüte das Summen ganz in unserer Nähe kam, konnten den Bienenschwarm aber nicht finden. Nun brannte der Stumpf ein paar Tage- schade um den schönen Honig. Das sage ich ganz bewusst, denn ich habe noch nie so aromatischen Honig gegessen wie hier in Afrika, noch ein Vorteil für uns. Der Beste kommt aus Taveta, hier ganz in der Nähe und fast ebenso guter aus Tabora. Aber das ist weit weg- eine Fahrt nach Tabora würde länger dauern als ein Flug nach Deutschland. Doch auch an diese Entfernungen haben wir uns gewöhnt, auch daran, dass irgendwann und irgendwie dieser Honig aus Tabora nach DAR kommt und man ihn irgendwo an einem Stand kaufen kann. Man muss den Stand nur finden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;P.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2613915741325139266?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2613915741325139266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/hitze-und-feuer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2613915741325139266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2613915741325139266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/hitze-und-feuer.html' title='Hitze und Feuer'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TNlKerwMKaI/AAAAAAAAAL0/4DuOc9b1YdI/s72-c/Feuer_Garten%2B018.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-3034825512607655711</id><published>2010-11-09T09:32:00.005+03:00</published><updated>2010-11-09T16:41:30.240+03:00</updated><title type='text'>Tansania in drei Wochen</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Drei Wochen war ich gemeinsam mit Vera Gast bei Beate und Peter.  Nun erhalte ich die Ehre zu einem Gastbeitrag auf diesem Blog Tansaniaadventure.&lt;br /&gt;Mein Versuch, eine strukturierte Geschichte über die Zeit in Tansania zu schreiben, will mir nicht gelingen. Vielleicht, weil Tansania keine vernünftige Struktur hat, vielleicht aber auch, weil mir die Übung fehlt. Bestimmt das Letztere. Daher die offensichtliche Willkür im Folgenden.&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Habari … (Begrüßungen)&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir mit unserem permanenten Drang zur Beschleunigung scheitern in Tansania schon bei der gegenseitigen Begrüßung. Bei mir war es eine einfache Frage nach dem Weg zum Bahnhof. Irritiert, mit Unverständnis im Blick und sehr zögerlich bekam ich mit einer Geste den Weg gewiesen. Was hatte ich falsch gemacht? In Tansania begrüßt man sich ausführlich!&lt;br /&gt;Nach einer einführenden Frage nach dem Befinden, welche immer positiv beantwortet wird, kommt es zur obligatorischen gleichlautenden Gegenfrage. Diese wird – wie überraschend – natürlich ebenfalls positiv beantwortet. Dann kommen die Fragen nach Familie, Arbeit, Acker usw. Wenn dieser Dialog nach gefühlten fünf Minuten beendet ist, kommt man zum eigentlichen Thema. Das passiert uns u.a. bei einer Polizeikontrolle. Nach dem klassischen einführenden Palaver (übrigens eines der Worte aus dem Swahili, welches den Weg ins Deutsche gefunden hat) stellte der Polizist mit großer Freundlichkeit fest, dass unsere Versicherung abgelaufen sei. Nach 5 € für ihn privat und 10 € für die Versicherung konnten wir weiterfahren.&lt;br /&gt;Was mir noch niemand beantworten konnte, wie funktioniert das hier mit dem Notruf? An welcher Stelle darf ich sagen, dass mein Haus brennt?&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kleiderspenden&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bisher hielt ich diese Sammelcontainer für sinnvolle Einrichtungen.Bisher!&lt;br /&gt;Das Ergebnis unserer Sammlungen sind Kleiderversteigerungen auf den verschiedensten Märkten. Da stehen ca. 5 Männer auf der Ladefläche und bieten den unten stehenden Landsleuten laut durcheinander schreiend die Kleidungsstücke an. Der Höchstbietende bekommt dann das Kleidungsstück zugeworfen und weitere, zum Auktionsteam gehörende Männer, kassieren das Geld sofort ein. Wenige Meter von dieser Auktion sitzen die Verkäufer und Verkäuferinnen ohne Kunden vor ihren Geschäften. Ebenfalls daneben sitzen Näherinnen mit ihren Singer-Nähmaschinen und warten vergeblich auf Kundschaft. Mit unseren  „Spenden“ aus Europa und Amerika können nicht einmal die geringen tansanischen Lohnkosten konkurrieren.&lt;br /&gt;Wir Europäer zerstören auf diesem Weg die Möglichkeit zum Aufbau einer Eigenversorgung und damit den Weg zur Selbstständigkeit. Die Abhängigkeit von Europa und Amerika – die wir zu jeder Gelegenheit beklagen -  zementieren wir einfach.&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kontrollierter Anbau&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nachdem wir „Teakmöbel aus kontrolliertem Anbau“ und mit dem entsprechenden Gütesiegel in Deutschland kaufen können und glauben, auch noch einen Beirag zur Industrie in Afrika geleistet zu haben, bekommt man in Tansania einen wunderbaren Einblick in die Bedeutung dieser Errungenschaft.&lt;br /&gt;Kontrollierter Anbau bedeutet kontrolliertes Abholzen des Altbestandes. Kontrolle beginnt mit einer Brandrodung.  Nachdem auch das letzte Tier, welches nicht rechtzeitig flüchten konnte, hier sein kontrolliertes Ende gefunden hat, werden mit fast schon deutschem Ordnungssinn in einem Abstand von 1,80 Meter die Teakbäume gesetzt.  Dem so entstehenden Wald ist anzusehen, dass sich hier nicht mehr viel ansiedeln wird. Dafür ist den klaren Linien dieser Monokultur zu erkennen, dass das Einzige was hier noch Fortschritte machen wird, die Bodenerosion ist.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sauber! oder wie der Tansanier sagen würde „Safi!“.&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hilfe für Afrika&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seit vielen Jahren fließen Millionen von Fördermitteln nach Tansania. Allein Deutschland hat seit 1962 insgesamt 1,6 Millarden EURO (€ 1.600.000.000,00) an Entwicklungshilfe überwiesen. Für die Jahre 2009 bis 2011 sind ebenfalls ca. 50 Millionen EURO Entwicklungshilfe pro Jahr zugesagt. Dazu kommen jährlich noch einmal ca. 10 Millionen EURO Budgetunterstützung.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In zwei Jahren ist Jubiläum! 50 Jahre Entwicklungshilfe für ein Land, bei dem die Entwicklungshilfe ca. 40% des Staatsbudgets ausmacht. Auch wenn das Land aus unserem Blickwinkel stabil wirkt, scheint hier die Entwicklungshilfe die regelmäßige Portion Beruhigungsmittel zu sein.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sicher fehlt mir hier Hintergrundwissen! Aber es erscheint nicht zu funktionieren – das mit der Entwicklungshilfe. Nach 50 Jahren sollten vielleicht Mittel und Wege neu durchdacht werden.&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die tote Mutter und die Toilette&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Krankenhaus in Lugala starb eine junge Frau. Niederschmetternd daran ist, dass die schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind verstorben sind, weil kein Fahrzeug verfügbar war um sie rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen. Sie hatte seit dem Vorabend auf ein Fahrzeug gewartet. Wenige Minuten nach ihrem Eintreffen im Krankenhaus starb sie. Ursache war eine Uterusruptur. Bei der Einlieferung befand sie sich im haemorhagischen Schock. Sie hinterlässt drei kleine Kinder.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am gleichen Morgen, kurz nach dem Tod der Frau, fuhren im Krankenhaus zwei Wagen ein. Eine Delegation des Distrikts, politische Vertreter der Division, Parteivorsitzende, der Hygienebeauftragte des Distrikts und die Polizei. Diese Delegation hatte ein gravierendes Problem zu lösen.&lt;br /&gt;Eine Woche vorher wurden im Gästehaus des Krankenhauses „Staatsgäste“ beherbergt. Diese Gäste mussten tatsächlich, während sie auf der Toilette des Gästehauses saßen, auf eine mit Ölfarbe gestrichene Wand sehen. Gerade ein tansanischer Staatsgast hat das Recht auf eine 1,50m hoch gekachelte Wand zu schauen, während er auf der Toilette sitzt. Am Nachmittag kamen dann zwei weitere Staatswagen, diesmal um die Konstruktion zweier Außentoiletten abzustimmen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Prioritäten?&lt;/p&gt; &lt;h2 class="western"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Abschluss&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Was auch immer in diesem Beitrag steht, Tansania ist ein wunderschönes Land. Der Boden ist fruchtbar, die Tierwelt ist reichhaltig und die Menschen sind grundsätzlich freundlich und wohlwollend.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Hallo Beate, Hallo Peter,&lt;br /&gt;vielen Dank.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0.35cm; line-height: 115%; widows: 2; orphans: 2;" align="LEFT"&gt; Uwe  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-3034825512607655711?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/3034825512607655711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/tansania-in-drei-wochen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3034825512607655711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/3034825512607655711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/tansania-in-drei-wochen.html' title='Tansania in drei Wochen'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8972807262745797513</id><published>2010-11-08T16:48:00.007+03:00</published><updated>2011-02-17T20:43:06.172+03:00</updated><title type='text'>Teakholz...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;... aus ökologisch zertifiziertem Anbau – dieses Gütesiegel suggeriert kontrollierte Bewirtschaftung der Wälder und beruhigt das umweltbewusste Gewissen der tropenholzliebenden Konsumenten. Holzanbau und - einschlag erfolgen sicher unter  als ökologisch anerkannten Kriterien, doch zu welchem Preis? &lt;/span&gt;&lt;p  style="font-family:georgia;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Realität sieht so aus:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In Mikumi verlässt man den sogenannten Tanzania-Sambia-Highway, eine stark befahrene Trasse von Dar Es Salaam nach Lusaka und erreicht nach knapp 3 Autostunden die kleine Stadt Ifakara am Ufer des Kilombero. Bis dahin führt eine überwiegend schlechte Straße mit tiefen Schlaglöchern und wenigen asphaltierten Abschnitten. Aber die Strecke ist abwechslungsreich, man fährt durch bewaldete Hügellandschaft, vorbei an Zuckerrohrplantagen und Reisfeldern, tangiert den Udzungwa Nationalpark, urwaldreiche Berge mit imposanten Wasserfällen und erlebt bunte afrikanische Vielfalt in den Dörfern entlang des Weges.   &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Gegenverkehr befinden sich nicht nur Überlandbusse, Reistransporter und Bier/Cola-LKW, sondern auch schwerbeladene Holztransporter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem man mit der Fähre glücklich übergesetzt hat, folgen bis Lugala weitere vier Autostunden über - je nach Jahreszeit - staubige oder matschige Piste und über teilweise abenteuerliche Brücken, alles inzwischen von schweren Holztransportern ramponiert. Auch diese Strecke führt durch waldreiches Gebiet, allerdings sind vom ursprünglichen typischen Regenwald mit all seinem Artenreichtum nur noch wenige Abschnitte übrig geblieben. Den größten Teil des Weges säumen inzwischen großflächig angepflanzte und eingezäunte Teakplantagen.  Dort wo diese in Reih`und Glied stehenden Bäume in den Himmel ragen, wuchs über Jahrhunderte dichter und auch während der Trockenzeit grüner Wald – und wurde abgebrannt. Riesige Flächen Wald sind verschwunden und damit auch alle dort lebenden Tiere. Der Teak“wald“ ist stumm. Die typischen Geräusche des tropischen Waldes, ein permanentes Pfeifen, Zwitschern, Zirpen, Zischen – nichts ist  zu hören. Nur ein paar Affen streunen noch herum.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="georgia"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TOOtwnPtmlI/AAAAAAAAAMM/puVadTnwHMM/s1600/vorher_nachher.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TOOtwnPtmlI/AAAAAAAAAMM/puVadTnwHMM/s400/vorher_nachher.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5540463017276054098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p face="georgia"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die schnell wachsenden, großblätterigen Teakbäume entziehen mit ihrem enormen Wasserverbrauch dem Boden das Wasser und sorgen mit dieser Austrocknung für eine weitere Verschlechterung der ohnehin schwierigen Wasserversorgung. Man muss ja nicht gleich jeden Wald zum Nationalpark erklären und keinerlei Bewirtschaftung zulassen, doch diese großflächige Zerstörung eines intakten Ökosystems ist einfach unverantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TOOtwPmRh6I/AAAAAAAAAME/UtRy4qOBJEY/s1600/Teak.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TOOtwPmRh6I/AAAAAAAAAME/UtRy4qOBJEY/s400/Teak.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5540463010928232354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Wald" ohne Leben - Teakplantage&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p face="georgia"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wie so oft, fließt viel Geld in die Taschen weniger Leute. Ein paar Tagelöhner verdienen für schwere Arbeit ein paar Schillinge und müssen dabei ihr eigenes Land ruinieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;B.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8972807262745797513?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8972807262745797513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/teakholz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8972807262745797513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8972807262745797513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/11/teakholz.html' title='Teakholz...'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TOOtwnPtmlI/AAAAAAAAAMM/puVadTnwHMM/s72-c/vorher_nachher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7342591469885460066</id><published>2010-10-26T10:07:00.017+03:00</published><updated>2010-10-27T11:10:59.267+03:00</updated><title type='text'>Die letzten Wochen im Rückblick - Besucher, Wahlkampf und andere Erlebnisse</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Mitte September waren 6 Mitglieder des Lugala-Arbeitskreises, der das Hospital seit 20 Jahren engagiert unterstützt, zu Gast. Ohne diese vor allem finanzielle Hilfe wäre eine Versorgung der Patienten mit Medikamenten nicht möglich. Jetzt hatten die Besucher reichlich OP-Material, diverse Geräte u.a. einen neuen Akkuschrauber für den OP und auch einige kulinarische Köstlichkeiten für uns im Gepäck. &lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Unsere Hauptbeschäftigung der Tage zuvor bestand im Aufräumen, Auspacken und Sortieren. Bettwäsche, Handtücher, bestimmt tausend (!) Waschlappen aus früheren Sendungen– alles wartet seit Monaten in Kisten und Kartons auf Benutzung. Auf die Frage, warum es nicht auf den Stationen verteilt wird, bekommen wir zu hören, dass es dann verschwindet. Wird es nicht verteilt, nützt es auch niemandem, doch das ist den Nurses egal. Lieber lässt man die Dinge ungenutzt verrotten, als dass man es den wirklich Bedürftigen gönnt. Nehmen sie ein Handtuch mit in ihre Lehmhütte, dann ist der Zweck doch genauso erfüllt. Die Waschlappen verteilen wir jetzt an die vielen Mütter mit ihren Kindern, sie sind dankbar und freuen sich darüber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Fahrten nach Dar es Salaam sind stets mit diversen Einkäufen verbunden, neben Medikamenten und Laborbedarf müssen Büromaterial, Reinigungsmittel, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien aller Art besorgt werden.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Außerdem fährt man nie allein, es gibt immer Fahrgäste, die morgens vor der Tür stehen, diesmal hatten wir noch Patienten zur Weiterbehandlung im Muhimbili-Hospital an Bord und Reissäcke, die uns von Mitarbeitern für ihre Angehörigen in der Hauptstadt mitgegeben wurden. Die erwartete Ankunft unserer Gäste am Montagabend bot uns Gelegenheit für ein Wochenende auf Sansibar. Nach all dem täglichen Trubel ist so eine kleine Auszeit sehr erholsam, abgesehen von den ständigen sms mit Wünschen, was ganz plötzlich fehlt und wir unbedingt noch mitbringen müssten, wie Batterien, Druckerpatronen u.ä.. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Während der beiden Einkaufstage in Dar hatten wir insgesamt 3 Reifenpannen, glücklicherweise beim Gästehaus der Kapuziner, unserem Stammquartier in Dar. Dort hat ein freundlicher Helfer die Reparaturen übernommen. Die bereits mehrfach geflickten Schläuche müssen einfach irgendwann mal ersetzt werden. Die klimatischen Bedingungen und Straßenverhältnisse sind schon eine besondere Härte für Mensch und Material. Auf der Fahrt nach Lugala gab es für die Gäste einen Zwischenstopp mit Besuch beim Bischof in Ifakara. Außerdem erreichte uns die Bitte, doch noch 2 neue Matratzen für das Gästehaus mitzubringen. Also wurde Strick besorgt und auf dem übervoll beladenen Auto mit reichlich Gepäck auf dem Dach fanden auch noch 2 Matratzen Platz. In Deutschland dürfte man mit einer solchen Ladung wohl keiner Verkehrskontrolle begegnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;An den folgenden Tagen haben sich die Besucher- Pfarrer, medizinisches Personal und ein Verwaltungsfachmann - ihr Betätigungsfeld im Hospital gesucht. Das 20 jährige Bestehen der Partnerschaft wurde mit einem bunten Abend mit vielen Bildern aus den vergangenen Jahren, gegenseitigen Geschenken, mit Cola, Brause und Erdnüssen unterhaltsam und würdig gefeiert. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Peter war dann mit der Gruppe in unserer Dispensary in Tanganyika Mazagati, die wir während der Regenzeit schon einmal besucht hatten. Dort mussten unbedingt Reparaturen an den Gebäuden vorgenommen werden, die nur jetzt zur Trockenzeit möglich sind. Keiner hat sich bei diesem Arbeitseinsatz geschont und das Gebäude erhielt neben den notwendigen Reparaturen vor allem eine Grundreinigung und frische Farbe – so ordentlich hat es wohl noch nie dort ausgesehen. Übernachtet wurde in Taveta. So verband dieser dreitägige Ausflug tief in den afrikanischen Busch das Angenehme mit dem Nützlichen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Während dieser Zeit hatte das Hospital (Kontroll-) Besuch der Chefärztin des Distrikts, einen Tag später kam die Gesundheitsministerin, denn es ist Wahlkampf.&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Diese Gelegenheit sollte genutzt werden, um einmal mehr die Bedeutung des Hospitals herauszustellen. Die prekäre finanzielle Situation hat ihre Ursache auch darin, dass die Regierung nur Personal für ein 60- Betten-Krankenhaus anerkennt und nur dafür Gehälter zahlt. Im Laufe der Jahre ist die Bettenzahl auf das Doppelte gestiegen, zeitweise reichen auch diese nicht aus und natürlich ist mehr Personal als in den Anfangsjahren beschäftigt. Außerdem werden jährlich 15000 Patienten ambulant betreut. Somit ist die Einrichtung &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ein von der Bevölkerung hochfrequentiertes ländliches Krankenhaus und garantiert eine medizinische Grundversorgung für über 100000 Einwohner. Trotzdem hat es nicht den Status eines Distriktkrankenhauses, für welches mehr Personal bezahlt wird, denn dieses gibt es in Mahenge, ca. 6 Autostunden entfernt, für viele Menschen zur Regenzeit quasi nicht erreichbar. Die Ministerin nahm es zur Kenntnis, mehr nicht. Erfolg bleibt also fraglich, vielleicht dazu an anderer Stelle mehr. Jedenfalls musste für den hohen Besuch das Gästehaus komplett geräumt werden, gut dass es mit dem Ausflug unserer Lugala-Arbeitskreis-Gäste zeitlich geradeso klappte. Katharina und Kurt, zwei deutsche Studenten, die im Hospital ein Praktikum absolviert haben, mussten ebenfalls ausziehen. Die beiden habe ich kurzerhand bei uns einquartiert, so war ich wenigstens nicht allein und während unserer nachfolgenden Abwesenheit hat jemand das Haus bewohnt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Der Verabschiedung der Lugala-Arbeitskreis-Besucher in Dar folgte die Begrüßung unserer privaten Gäste: Vera und Uwe. Die beiden durften dann auch gleich den msd-Einkauf erdulden, bevor der „Erlebnisurlaub“ am nächsten Morgen beginnen sollte. Wir hatten die Hauptstadt gerade verlassen, als plötzlich ein Stein durch die Windschutzscheibe fliegt. Doch Glück im Unglück: es gab keinen Personenschaden und dank Sonnenbrille ging auch nichts in`s Auge. Die Leute erzählten, dieser Verwirrte wirft öfter Steine….&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaEa0B0rfI/AAAAAAAAAIk/TOFyikqKgm0/s1600/Gl%C3%BCck+im+Ungl%C3%BCck.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaEa0B0rfI/AAAAAAAAAIk/TOFyikqKgm0/s400/Gl%C3%BCck+im+Ungl%C3%BCck.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532254788448988658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;                                                             Glück im Unglück&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Mit Rollenpflaster wird der Rest notdürftig zusammengehalten, in der Toyota-Werkstatt eine Ersatzscheibe eingebaut, eine neue muss aus Südafrika beschafft werden. Auf dem Gelände der Werkstatt hörten wir ein eindeutiges Zischen, die nächste Reifenpanne, wie passend.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Schon auf dem Weg zu unserem abendlichen Etappenziel Mikumi begrüßen uns Giraffen und Zebras. Der Besuch im Park brachte diesmal ein besonders schönes Erlebnis: wir haben ein gerade geborenes Impalababy entdeckt und konnten beobachten, wie es immer wieder versucht, auf seinen wackeligen Beinen zu stehen – und es doch noch nicht schafft, allerliebst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaEbNK90QI/AAAAAAAAAIs/w1JlxVocZZw/s1600/Impalababy.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 225px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaEbNK90QI/AAAAAAAAAIs/w1JlxVocZZw/s400/Impalababy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532254795198222594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Noch keine Stunde auf der Welt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen macht uns der Lodge-Inhaber freundlicherweise auf einen platten Reifen aufmerksam, Nr.5. Wir hatten uns dort ohnehin mit einem nach Dar fahrenden SolidarMed –Mitarbeiter verabredet, also übernimmt dessen Fahrer für uns die Reparatur und kauft neue Schläuche, wir erledigen in der Zwischenzeit unsere Formalitäten. Die Tagesetappe ist außerdem nur kurz, unser Ziel sind die Udzungwa-Berge. Eine Tageswanderung führt uns durch schattigen Urwald zu den Sanje-Wasserfällen, von den dort lebenden kleineren Buschelefanten sehen wir allerdings nur die Hinterlassenschaften.&lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMal7FiOqWI/AAAAAAAAALc/EMGYs3SvDMY/s1600/Sanje.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMal7FiOqWI/AAAAAAAAALc/EMGYs3SvDMY/s200/Sanje.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532291626787842402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMahfGaRpaI/AAAAAAAAALM/nmhv_jdhkvc/s1600/Sanje2.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMahfGaRpaI/AAAAAAAAALM/nmhv_jdhkvc/s200/Sanje2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532286747940070818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erfrischung im Urwald an den Sanje-Wasserfällen, 170 m hoch, jetzt in der Trockenzeit nur wenig Wasser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die Weiterfahrt nach Lugala verläuft ohne Zwischenfälle, keine Reifenpanne, auch die Fähre ist intakt. Schon bei unserer Ankunft nehmen wir einen merkwürdigen und doch eindeutigen Geruch war und wir vermuten ein verwesendes Tier im angrenzenden Feld. Beim Wäsche aufhängen am nächsten Tag bemerke ich ein buntes Tuch im Baum hinter dem Garten. Bei näherem Hinsehen bestätigt sich die Vermutung, dass dort jemand ist und ich denke kurz,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;jetzt werden wir auch noch von dieser Seite beobachtet – die Leute stehen sonst nur auf der Straße vor dem Haus und gucken – aber er bewegt sich nicht. Peter geht näher und meint, dort hängt jemand. Wir holen Peter Hellmold und benachrichtigen Polisi Steven. Man weiß inzwischen, dass es ein seit 4 Tagen vermisster Patient war. Er muss von seinen Verwandten identifiziert werden und soll, da man ihn nicht mehr in die Leichenhalle transportieren kann, solange dort hängen bleiben. Die Familie wohnt 40 km weg, das bedeutet: Hängenbleiben bis zum nächsten Tag. Mit dieser Gewissheit und dem immer stärker werdenden Gestank ist es keine angenehme Nacht. Am Sonntag kommen die Angehörigen und schaufeln direkt unter ihm ein Grab, eine andere Bestattung war nicht mehr möglich. Charles meldet sich am Montag krank, er hat sicher nicht verkraftet, dass er sich im Garten beschäftigt hat, ohne etwas zu  bemerken.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;In der folgenden Woche sortiere ich mit Vera Bücher für die Bibliothek, Uwe widmet sich den virenverseuchten Computern unseres „Internetcafés“. Zeit für Fahrradtouren, Ausflüge nach Malinyi, Biro oder zum Furua und Lesen bleibt für die beiden natürlich auch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMbKoPcnOXI/AAAAAAAAALk/iCKJ_lqvyCc/s1600/nach+Biro.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 301px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMbKoPcnOXI/AAAAAAAAALk/iCKJ_lqvyCc/s400/nach+Biro.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532331984961354098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auf dem Weg nach Biro&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die geplante Fahrt mit der TAZARA zurück nach Dar fällt leider aus, die angekündigten 14 h Verspätung, es können durchaus noch mehr werden, sind auch für tanzanische Verhältnisse ein bisschen viel. Außerdem erwartete uns &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;dann eine Nachtfahrt und das heiße, staubige Ifakara ist nicht gerade eine attraktive Metropole, um sich dort die Zeit zu vertreiben. So fahren wir gemeinsam mit Kuandika im Auto in die Hauptstadt, er kauft diverse Ersatzteile für Hospitalfahrzeug, Traktor und Generator sowie zwei neue Reifen für unser Auto, damit wir für die nächste Regenzeit gerüstet sind. Wir gönnen uns ein Eis, für uns inzwischen Luxus, den es außerhalb der großen Städte nicht gibt. Für Kuandika war es das erste Eis seines Lebens. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Gemeinsam mit Vera und Uwe verbringen wir eine Woche in einer Strandlodge bei Pangani am Indischen Ozean. Ein Ausflug führt uns nach Tanga, drittgrößte Hafenstadt in Ostafrika mit deutscher Geschichte, morbidem Charme und &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;angenehmer Athmosphäre. Wir werden dort bestimmt noch einmal hinfahren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaLAGMW-SI/AAAAAAAAAJU/gAuGcC_dZkQ/s1600/Cliff.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 301px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaLAGMW-SI/AAAAAAAAAJU/gAuGcC_dZkQ/s400/Cliff.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532262026049943842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ehemaliges dt. Krankenhaus - dank Spendengeld aus Deutschland mit neuem Dach vor dem Verfall gerettet, doch wird es weiter ungenutzt bleiben müssen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMajr-fHmZI/AAAAAAAAALU/fsgwtWC7HLM/s1600/innen2.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMajr-fHmZI/AAAAAAAAALU/fsgwtWC7HLM/s200/innen2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532289168174455186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMahfMhT8zI/AAAAAAAAALE/_SGQVy3jrkk/s200/Cliff_innen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532286749580194610" border="0" /&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;Für uns ist dies die erste komplette Urlaubswoche seit 7 Monaten. Dabei erreichen uns die obligatorischen sms, was aus Dar noch alles mitzubringen sei. So begeben wir uns nach der Verabschiedung am Flughafen wieder auf Einkaufstour, wollen die beim letzten Mal nicht vorrätigen Medikamente besorgen, die es leider auch diesmal nicht gibt und brechen wieder nach Lugala auf. Unterwegs haben wir den nunmehr 6. Platten, diesmal im Busch. Es reicht. Freundliche Helfer bugsieren das kaputte Rad auf`s Dach und wir erreichen Lugala noch vor Einbruch der Dunkelheit. Das Haus ist total verstaubt, so hat Emma am Montag reichlich zu tun. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es wird von Tag zu Tag heißer, das Thermometer im Haus zeigt jetzt 35 Grad, alles ist vertrocknet und der Staub lästig. Einmal Regen wäre jetzt nicht schlecht, darauf müssen wir noch bis Ende November warten. &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7342591469885460066?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7342591469885460066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/10/die-letzten-wochen-im-ruckblick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7342591469885460066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7342591469885460066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/10/die-letzten-wochen-im-ruckblick.html' title='Die letzten Wochen im Rückblick - Besucher, Wahlkampf und andere Erlebnisse'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TMaEa0B0rfI/AAAAAAAAAIk/TOFyikqKgm0/s72-c/Gl%C3%BCck+im+Ungl%C3%BCck.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8551794742548695201</id><published>2010-10-07T09:13:00.003+03:00</published><updated>2010-10-20T12:26:08.022+03:00</updated><title type='text'>Ein Scheck unterwegs</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CbEATeS%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Georgia; 	panose-1:2 4 5 2 5 4 5 2 3 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Am Ende eines jeden Quartals muss unsere Internetgebühr bezahlt werden, etwas über eine halbe Mio. Schilling. Das ist viel Geld, nicht nur für unser von Finanzsorgen geplagtes Hospital- aber der Anbieter in Arusha ist Monopolist, bestimmt die Preise und ist nicht gerade kundenfreundlich. Das Hospital hat bei der National Mikrofinance Bank (NMB) ein Konto, online-Banking wird nicht angeboten, so erfolgt die Bezahlung von Rechnungen per Scheck. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Für die Bezahlung der Internetgebühr wird in Lugala ein Scheck ausgefüllt- wie immer- Dr. Hellmold und Mr. Moses unterschreiben. Der Scheck muss nun nach Ifakara gebracht werden- dafür muss man jemanden finden, der nach Ifakara fährt und den Scheck mitnimmt. Das gelingt auch, doch nach ein paar Tagen wird der Scheck wieder nach Lugala gebracht: die Unterschriften stehen nicht an der richtigen Stelle. Die vorherigen Schecks waren genauso unterschrieben-  diesmal stehen die Unterschriften eben nicht an der richtigen Stelle, deshalb: ein neuer Scheck. Ein Freund unseres Fundi Kuandika will nach Ifakara fahren- Kuandika bekommt einen Umschlag mit dem neuen Scheck und soll ihn mitgeben. Einige Tage später, wir sind mittlerweile in Dar es Salaam, um Gäste des Lugala-Arbeitskreises vom Flughafen abzuholen, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;erhalten wir einen Anruf von Mr. Matimbwi, dem Solarstromexperten, der schon seit einigen Jahren nicht mehr im Hospital arbeitet. Er informiert uns über einen Anruf aus Arusha: es wurde noch immer kein Geld überwiesen und der Internetzugang soll gesperrt werden. Kritik wird hier nie direkt ausgesprochen, sondern immer über Umwege angebracht, in diesem Falle über den ehemaligen Mitarbeiter. Eine Nachfrage bei Kuandika: ja, ja sein Freund hat den Scheck mitgenommen. Noch eine Nachfrage: hat er den Scheck abgegeben? Nun ist der Freund per Celfon nicht zu erreichen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Ein kleiner Einschub: am nächsten Morgen soll ein Mitarbeiter mit dem Bus nach Moshi fahren, um 50 kg Natriumchlorid und 25 kg Dextrose für die Infusionsabteilung zu kaufen. Abfahrt ist 4 Uhr in Malinyi/Lugala, dann ca. 12 Stunden bis Chalinze, übernachten, am nächsten Tag noch einmal etwa 10-12 Stunden bis Moshi. Dort am übernächsten Tag die Chemikalien einkaufen und in gleichen Etappen zurück nach Lugala, immer mit 75 kg Gepäck.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Wir erfahren, dass Kuandika den Scheck vergessen und ihn diesem Mitarbeiter mitgegeben hat. Dieser hat den Scheck dann einem Fahrgast, der in Ifakara aussteigt, weitergereicht, mit der Bitte, den Umschlag bei SolidarMed abzugeben. Ein Mitarbeiter erledigt die Bankgeschäfte für unser Hospital. Wieder eine Nachfrage: dort ist der Scheck nicht angekommen, er soll sich aber in Ifakara befinden. Wir veranlassen telefonisch, dass unser Kontrollabschnitt aus dem Scheckbuch gescannt und nach Arusha gesendet wird. Einigermaßen erfreulich ist, dass unsere Internetverbindung nicht abgeschaltet wurde. Wie alles hier, wird es erst einmal angekündigt, Taten folgen selten -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;weder im positiven noch im negativen Sinne. Ob der gescannte Kontrollabschnitt die Firma beruhigt hat oder das Geld überwiesen wurde, wissen wir ein paar Tage später noch immer nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Wenig später erhalten wir von SolidarMed die Nachricht, dass der Scheck eingetroffen ist, bei der Bank eingereicht und nun mit den Unterschriften akzeptiert wurde.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Fortsetzung folgt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;  &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8551794742548695201?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8551794742548695201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/10/ein-scheck-unterwegs.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8551794742548695201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8551794742548695201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/10/ein-scheck-unterwegs.html' title='Ein Scheck unterwegs'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-1266833038414709236</id><published>2010-09-02T16:08:00.009+03:00</published><updated>2010-09-17T10:37:36.586+03:00</updated><title type='text'>Neue Herausforderungen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Vor ca. 4 Wochen wurde eine vom Kreiskrankenhaus Torgau gespendete Röntgeneinheit, die einem Container beigestellt war, nach Lugala geliefert. Dieses moderne und leistungsfähige Gerät mit diversem Zubehör war in insgesamt 4 großen Holzkisten sicher verstaut und sollte nun endlich ausgepackt werden. Für solche Aktionen ist nur am Wochenende Zeit und so hatten sich am Samstag einige neugierige Helfer eingefunden. Die Kollegen der Sangerhäuser Holzbaufirma hatten schöne Kisten gezimmert und es mit dem sicheren Verschluss besonders gut gemeint. Es wurden unendlich viele Torx-Schrauben verwendet, für die zum Befestigen und Lösen ein spezielles Werkzeug benötigt wird. Wer hat so etwas im afrikanischen Busch? Natürlich der Hospitalverwalter mit seinem Akku-Bohrschrauber und den für die Torx-Schrauben passenden Bits. Der Akkuschrauber hatte schon des öfteren seine Bewunderer und in unserem versierten Hospitalfundi Kuandika einen Liebhaber gefunden. Für besondere Arbeiten bekommt er das Gerät leihweise und hatte es zwischenzeitlich schon in seinem für hiesige Verhältnisse gut ausgestatteten Werkzeugschrank einsortiert. Auch im OP wird ein solches Gerät aus einer früheren Spendenlieferung verwendet. Von diesem ist leider das Ladegerät defekt und so diente unser Gerät auch schon zum Knochen verschrauben. Für den OP erhoffen wir uns baldige Abhilfe, der Besuch einiger Lugala-Arbeitskreis-Mitglieder steht unmittelbar bevor, sie werden sicher einen Akku-Schrauber im Gepäck haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Peter haben sich bei diesem Einsatz nicht geschont und damit wieder einmal Personal und Patienten beeindruckt. Leider gibt es nicht einmal ein Foto. Wir hatten vergessen, die Akkus des Fotoapparates aufzuladen und die hier erhältlichen Batterien sind schon untauglich, bevor sie überhaupt ausgepackt werden, man braucht sie also gar nicht erst zu kaufen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Für Aufbau und Inbetriebnahme der kompletten Anlage warten wir nun auf einen Monteur aus Dar es Salaam. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Während dieser Zeit habe ich für den örtlichen Polisi Steven ein aus 50 A4- Seiten bestehendes Lehrbuch 20-fach kopiert. Unser Kopierer ist zwar ein recht komfortables Gerät, doch ohne automatischen Einzug. Jedes Blatt muss einzeln eingelegt und gewendet werden, so war das Ganze recht umständlich und zeitaufwändig. Auch so etwas ist nur am Wochenende möglich, an einem normalen Arbeitstag gleicht unser Büro einem Taubenschlag. Einen Kopierer gibt es hier natürlich weit und breit nicht, so dass dieser Büroservice ebenso wie unsere Internetverbindung in der Bibliothek gern in Anspruch genommen wird und für das Hospital eine bescheidene Einkommensquelle geworden ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich mich als Fahrlehrer betätigt. Dem Hospital gehören 3 Motorräder, mit denen unsere Medical Officer zur Patientenbetreuung ab und zu über Land fahren. Das staatliche Programm zur Gesundheitsvorsorge sieht vor, dass auch Nurses zum so genannten outreach fahren und in den Dörfern Sprechstunden und gesundheitliche Aufklärung zu Ernährung, Säuglings- und Kinderpflege, Schutz vor HIV, Malaria usw. anbieten. Bisher wurden die Nurses mit dem Auto gefahren,&lt;span style="font-size:0pt;"&gt; &lt;/span&gt;Auto samt Fahrer waren damit den ganzen Tag blockiert, Patiententransporte nicht möglich. Nun haben wir für diesen Zweck ein Moped. Das steht seit einem Monat ungenutzt herum, denn keiner der Nurses kann mit diesem pikipiki fahren, jemand muss es ihnen beibringen. Ich habe mich dazu bereit erklärt und natürlich vorher selbst eine Runde gedreht, schließlich habe ich seit mehr als 25 Jahren nicht mehr auf einem Moped gesessen, höchstens als Sozius bei Jens auf seinem S50. Damals war es meine Schwalbe, diesmal eine kleine, aber wie ich finde, relativ schwere Honda 50. Das einstmals vertraute Fahrgefühl war trotz dieser langen Fahrpause schnell wieder da. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten uns 16.00 Uhr auf dem zum Hospital gehörenden Airstrip verabredet. Natürlich kam eine gefühlte Ewigkeit niemand und ich hatte schon in Erwägung gezogen wieder zu fahren, denn mittlerweile kam ich mir vor, wie der Affe im Zoo oder besser die Giraffe im Nationalpark, vor allem unzählige Kinder bestaunten die Mzungu-Frau mit dem pikipiki. Doch dann kamen sie – Mama Chogo, Prisca und Rose – in ihren Flip Flops und bunten Kangas.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TH-k0bvxXzI/AAAAAAAAAIM/X4_Rr99U_g0/s1600/erste+Bekanntschaft+mit+dem+Pikipiki.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 400px; display: block; height: 266px; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512305689633054514" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TH-k0bvxXzI/AAAAAAAAAIM/X4_Rr99U_g0/s400/erste+Bekanntschaft+mit+dem+Pikipiki.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erste Bekanntschaft mit dem Pikipiki&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Trotz dieser absolut ungeeigneten Fußbekleidung konnten die drei nach kurzer Einweisung und kleiner Vorführrunde&lt;span style="font-size:0pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:0pt;"&gt;&lt;/span&gt;mit dem Moped fahren, das Schalten war mit den Badelatschen natürlich schwierig. Die übereinander getragenen Kangas waren hinderlich und nach kurzer Zeit abgelegt. Das wichtigste: es macht ihnen Spaß und sie möchten auch wirklich selbst fahren – mal sehen. Theoretischen Unterricht und eine Prüfung gibt es nicht. Wenn wir der Meinung sind, es kann allein losgehen, dann kaufen wir für 5000 TSh&lt;span style="font-size:0pt;"&gt; &lt;/span&gt;(ca. 2,70 Euro!) eine Lizenz zum Fahren für das pikipiki und los geht´s. Nun üben sie jeden Tag, jede mit unterschiedlichem Geschick – aber alle mit Turnschuhen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 320px; display: block; height: 258px; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5512304480331109810" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TH-juCvuFbI/AAAAAAAAAIE/7ezyQX74gP0/s320/Mama+Chogo.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mama Chogo in Aktion&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit Prisca bin ich die 5 km in`s Dorf sogar schon als Sozius zurückgefahren, allerdings in der hier bei den Frauen üblichen seitlichen Sitzhaltung, damit ich notfalls abspringen kann…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; Heute Nachmittag geht es weiter.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TJMQLBT2CQI/AAAAAAAAAIc/PopHg7AcPFA/s1600/Rose.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 260px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TJMQLBT2CQI/AAAAAAAAAIc/PopHg7AcPFA/s400/Rose.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5517771749975263490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rose mit Freude am Fahren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Rose war die eifrigste, fuhr jeden Tag ein paar Runden auf dem Hospitalgelände, hat sichtlich viel Freude am Fahren  und war eine Woche nach der ersten Fahrstunde allein über Land unterwegs. Der Radius beschränkte sich natürlich erst einmal auf 5 km, doch dieses Ereignis war hier schon etwas Besonderes und Rose zu recht stolz auf sich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:0pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:0pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-1266833038414709236?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/1266833038414709236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/09/neue-herausforderungen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1266833038414709236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/1266833038414709236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/09/neue-herausforderungen.html' title='Neue Herausforderungen'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TH-k0bvxXzI/AAAAAAAAAIM/X4_Rr99U_g0/s72-c/erste+Bekanntschaft+mit+dem+Pikipiki.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-2564574139917377603</id><published>2010-08-24T12:36:00.003+03:00</published><updated>2010-08-24T13:11:13.285+03:00</updated><title type='text'>Wie spät ist es?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;Einen Wecker brauchen wir hier nicht. Noch in der Dunkelheit beginnen alle Hähne des Dorfes zu krähen, spätestens dann ist für uns die Nacht zu Ende. Zum Glück gibt es Ohropax für denjenigen, der damit schlafen kann– ich kann es nicht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;font-family:georgia;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwischen 06.00 und 07.00 Uhr geht die Sonne auf, jahreszeitliche Unterschiede gibt es ein paar Grad südlich des Äquators nicht – und deshalb ist es auch jeden Tag 19.00 Uhr wieder dunkel. Nach diesem täglich gleichen Verlauf richten sich die Zeitangaben in Tanzania. Natürlich hat auch hier ein Tag 24 Stunden, doch beginnt die Stundenzählung des Tages zum Sonnenaufgang mit Stunde 0 bzw. weil es das Ende der Nacht ist, nach Stunde 12. Nach unserer Zeitrechnung ist es dann 06.00 Uhr. So werden die 12 Stunden des Tages bis zum Einbruch der Dunkelheit gezählt und wiederum mit Stunde 0, bzw. 12 beginnt die Nacht, also 18.00 Uhr MEZ. Wenn notwendig, folgt zur eindeutigen Zeitangabe der Zusatz siku für tags und usiku für nachts, wie im Englischen mit a.m. und p.m. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;Damit noch nicht vertraut, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;hatte uns der schon bei der Anmeldung nach Deutschland übermittelte Stundenplan der Sprachschule verblüfft – der Unterricht begann täglich SAA 02.00. Darauf konnten wir uns zunächst keinen Reim machen, denn auch die nachfolgenden Pausen- und Endzeiten passten natürlich nicht in unser MEZ-Schema. Wir fanden es sehr ungewöhnlich, SAA 04.00 zur Frühstückspause zu gehen, SAA 06.30 von Mittagessen zu sprechen und SAA 10.00 Schulschluss zu haben.&lt;/span&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 213px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/THOUITZ6seI/AAAAAAAAAHs/X6BM27fZqUo/s320/Lugala2010_6+149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508909639573090786" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: center;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Inzwischen schon Geschichte: Ankündigung der Übertragung des WM Halbfinalspiels ...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left; font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;für uns war es 21.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn hier Verabredungen getroffen werden, macht man das mit den Einheimischen grundsätzlich nach Kiswahili – Zeiten, etwas anderes kennen sie schließlich nicht.&lt;/span&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 254px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/THOUIpq7EDI/AAAAAAAAAH0/AUyYIp7jT0g/s320/Lugala2010_Hospital+025.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508909645549998130" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="text-align: center;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Besuchszeiten zur Versorgung der Patienten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;an die sich die Angehörigen so ungefähr halten, da es schließlich morgens, mittags und abends die üblichen Essenszeiten sind. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Hospital werden Termine im Allgemeinen mit den uns geläufigen MEZ-Angaben vereinbart, denn das HMT – Hospital Management Team, dem auch wir angehören, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;spricht englisch. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es gibt im ländlichen Sprachgebrauch einige für uns amüsante Umschreibungen für Zeitangaben, die nach den üblichen Aktivitäten zur jeweiligen Tageszeit benannt werden, wie „bring die Herde auf die Weide“ (gegen 08.00 Uhr), „bring die Herde nach Hause“ (spätestens 17.00 Uhr),&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„ist das ein Mensch oder was ist das?“ bezeichnet man die Zeit zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit, wenn man kaum etwas erkennen kann oder „der Topf steht auf dem Feuer“, dann ist es gegen 19.00 Uhr, wenn das Abendessen gekocht wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Schon diese vagen Deutungen zeigen, dass Zeitangaben hier eigentlich nichts wert sind oder bestenfalls der groben Orientierung dienen. Ist für 13.00 Uhr ein HMT-Meeting vereinbart, beginnt es niemals vor 14.00 Uhr, irgendwann trudeln alle ein und das endlose Palaver beginnt. Für uns war das eine große Umstellung, vor allem für den &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Pünktlichkeitsfanatiker vom Rechnungshof. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zeit spielt für einen Tanzanier keine Rolle. Eine Uhr hat ohnehin kaum jemand und Zeit haben hier alle, wenn auch sonst nichts weiter -  im Überfluss. &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-2564574139917377603?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/2564574139917377603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/wie-spat-ist-es.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2564574139917377603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/2564574139917377603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/wie-spat-ist-es.html' title='Wie spät ist es?'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/THOUITZ6seI/AAAAAAAAAHs/X6BM27fZqUo/s72-c/Lugala2010_6+149.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7430672289745341258</id><published>2010-08-08T14:32:00.003+03:00</published><updated>2010-08-09T09:26:13.566+03:00</updated><title type='text'>Eine Woche Urlaub</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Nach einem kurzen aber wie ich finde, wohlverdienten Urlaub hat auch mich der Alltag in Lugala wieder. Lange hatte ich mich auf Claudias Besuch gefreut, dann sind die knapp drei Wochen mit ihr wie im Flug vergangen. Bis zum letzten Tag ihrer Abreise aus Deutschland wussten wir nicht einmal, ob sie tatsächlich kommen würde. Mit unseren Unternehmungen hier in Lugala waren wir natürlich sehr eingeschränkt, Radtouren durch die Buschdörfer und unsere geplante Regenwaldwanderung durch die Udzungwa-Berge mussten ausfallen. Doch wichtig war vor allem, dass wir die Zeit gemeinsam verbringen konnten. Außerdem war ich hier ohnehin noch in der Pflicht, da Quartalsabrechnungen erledigt werden mussten und wenn wir in Lugala anwesend sind, sind wir sowieso immer im Dienst - vor allem Peter, der auch schon mal nachts aus dem Bett gerufen wird, weil das Hospitalauto mit leerem Tank abgestellt wurde, man aber dringend einen Patienten holen muss. So hat Claudia eine ganze Menge Hospitalalltag erlebt. &lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Mit Charles als stolzem Chauffeur waren wir auf Spazierfahrt am Furua. Allein hätten wir uns in dem weitverzweigten Wegenetz durch die – jetzt trockene – Sumpfebene wohl hoffnungslos verirrt. Es ist ein idyllischer Platz und Charles meint, abends kämen Elefanten zum Fluss.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W1Gg2lOI/AAAAAAAAAHU/DZYanmuas8A/s1600/mit+Charles+am+Furua.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 204px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503001633718965474" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W1Gg2lOI/AAAAAAAAAHU/DZYanmuas8A/s320/mit+Charles+am+Furua.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p style="TEXT-ALIGN: center" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;mit Charles am Furua&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Unsere Weiterreise begann dann schon ein bisschen abenteuerlich. Peter brachte uns nach Ifakara und wollte nach unserer Zugabfahrt am nächsten Morgen samt Geldboten und dringend benötigter Reifen zurück nach Lugala fahren. Elisabeth Rotzetter, Leiterin des SolidarMed-Büros in Ifakara hatte noch brauchbare Reifen, die unsere „Glatzen“ vorerst ersetzen sollten. Eine ungewöhnlich lange Autoschlange am Kilombero machte uns stutzig, wenig später die Gewissheit – die Fähre ist kaputt. Wann sie wieder einsatzbereit sein würde, wusste niemand, repariert wurde schon seit geraumer Zeit. Die Fischer nutzten natürlich die Gunst der Stunde und setzten die Leute gegen ein Mehrfaches des Fährpreises mit ihren Einbäumen über.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W1tYjsDI/AAAAAAAAAHc/qwsWwiJEcwo/s1600/im+Einbaum+%C3%BCber+den+Kilombero.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 203px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503001644153155634" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W1tYjsDI/AAAAAAAAAHc/qwsWwiJEcwo/s320/im+Einbaum+%C3%BCber+den+Kilombero.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p style="TEXT-ALIGN: center" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;im Einbaum über den Kilombero&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Ganz ungefährlich ist das nicht, es gibt Krokodile und Nilpferde, doch denen war der Trubel an diesem Tag wohl zu groß. Wir haben jedenfalls keine gesehen. Es blieb uns schließlich keine andere Wahl, den Fluss ebenso zu überqueren, wollten wir wie geplant mit der TAZARA (Tanzania-Zambia-Railway) am nächsten Morgen nach Dar Es Salaam fahren. Der Zug fährt zweimal wöchentlich, mitgenommen wird man nur mit platzreservierten Fahrkarten. Für einen Platz in einem der vier 1.Klasse-Waggons im Stil DR 80-er Jahre und ziemlich verschlissen, sollte man die Fahrkarte wenigstens 14 Tage vorher kaufen, will man nicht in der überfüllten Holzklasse zwischen Menschen, Hühnern, Reissäcken und sonstigen überdimensionalen Gepäckstücken und Bündeln schwitzen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Mit Elisabeth war schnell vereinbart, Geldbote und Reifen werden zum Ufer gebracht, mit Einbaum übergesetzt und Peter fährt mit beiden/m zurück. Die Vorstellung, dass Peter in der Dunkelheit mit seiner wertvollen Fracht durch die Wildnis nach Lugala fährt, war mir unheimlicher als die am Ende doch sehr ruhige Flussüberquerung im Einbaum.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Claudia und ich mussten auf der Ifakara-Seite noch eine ganze Weile auf das SolidarMed-Auto warten, schließlich war Wochenende, Fahrer und Geldbote nicht auf diesen Einsatz vorbereitet. Zwischenzeitlich war tatsächlich die Fähre wieder flott und Peter gelang es mit geschicktem Vordrängeln und Verweis auf seine zu transportierende Patientin aus dem Lugala-Hospital &lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;mit der zweiten Überfahrt an´s andere Ufer zu kommen. &lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;An den im Einbaum übergesetzten Mzungu &lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;mit Krücken konnten sich natürlich alle erinnern. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Auf die Verspätung der TAZARA am nächsten Morgen waren wir eingestellt, mitunter sind es auch mal 20 Stunden. Das macht niemandem etwas aus, denn wenn man hier in Afrika auch sonst nicht viel hat, Zeit haben alle. Trotzdem waren wir natürlich pünktlich am Bahnhof, denn verlässliche Informationen gibt es nicht.&lt;span style="font-size:+0;"&gt; &lt;/span&gt;Auf teilweise landschaftlich sehr schönen Strecken geht es recht gemächlich in 9 Stunden nach Dar. Allein der Abschnitt durch den Selous Nationalpark lohnt diese Fahrt, denn hier erlebt man sozusagen eine „Safari for free“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Auf Sansibar gab es dann Erholung, wie man sich das auf einer exotischen Insel vorstellt: Sonne, Strand, Indischer Ozean, entspannte Menschen, reife Früchte im Überfluss, gutes Essen, für mich guten Wein – Claudia blieb bei ihrer Brause- ein bisschen faulenzen und lesen, auf Sansibar natürlich ein Bummel durch Gewürzplantagen und durch die verwinkelten Gassen der Stone town.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W2U9L6FI/AAAAAAAAAHk/P6UeRrAhhlE/s1600/Gew%C3%BCrznelken+kurz+vor+der+Ernte.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 213px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503001654775769170" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W2U9L6FI/AAAAAAAAAHk/P6UeRrAhhlE/s320/Gew%C3%BCrznelken+kurz+vor+der+Ernte.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Gewürznelken kurz vor der Ernte&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Nach einer Woche bestieg Claudia ihr Flugzeug nach Berlin und für mich ging es mit der Fähre auf`s Festland nach Dar, mit dem Taxi zum Bus und wieder zurück in den Busch. Peter hat mich auf halber Strecke abgeholt und schon sehnlich erwartet – siehe letzten Beitrag. &lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7430672289745341258?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7430672289745341258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/eine-woche-urlaub.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7430672289745341258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7430672289745341258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/eine-woche-urlaub.html' title='Eine Woche Urlaub'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TF6W1Gg2lOI/AAAAAAAAAHU/DZYanmuas8A/s72-c/mit+Charles+am+Furua.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-674816648110413220</id><published>2010-08-06T11:19:00.004+03:00</published><updated>2010-08-06T11:48:41.125+03:00</updated><title type='text'>Eine Woche Einsamkeit</title><content type='html'>Ich hatte Beate und Claudia in Ifakara zum Bahnhof gebracht, 7.00 Uhr sollte der Zug fahren. Später erfahre ich, dass der Zug 5 Stunden Verspätung hatte – das war noch relativ pünktlich, es waren auch schon 12 Stunden und mehr. Dann muss ein geplatzter Reifen gewechselt werden, das Radkreuz bricht auch noch ab, aber am Abend bin ich dann wieder in Lugala.&lt;br /&gt;Ein ganz komisches Gefühl- der einzige Mzungu weit und breit zu sein. Der Arzt Peter Hellmold ist in Deutschland, Beate urlaubt mit Claudia und ich bin allein in der Wildnis.&lt;br /&gt;Wie sehen dann die Tage aus? Soziale Kontakte außerhalb der Arbeit gibt es nicht und wird es wohl auch niemals geben. Also bleiben nur: Arbeiten, Fahrrad fahren, Lesen und Internet. Ich fange mit dem letzten an und gebe zu, dass ich noch bis vor wenigen Monaten ein absoluter Internet-Ignorant war. Hier ist es das Fenster zur Welt und ich bin dankbar für diese Erfindung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TFvJglhKDdI/AAAAAAAAAHE/cbFE7mcw3XQ/s1600/unser+Fenster+zur+Welt.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TFvJglhKDdI/AAAAAAAAAHE/cbFE7mcw3XQ/s320/unser+Fenster+zur+Welt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502212931427372498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unser Fenster zur Welt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lesen ist auch eine Abwechslung, aber jeden Abend allein mit einem Buch ist auch nicht unbedingt aufbauend. Da ist Fahrrad fahren schon besser, man muss nur die einzig befestigte Straße hier meiden. Es gibt jetzt mehr Fahrzeuge als gewöhnlich (die Reisernte wird mit prinzipiell überladenen Lastwagen irgendwohin geschafft) und jetzt zur Trockenzeit macht einem der Staub doch zu schaffen. Aber auf den Wegen etwas abseits macht es Spaß – die Hütten unter Palmen, Cashewnuss- und Mangobäumen, die Feuer vor den Hütten und Kinder über Kinder. Es ist wie das Eintauchen in eine andere Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TFvLrTcZVAI/AAAAAAAAAHM/AwLZm-cMiOU/s1600/unterwegs+mit+dem+Fahrrad.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TFvLrTcZVAI/AAAAAAAAAHM/AwLZm-cMiOU/s400/unterwegs+mit+dem+Fahrrad.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502215314577380354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mit dem Fahrrad unterwegs&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch die Arbeit und da ist es schon ein ungewöhnlicher Zustand und auch ein bisschen verstörend, sich mit niemandem austauschen zu können. Eigentlich gibt es täglich ein oder mehrere neue Probleme, aber wenn ich dann (wie geschehen) einer größeren Gruppe staffs gegenüberstehe und diese der Meinung sind, ihnen würden über 8 Mio Schilling Sitzungsgeld vorenthalten – dann ist es schon eine besondere Situation. Oder wenn das Krankenhaus Tag für Tag und rund um die Uhr von brennendem Müll eingenebelt wird und alle Plasteabfälle gleich mit verbrannt werden –  das ist auch nicht unbedingt stimmungsfördernd. In diesem Fall habe ich abends bis in die Dunkelheit versucht, mit Wasser die Brände zu löschen. Natürlich allein, wen interessiert das sonst.&lt;br /&gt;Bei der Dieselabrechnung wird betrogen, d.h. irgendjemand hat geklaut, der Diesel für die Stromversorgung wird nicht rechtzeitig nachgefüllt – und alles das muss man mit sich allein abmachen. Da fällt es doch schwer, die Anwesenheit hier in Lugala nicht in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;Ich möchte diesen Job hier nicht allein machen und wenn ich es mir überlege: ich bewundere die Menschen, z.B. die Missionare, die unter bedeutend schwierigeren Bedingungen dieses Kreuz auf sich genommen haben. Da ziehe ich voller Ehrfurcht den Hut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-674816648110413220?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/674816648110413220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/eine-woche-einsamkeit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/674816648110413220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/674816648110413220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/08/eine-woche-einsamkeit.html' title='Eine Woche Einsamkeit'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TFvJglhKDdI/AAAAAAAAAHE/cbFE7mcw3XQ/s72-c/unser+Fenster+zur+Welt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4739702717529520302</id><published>2010-07-24T11:07:00.003+03:00</published><updated>2010-07-24T11:23:14.077+03:00</updated><title type='text'>Mein Besuch in Lugala</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CbEATeS%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Wingdings; 	panose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:2; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 268435456 0 0 -2147483648 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);font-size:100%;" &gt;Nach einem anstrengenden Flug war ich froh, in Dar Es Salaam gut gelandet zu sein und wieder Boden unter den Füßen zu haben. Am Flughafen bei der Visumausgabe erwies es sich als Vorteil, mit Krücken unterwegs zu sein – auf die ich angewiesen war, nachdem ich mir anderthalb Wochen vor der Abreise einen zweifachen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte und der Afrikaaufenthalt nicht so leicht „vom Fuß“ gehen sollte, wie geplant – ich wurde nach vorn gerufen. Den Sicherheitsbereich verlassend, war die Freude groß, Mutti und Peter nach 4 Monaten wieder zu sehen. Nach ein paar Stunden bei einem Glas Brause am Meer stellten wir aber fest, dass es sich doch so anfühlt, als hätten wir uns letzte Woche erst gesehen.&lt;/span&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0); font-family: georgia;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 0, 0); text-align: center; font-weight: bold;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach dem anstrengenden Flug, fand ich, hatte ich mir ein Stück Kuchen und eine Eiskugel verdient. &lt;/span&gt;:-)&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgT2EiL9I/AAAAAAAAAGM/2cjoVPzBKSM/s1600/Schokokuchen.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgT2EiL9I/AAAAAAAAAGM/2cjoVPzBKSM/s400/Schokokuchen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497382557951602642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am nächsten Tag machten wir uns nun auf den Weg nach Lugala. Der Straßenverkehr erwies sich als echtes Abenteuer und zugegebenermaßen auch als risikoreich. Ich war jedenfalls froh, als wir zunächst unser Zwischenziel erreichten - den Mikumi-Nationalpark.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Durch diesen führt eine Schnellstraße und das ist sie in den Augen der tansanischen LKW-Fahrer leider auch wortwörtlich. Die Tiere stehen direkt neben und aufgrund des Seitenwechsels auch mitten auf der Fahrbahn. Die meisten Fahrer brettern mit ihren bremsschwachen Fahrzeugen durch den Park – nur interessiert am schnellen Ankommen, aber nicht am Überleben der Tiere.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenden wir uns aber wieder den schönen Dingen zu – dem Anblick der friedlich futternden Tiere, die sich auch auf 3m Entfernung nicht stören und bereitwillig von uns fotografieren ließen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 0, 0); text-align: center; font-weight: bold;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 0, 0); text-align: center; font-weight: bold;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Elefanten an der Straße&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgUJd4uuI/AAAAAAAAAGU/0SM6WDJ1LbU/s1600/Elefanten+an+der+Strasse.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgUJd4uuI/AAAAAAAAAGU/0SM6WDJ1LbU/s400/Elefanten+an+der+Strasse.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497382563158211298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am darauf folgenden Tag hatten wir beim Besuch des Mikumis Glück. Elefanten, Giraffen, Zebras, Büffel, Nilpferde, Affen – alle konnten wir aus nächster Nähe bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgUuqdHpI/AAAAAAAAAGc/wUQ9tgxbj6Q/s1600/Giraffenk%C3%B6pfe.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgUuqdHpI/AAAAAAAAAGc/wUQ9tgxbj6Q/s400/Giraffenk%C3%B6pfe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497382573143039634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0);font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold; text-align: center;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;neugierige Giraffen und Zebras&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgVKR_IfI/AAAAAAAAAGk/bB0__k1Kgfk/s1600/Zebras+II.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgVKR_IfI/AAAAAAAAAGk/bB0__k1Kgfk/s400/Zebras+II.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497382580556603890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Viele Tiere hatten Junge, dessen niedlicher Anblick vor allem bei Mutti zu freudigen Jauchzern führte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach diesem Zwischenaufenthalt ging es nun wieder über Straßen, die bei uns als schlechte Feldwege ausgewiesen sind und max. mit 30km/h befahren werden. Hier donnert man sie eben mit 80km/h lang…wieder war ich froh, abends gut angekommen zu sein – nun endlich in Lugala.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich weiß gar nicht so recht, was ich erwartet hatte. Fest stand: wir sind wirklich im afrikanischen Busch gelandet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Erste, was mir in den Sinn kam, beim Anblick der Hütten, war: Das sieht hier ja aus wie in der Steinzeit. Lehmhütten mit Strohdach, davor die Feuerstelle. Hühner laufen wirklich überall lang. Vereinzelt gibt es kleine Steinhäuschen. Das war’s. Im krassen Gegenteil dazu steht, dass hier jeder, ob er es sich leisten kann oder nicht, ein Handy hat. Es gibt bunte Tücher und Kleider, Gummistiefel und Plastikeimer. Aber alle leben im Dreck.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold; text-align: center;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Lehmhütten in Lugala&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="georgia" style="color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqicYRQSJI/AAAAAAAAAG0/N97fR10N7u0/s1600/Lehmh%C3%BCtten.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqicYRQSJI/AAAAAAAAAG0/N97fR10N7u0/s400/Lehmh%C3%BCtten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497384903593969810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn die Leute etwas brauchen, gehen sie in die – für sie – große Stadt, also ins Nachbardorf Malinyi. Hier gibt es zumindest einen „Markt“, eine „Ladenstraße“ und sogar eine Bar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(0, 51, 0); text-align: center;font-family:georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Shoppingmeile und Bar in Malinyi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgVT7RL1I/AAAAAAAAAGs/XfdIWvrulEo/s1600/Malinyi.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgVT7RL1I/AAAAAAAAAGs/XfdIWvrulEo/s400/Malinyi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5497382583145672530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Täglich brachte ich meinen Spießrutenlauf hinter mich – der Weg von unserem Wohnhaus zum Krankenhaus. Es sind gerade einmal 200 Meter. Aber auf diesen 200 Metern wurde ich durchleuchtet und angestarrt, als wäre ich gerade vom Mond gelandet. Gut, Weiße kennen sie hier schon. Aber eine mit blauen Krücken und roten Reflektoren – das war etwas Neues. An die Blicke habe ich mich bis jetzt, nach einer Woche Lugala, nicht gewöhnt. Schnell hatte sich überall herum gesprochen, dass ich da bin. Täglich standen neue Menschen vorm Krankenhaus und erwarteten mich mit ihren neugierigen Blicken. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber sonst kann man sich mit den Gegebenheiten doch anfreunden, solange man nicht weiter darüber nachdenkt, dass man weit abgeschnitten ist und sich in einer ganz anderen Welt befindet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Menschen hier sind nett, haben aber merklich eine andere Mentalität. Mit alten Autobatterien wird überlaut Radio gehört. Im Krankenhaus brennt die ganze Nacht Licht trotz Schlafenszeit. Tanks werden leer gefahren, die Fahrzeuge einfach wieder abgestellt. Charles gießt im Überfluss die Blumen. Alles wird verbraucht, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was passiert, wenn’s denn mal alle ist. Alles was da ist, wird auch verbraucht. Das Wort „Planung“ findet hier keine Kenner und Freunde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zum Mittag gab es bei uns das, was angeboten wurde. Mal kommt jemand mit (gerade geschlachtetem) Rindfleisch vorbei, der Nächste bringt ein (noch lebendes) Hühnchen mit oder hat frisch gefangenen Wels im Angebot. Es gibt Reis, Kartoffeln und einige tansanische Beilagen. Obst und Gemüse gibt es auch. Darüber müssen wir uns keine Gedanken machen - die Menschen hier aufgrund ihrer Armut natürlich schon. Etwas hartes Fell muss man schon haben, um sich das jeden Tag angucken zu können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Morgen reisen wir nun ab aus Lugala und verbringen noch ein paar Tage auf Sansibar zur Erholung. Die Fahrt von Lugala, zunächst zurück nach Dar Es Salaam, dauert länger als der Flug von Deutschland nach Tansania…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Während ich nun hier sitze und schreibe, kam noch jemand zu Besuch – für mich, er wollte mich kennen lernen. Nach etwas Verwunderung, wer mich denn hier besuchen will, stellte sich heraus, dass es sich um den örtlichen „Polisi“ handelt. Wie unterhielten uns über unsere Arbeit, stellten fest, dass unsere beiden Länder grundverschieden sind und verabschiedeten uns. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen, auch mit allen anderen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Claudia&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4739702717529520302?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4739702717529520302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/mein-besuch-in-lugala.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4739702717529520302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4739702717529520302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/mein-besuch-in-lugala.html' title='Mein Besuch in Lugala'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TEqgT2EiL9I/AAAAAAAAAGM/2cjoVPzBKSM/s72-c/Schokokuchen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-197035314500748083</id><published>2010-07-08T10:51:00.007+03:00</published><updated>2010-07-08T14:04:56.457+03:00</updated><title type='text'>Große Ernüchterung</title><content type='html'>Der schöne Traum ist zu Ende. Nun empfinden wir es als Vorteil, fern jeglicher Berichterstattung zu sein. Hier gibt es keine Zeitung, kein Radio, kein Fernsehgerät (außer für Fußball und Bollywood) und so werden wir –wenn wir nicht in´s Internet schauen - an den gestrigen Fußballabend nicht mehr erinnert.&lt;br /&gt;Hier lebt man im Heute und Jetzt, was gestern war, ist vorbei und was morgen sein wird, darüber macht man sich heute keine Gedanken. Auf den Fußball bezogen haben wir diese Situation nach dem unglücklichen Ausscheiden Ghanas erlebt. Die&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;tanzanische Mannschaft hat noch nie in einem bedeutenden Turnier gespielt und so hofft man natürlich auf den Erfolg anderer afrikanischer Teams. Während der dramatischen Schlussphase und des Elfmeter-Krimis stand die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes Kopf. Nach dem Aus löste sich die Fernsehgemeinschaft ganz schnell auf, alle trotteten mit hängenden Köpfen nach Hause und am nächsten Tag hat niemand mehr von diesem Ereignis gesprochen. &lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Und so hat auch uns heute einfach der normale Alltag wieder mit den finanziellen Zwängen des Hospitals. Peter plant mit Mr. Njaala Veränderungen des Personaleinsatzes, um mit Arbeitszeitverschiebungen und Schichtarbeit endlich die vielen Überstunden abzubauen, ich werde aus einem Zettel mit handgeschriebenen Prüfungsfragen für die Schwesternschülerinnen einen ordentlichen Fragebogen entwerfen und anschließend zum dritten Mal wegen eines Stempels zur Beglaubigung von Zeugnissen in`s „Bürgermeisterbüro“ nach Malinyi fahren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Doch heute Nachmittag werden wir ganz bestimmt nachlesen, was die Presse in Deutschland schreibt und noch einmal ein bisschen traurig über das enttäuschende Spiel und das Ende des Traums vom WM-Titel sein. Diese Mannschaft hätte ihn verdient.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDWGJ1ZwmbI/AAAAAAAAAGE/Xk2uFMbz13k/s1600/Fu%C3%9Fballfieber.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 227px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDWGJ1ZwmbI/AAAAAAAAAGE/Xk2uFMbz13k/s320/Fu%C3%9Fballfieber.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491442824160254386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auch diese Jungs hat das Fuß"ball"fieber&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erfasst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-197035314500748083?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/197035314500748083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/groe-ernuchterung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/197035314500748083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/197035314500748083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/groe-ernuchterung.html' title='Große Ernüchterung'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDWGJ1ZwmbI/AAAAAAAAAGE/Xk2uFMbz13k/s72-c/Fu%C3%9Fballfieber.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8908002128570704181</id><published>2010-07-07T12:21:00.005+03:00</published><updated>2010-07-07T18:17:47.791+03:00</updated><title type='text'>Jua umeme - Sonnenstrom</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Seit einer Woche versorgt die Sonne unser Haus mit Strom. So haben wir nicht nur während der 3 abendlichen Generatorstunden Licht, sondern auch in der Dämmerung vor 19.00 Uhr und wir müssen nach 22. 00 Uhr nicht mehr mit der Taschenlampe ins Bett gehen. Wichtiger als die zusätzlichen Stunden mit Licht ist aber unser nun durchgängig funktionierender Kühlschrank.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt; Das Leipziger Missionswerk hat die Anlage für das Haus gesponsert, für unseren Hospitalfundi Mr. Kuandika war die Installation eine willkommene Abwechslung zu seinen alltäglichen Arbeiten. Charles hat sich als Handlanger betätigt. Natürlich war die Installation mit ziemlich viel Dreck verbunden, die Leitungen mussten schließlich vom Dach durch die Decke und Emma war in „ihrer“ Küche die Leidtragende. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Für gestern hatte sich ganz kurzfristig Mr. Matimbwi angekündigt, der seinerzeit die Solaranlage des Hospitals mit späteren Erweiterungen ausgelegt und eingebaut hat. Mr. Matimbwi ist Ingenieur, hat in Dar und Magdeburg studiert, schreibt zur Zeit seine Masterarbeit in Münster, spricht demzufolge gut deutsch, hatte auch die Anlage für unser Haus in Dar ausgewählt und weilt ein paar Tage auf Heimaturlaub in Lugala. Das passte gut, denn so haben wir uns die Wirkungsweise des kompletten Solarsystems der Hospitalanlage, einschließlich des Wechsels zum Generatorbetrieb, erläutern lassen. Für uns ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu verstehen und zu wissen, wann welche Geräte an- bzw. ausgestellt werden müssen. Die Anlage gehört zum Verantwortungsbereich des Verwalters und hatte mit ihren zeitweiligen Ausfällen Probleme bereitet und uns mit nichtssagenden Signaltönen und Anzeigen vor Rätsel gestellt. Leider wurde die vorschriftsmäßige Wartung nicht ernsthaft genug betrieben und ein Batteriestrang muss nun vorzeitig komplett erneuert werden, das bedeutet einen herben Schlag in´s Kontor. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Die Sonnenenergie reicht natürlich für die Stromversorgung nicht aus und für einen konstanten Betrieb der medizinischen Geräte gibt es unseren Generator, der in den Abendstunden nicht nur für Licht sorgt, sondern auch die Batterien auflädt. Einmal jährlich wird Diesel gekauft. Nach dem Ende der Regenzeit und einigermaßen befahrbaren Straßen werden 10.000 l geliefert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDRH9Lefg8I/AAAAAAAAAFs/Oh6iba6snzw/s1600/10000+lDiesel.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDRH9Lefg8I/AAAAAAAAAFs/Oh6iba6snzw/s320/10000+lDiesel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491092962049754050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;10.000 Liter Diesel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Wegen der diesmal außergewöhnlich langen Regensaison musste zwischenzeitlich schon in Kanistern von der Tankstelle in Malinyi Diesel gekauft werden, denn unser Tank war leer. Letzte Woche wurde nun die Ankunft des Fahrzeugs angekündigt und als wir in Erwartung des Tanklasters zum Hospitaltank kommen, können wir unseren Augen kaum trauen - 10.000 l Diesel in zerbeulten 150 l Fässern auf einem TÜV-untauglichen LKW.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Das Umfüllen der insgesamt 67 Fässer mit einem dünnen Schlauch hat etliche Stunden in Anspruch genommen. Die Reste wurden über einen selbstgebauten Trichter in den Tank geschüttet, seine Zigarette hat der Fahrer dankenswerterweise etwas abseits geraucht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDRKhCDVGeI/AAAAAAAAAF8/91FeMwGguQU/s1600/bis+zum+letzten+Tropfen.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 224px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDRKhCDVGeI/AAAAAAAAAF8/91FeMwGguQU/s320/bis+zum+letzten+Tropfen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491095777018452450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;Bis zum letzten Tropfen wird jedes Fass geleert&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Leider ist es schwer, Mitarbeitern und Patienten zu vermitteln, dass die Stromversorgung eine ausgesprochen teure Angelegenheit ist. Für sie ist das Licht eben einfach so da. Auf dem Markt wird um jede Bohne gefeilscht, um ja den günstigsten Preis zu erzielen, doch das Licht kostet schließlich nichts. In den Dörfern haben die Leute nur ihr abendliches Feuer vor der Hütte, da möchte man den Komfort im Hospital genießen und das Licht brennt auf den Stationen die ganze Nacht... &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8908002128570704181?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8908002128570704181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/jua-umeme-sonnenstrom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8908002128570704181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8908002128570704181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/jua-umeme-sonnenstrom.html' title='Jua umeme - Sonnenstrom'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TDRH9Lefg8I/AAAAAAAAAFs/Oh6iba6snzw/s72-c/10000+lDiesel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-8938036664096533501</id><published>2010-07-01T12:08:00.005+03:00</published><updated>2010-07-01T16:53:29.468+03:00</updated><title type='text'>Ein Arbeitsbericht</title><content type='html'>Heute gibt es weniger Stimmungsbilder, eher einen Problem- und Arbeitsbericht.&lt;br /&gt;Über unsere positiven Eindrücke haben wir schon ausreichend geschrieben. Nachfolgend  ein Auszug aus dem Quartalsbericht an das Leipziger Missionswerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Eine ungewöhnliche Aufgabe und Herausforderung hatten wir erwartet, aber auf die alltäglichen Sorgen und Schwierigkeiten im Hospital konnte man sich in Deutschland nicht vorbereiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;In Lugala fühlen wir uns fast wie zu Hause und würden uns absolut heimisch fühlen, wenn die Kinder nicht immer wieder „Mzungu-Mzungu“ rufen und uns an unsere Herkunft erinnern würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Die medizinische Versorgung im Hospital ist, gemessen an den Möglichkeiten, wirklich gut. Natürlich gibt es Wünsche und anspruchsvolle Vorstellungen. Aber die gibt es auch in jedem Krankenhaus in Deutschland und moja kwa moja wird hier wohl einiges noch verbessert werden können. Die eigentliche Schwierigkeit ist, dass es nur eine rudimentäre Verwaltung und einen absolut unübersichtlichen Finanzstatus gab. Die Vielzahl der Aufgaben und damit verbundene Probleme in der Verwaltung soll später einmal geschildert, in diesem Bericht soll nur über das Wichtigste- über Geld, berichtet werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Das Hospital finanziert sich aus eigenen Einnahmen und Zuschüssen verschiedener Geldgeber. Die Zuwendungen des Staates sind für die Löhne, wobei bedeutend weniger Geld zur Verfügung gestellt wird als es entsprechend dem Einzugs-/Versorgungsgebiet und der Bettenzahl der Fall sein müsste. Eine Änderung ist vorerst nicht in Sicht und ein Besuch in dieser Sache im Gesundheitsministerium kann so richtig deprimierend sein. Daneben gibt es Geld von Tunajali (ein amerikanischer Fond) für alles, was mit HIV/AIDS in Verbindung gebracht werden kann. Bei dieser Unterstützung sind die Ziele ziemlich stringent definiert. Weiterhin gibt es Mittel vom Basketfund, SOLIDARMED, AMREF u.a., ohne das hier im Einzelnen zu beschreiben. Alle diese Gelder wurden bis vor wenigen Wochen zu einer großen Summe zusammengefasst und trotz unterschiedlicher Zielsetzung je nach Bedarf verwandt. Dadurch konnte niemand exakt sagen, wie weit der jeweilige Fond gerade ausgeschöpft und damit der finanzielle Status des Hospitals war. Selbst eine einfache Buchführung mit täglichen Einnahme-/Ausgabebelegen gab es praktisch nicht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Aus dem Gesamtbudget wurde auch ein Darlehensprogramm des Hospitals für die Mitarbeiter finanziert (sehr sozial, ohne Zinsen bis zu 500.000 TSh). Die Rückzahlungen gingen aber ebenfalls in den „großen Topf“. Allgemeine und  Finanzverwaltung lasteten auf nur einer Person, (Mr. Njaala) und dieser war – auch bei gutem Willen und trotz zahlreicher unbezahlter Überstunden -  hoffnungslos überlastet. Zu dieser fehlenden finanziellen Transparenz und ungelösten Problemen in der Administration kommen noch zwei weit bedeutendere Schwierigkeiten. Zum einen hatten die Beschäftigten im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung (rückwirkend für das gesamte Jahr 2009) erstritten. Die Geldgeber zahlten die Zuschüsse aber weiterhin nur in gleicher Höhe wie bisher und auch die Patienteneinnahmen konnten nicht beliebig erhöht werden. Zum zweiten wurden trotz höherer Gehälter alle zusätzlichen Vergütungen für die Angestellten beibehalten. Diese allowances oder charges for extra dutys sind teilweise absurd hoch. So bekommt ein Mitarbeiter für ein 3-Tages-Seminar  in Morogoro, Arusha oder einer anderen größeren Stadt 250.000 TSh, dies entspricht ungefähr einem Monatsgehalt. Daneben gibt es unangemessene Extravergütungen für Rufbereitschaft, Überstunden oder auch nur für die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. Hier wurde ein System – das sicher als Motivation einmal gut gedacht war – ad absurdum geführt. Während in den vergangenen Jahren das Hospital immer gerade so per Saldo eine schwarze Null geschrieben hat, ist durch die oben beschriebene Entwicklung ein strukturelles Defizit entstanden. Das bedeutet einen monatlichen Verbrauch von 3,8 bzw. 2,7 Mio TSh des Stammkapitals je nachdem ob man konservativ oder kreativ rechnet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Was bedeutet das? Das Hospital ist weit und breit der größte Arbeitgeber und eine ganze Region ist nicht nur auf die medizinische Versorgung durch dieses Krankenhaus angewiesen. Das Hospital sichert auch direkt und indirekt ein dauerhaftes, wenngleich für manche nur bescheidenes Einkommen für die Angestellten und deren Familien – wobei eine afrikanische Familie auch als Clan beschrieben werden kann und nicht mit einer Familie in Deutschland zu vergleichen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Die gerade erhöhten Löhne können und sollen auf keinen Fall wieder reduziert werden. Damit bleiben nur drei Möglichkeiten: man kann Personal einsparen, die übrigen Kosten kappen und/oder die Arbeitsorganisation verbessern. Personal – zumal wenn es qualifiziert und zuverlässig sein muss- kann nicht eingespart werden. Die Stellen in den einzelnen Stationen sind knapp besetzt, in anderen Bereichen, z.B. im Labor, gibt es zuviel Personal, bleiben noch die übrigen Kosten und die Arbeitszeit. Zuerst könnte das allowance – Unwesen geändert werden. Das Krankenhaus hat in den vergangenen Wochen und Monaten die Entsendung von Mitarbeitern zu nicht unmittelbar die tägliche Arbeit betreffenden  Seminaren, bei denen es selbst die Tagegelder zahlen musste, ausgesprochen restriktiv gehandhabt. Weiterhin ist es in Deutschland z.B. üblich, in den Krankenhäusern bei Rufbereitschaft für Wartezeiten nur einen geringen Betrag zu zahlen, für tatsächliche Einsatzzeiten erheblich mehr. Hier in Lugala hält sich jeweils ein Labor- oder OP- Mitarbeiter jede Nacht im Hospital auf, obwohl er ohnehin in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt und höchstens zweimal pro Nacht in Anspruch genommen wird, meistens nie. Er bekommt die „verwartete“ Zeit aber ausgesprochen großzügig vergütet. Weiterhin machen die Mitarbeiter im OP abwechselnd nach ihrer Dienstzeit Überstunden mit Sterilisationsarbeiten. Diese können erst nach 19 Uhr erledigt werden, da es erst dann ausreichend Strom durch den Generatorbetrieb gibt. Es ist naheliegend, dass sich diese Überstunden mit Arbeitszeitverschiebungen vermeiden lassen. Flexible Arbeitszeiten sind hier bisher unbekannt. Auch damit könnte man viel Geld sparen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Natürlich sind all das willkommene Hinzuverdienste und es wird bei der Einführung neuer Regelungen erhebliche Widerstände geben. Aber aus diesen Darstellungen wird auch klar: Wir müssen im Laufe der nächsten Monate eine vernünftige Finanzstruktur finden, müssen den Angestellten die notwendigen Schritte immer wieder erklären und müssen auf ihre Mitarbeit setzen. Andernfalls wird das Hopital mittelfristig vor dem Bankrott stehen (die benachbarte Tumaini Secondary School erlebt das gerade).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Ich muss ein bisschen um Verständnis bitten. Der vorliegende Bericht ist – abweichend von bisher üblichen Rundbriefen – ziemlich administrativ und finanzlastig geworden. Doch gerade deshalb sind wir hier in Lugala und ich hoffe sehr, dass es neben dem, was wir persönlich bewirken können, auch noch ein‘ Mungo anisaidie‘ gibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.        &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Dr. Peter Gundermann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-8938036664096533501?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/8938036664096533501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/ein-arbeitsbericht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8938036664096533501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/8938036664096533501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/07/ein-arbeitsbericht.html' title='Ein Arbeitsbericht'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6065880583383144864</id><published>2010-06-28T13:07:00.004+03:00</published><updated>2010-06-28T15:41:41.596+03:00</updated><title type='text'>4 : 1</title><content type='html'>Gestern Abend haben wir erstmals bedauert, nicht in Fußballdeutschland zu sein. Die Stimmung während des Spiels nach den sehenswerten Toren und dem tollen Sieg war natürlich auch in unserer kleinen Fangruppe prächtig aber wir fühlten uns doch ein bisschen einsam mit unserer Freude. &lt;br /&gt;Die meisten Einheimischen haben England das Weiterkommen gewünscht. Das verdenken wir ihnen natürlich nicht. Lampard, Terry usw. sind schließlich ihre Stars, sie kennen die Spieler aus der Premier-League, die hier regelmäßig übertragen und mit großem Interesse verfolgt wird. &lt;br /&gt;Am Ende hat man uns aber zum verdienten Sieg unserer Mannschaft gratuliert - ganz förmlich in tanzanisch höflicher Manier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hat Peter die 2. Halbzeit verpasst. Für den heutigen Zahltag hat Mr. Njaala am Sonntag die Lohntüten gefüllt. Es war ausgemacht, in der Spielpause den Tresor wieder zu verschließen. Leider hat sich Mr. Njaala irgendwann mittendrin verzählt und so mussten alle Umschläge noch einmal überprüft werden. Das hat dann bis 2 Minuten vor dem Abpfiff gedauert. &lt;br /&gt;Na, wenigstens ist ihm Gomez erspart geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun freuen wir uns auf den nächsten Knaller gegen Argentinien, hoffentlich genauso erfolgreich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6065880583383144864?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6065880583383144864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/4-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6065880583383144864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6065880583383144864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/4-1.html' title='4 : 1'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7497953577266922304</id><published>2010-06-22T12:32:00.013+03:00</published><updated>2010-07-01T12:43:55.332+03:00</updated><title type='text'>Mit Gottes Segen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Das Lugala Lutheran Hospital ist eine Einrichtung der Ulanga Kilombero Diözese. Wird ein Chefposten besetzt, so kommt dieser neuen Amtsperson eine ganz besondere Ehre zuteil. Der Bischof höchstpersönlich erteilt seinen Segen und alle Pfarrer der Region stehen ihm dabei zur Seite. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Am letzten Sonntag fand nun dieses Ereignis in Lugala statt. Peter und Mr. Magwassa, Leiter der im Herbst gegründeten Nursing school, wurden feierlich in ihr Amt eingeführt. Mitarbeiter des Hospitals waren schon Tage vorher beschäftigt, dieses Ritual vorzubereiten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Das wichtigste war natürlich der ca. zweistündige Gottesdienst am Vormittag in der mit roten Bougainvilleazweigen geschmückten Kirche. Von der langen Predigt des Bischofs haben wir nur einzelne Worte verstanden, von Zukunft und Hoffnung für alle Menschen hat er mehrfach gesprochen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCD0VWhnSI/AAAAAAAAAE8/3ctO_r2AW-0/s1600/Mungo+anisaidie.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCD0VWhnSI/AAAAAAAAAE8/3ctO_r2AW-0/s320/Mungo+anisaidie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485529281245322530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mungo anisaidie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Peter und Mr. Magwassa bekamen gute Wünsche für ihren Weg und die hier bei jeder Gelegenheit übliche Versicherung, dass Gott es richten werde. Mungo anisaidie.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCH39PhLsI/AAAAAAAAAFU/eyMlaYTo31k/s1600/mit+Bischof.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCH39PhLsI/AAAAAAAAAFU/eyMlaYTo31k/s320/mit+Bischof.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485533741539471042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In guter Gesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Wie wir es Ostern in Morogoro schon erlebten, gab es auch hier neben feierlichen Hymnen vor allem fröhlichen von Trommeln begleiteten Gesang mit Jauchzern und so hatte die würdevolle &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Zeremonie einen heiteren Rahmen. Einige Lieder erinnern an &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;gregorianische Gesänge, man hört einen Anflug von Reggae, ab und zu Gospel und manchmal fühlt man sich auch nach Hawai versetzt, auf jeden Fall wird man vom Rhythmus erfasst.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCGh50-SvI/AAAAAAAAAFM/Iq9o-pA3Etg/s320/Ngoma.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485532263154076402" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mit Hingabe - Ngoma&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Am Ende zogen alle Besucher singend durch die  Kirche und beglückwünschten die nun mit höchsten Weihen bedachten  Personen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Gesang, Tanz, Religion und Rituale bilden eine Einheit und sind für die Tanzanier fester  Bestandteil ihres Lebens, dafür gibt es ein allumfassendes Swahili –Wort:  ngoma. Ngoma bedeutet auch Trommel und dieses typische, ursprüngliche  afrikanische Instrument kommt immer zum Einsatz.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Nachmittags gab es auf dem Gelände der Schwesternschule ein „Kulturprogramm“,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wieder mit vielen Liedern und Tänzen, dazu ein paar Erdnüsse zum Naschen und das Wichtigste für alle – Cola, Sprite, Mirinda.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Für Ngoma braucht man keinen Verstärker, doch man liebt es hier vor allem auch schön laut. Also wurde extra eine grässlich klingende „Musikmaschine“ mit uralten Mikrofonen herbei geschafft.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die Schwesternschülerinnen – 2 Jungs sind auch darunter- haben den beiden Hauptpersonen sogar ein Lied gewidmet. Für uns hörte sich das ausgesprochen lustig an. Im Kiswahili gibt es kein Wort, welches auf einem Konsonanten endet. Die Leute können das auch nicht aussprechen und hängen z.B. an aus dem Englischen übernommene Wörter ein i, wie baiskeli, benki, cheki oder muziki. So war dann in dem Lied mehrfach „Magwassa na Gundermanni“ zu hören und weil es offenbar allen so gut gefiel, wurde es laufend neu angestimmt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Geschenke gab es auch. Mit Ngoma- Begleitung wurden bunte Tücher ausgepackt und die Beteiligten damit eingehüllt. Nun werden wir uns afrikanisch einkleiden können. Peter hatte sich bereits ein Hemd schneidern lassen und dieses zur Feier des Tages getragen. Darüber hatte man sich sehr gefreut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCMsTVfpLI/AAAAAAAAAFc/IMG7TBWcRVo/s1600/Stoffe+f%C3%BCr+neue+Kleidung.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 297px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCMsTVfpLI/AAAAAAAAAFc/IMG7TBWcRVo/s320/Stoffe+f%C3%BCr+neue+Kleidung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485539038869824690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stoffe für neue Kleidung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Für die Hospitalmitarbeiter, einige Patienten und Dorfbewohner war es ein abwechslungsreicher Nachmittag, für uns ein Erlebnis afrikanischer Lebensfreude.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7497953577266922304?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7497953577266922304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/mit-gottes-segen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7497953577266922304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7497953577266922304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/mit-gottes-segen.html' title='Mit Gottes Segen'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TCCD0VWhnSI/AAAAAAAAAE8/3ctO_r2AW-0/s72-c/Mungo+anisaidie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-4146077059157906168</id><published>2010-06-12T10:42:00.011+03:00</published><updated>2010-06-12T11:34:06.754+03:00</updated><title type='text'>Gärtners Freud und Gärtners Leid</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Die Reisernte ist in vollem Gange. Die Leute sind von morgens bis abends auf den Feldern und hoffen, dass es endlich trocken bleibt, damit die Verluste nicht allzu hoch sind. Auch wir haben erst einmal genug von Schlammlöchern und matschigen Pisten, doch heute gab es wieder einen sehr heftigen Regenguss…. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Im Hospital sind in diesen Tagen wenig Patienten. Keiner hat Zeit, sich behandeln zu lassen und vor dem Reisverkauf fehlt bei den meisten auch das Geld für Medikamente. Charles hat sich zwei Tage für die Reisernte frei genommen, wie auch einige Mitarbeiter im Hospital. Hier hat fast jeder irgendwo seine Shamba. Für die meisten Leute im Dorf ist es die einzige Einnahmequelle, für einige Mitarbeiter ein recht lukrativer Hinzuverdienst, wenn man den Reis in Morogoro, Dar es Salaam oder anderen großen Städten verkaufen kann. Manche fragen nach Vorschuss vom Lohn, damit sie ihre Helfer bezahlen können. Wir haben unsere Hilfe ebenfalls angeboten, für uns wäre es eine neue Erfahrung, Reis erntet man schließlich nicht alle Tage. Es wäre aber verkehrte Welt, Mzungus (Weiße) auf seinem Feld arbeiten zu lassen, noch dazu unentgeltlich – das kann man sich hier nun wirklich nicht vorstellen. Unser Interesse hat zumindest bewirkt, dass uns ein eigenes Reisfeld zur Bewirtschaftung angeboten wurde. Wir haben das abgelehnt, was man nicht so richtig versteht, denn in bescheidenem Umfang könnten doch auch wir mit dem Reisanbau Geld verdienen. Trotzdem haben wir uns über dieses Angebot gefreut, zeigt es doch, dass wir für die Dorfbewohner inzwischen dazugehören. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;font-size:100%;"&gt;Jetzt werden die Säcke in allen Größen und Varianten zu den Reismühlen gebracht. Wer es sich leisten kann, mietet ein Fahrzeug, die meisten transportieren die Lasten auf dem Fahrrad, einige aber auch ganz traditionell auf dem Kopf, die Kleinsten nicht ausgenommen.&lt;/span&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 213px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBM7iuyow2I/AAAAAAAAAD4/ZyNzgGGcRqc/s320/Reism%C3%BChle+im+Hochbetrieb.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481790639302034274" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Reismühle im Hochbetrieb&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Charles hat letzte Woche zwei Papayabäumchen gepflanzt, mal sehen, ob sie tragen, solange wir hier sind. Nach einem Jahr sollen die ersten Früchte wachsen. Allerdings weicht unsere anfängliche Euphorie über das schnelle Wachstum der Pflanzen und die vermeintlich reiche Ernte der Früchte zunehmend dem Frust über verschiedene ungebetene Gäste. Was die Affen nicht holen, erledigen Nachbars Hühner. Unsere Avocados haben den Affen besonders gut geschmeckt, ebenso die frischen Triebe der Mangobäume. Die Apfelsinen waren offensichtlich noch zu sauer &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;-&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;einmal abgebissen, dann weggeworfen. Peter und Charles betätigen sich mit Katapulten als Affenschreck – geholfen hat es bisher nicht. Die Schweine haben ebenfalls gewühlt und die bereits kräftigen Melonen- und Zucchinipflanzen gefressen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBNB7DjT4kI/AAAAAAAAAEQ/RH6Vz5NHoWQ/s1600/Wiederstedter+Zinnien+und+Studentenblumen.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBNB7DjT4kI/AAAAAAAAAEQ/RH6Vz5NHoWQ/s320/Wiederstedter+Zinnien+und+Studentenblumen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481797654261523010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wiederstedter Zinnien und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;          Studentenblumen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Ledig&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;lich unsere aus Deutschland mitgebrachten Blumen und neu gepflanzte Sträucher von einer Baumschule in Dar, wie Ingwer, der übrigens wunderschön blüht, verschiedenfarbige Oleander, Frangipani und einige andere, die selbst der begeisterte Botaniker Peter nicht kennt, bleiben verschont und wachsen prächtig. Gerade bei den Blumen am Hauseingang erleben wir ein kulturelles Missverständnis. Alle freuen sich über die von vielen Schmetterlingen umflatterten bunten Blüten, doch käme man nicht auf die Idee, Blumen im eigenen Garten zu pflanzen, weil man davon weder satt wird noch damit Geld verdienen kann. Wahrscheinlich kannte es hier bisher auch niemand. Emma und Charles haben sich jedenfalls über Zinniensträuße zum weeki endi sehr gefreut und schon dankbar Blumensamen mitgenommen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Dafür findet sich schließlich immer ein kleines Eckchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBNDBvBmoRI/AAAAAAAAAEY/mTPJ90Gj1XE/s1600/Schwalbenschwanz.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBNDBvBmoRI/AAAAAAAAAEY/mTPJ90Gj1XE/s320/Schwalbenschwanz.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481798868522148114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;... ein Paradies für Schmetterlinge&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-4146077059157906168?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/4146077059157906168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/gartners-freud-und-gartners-leid.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4146077059157906168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/4146077059157906168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/gartners-freud-und-gartners-leid.html' title='Gärtners Freud und Gärtners Leid'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TBM7iuyow2I/AAAAAAAAAD4/ZyNzgGGcRqc/s72-c/Reism%C3%BChle+im+Hochbetrieb.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-9164131307608280080</id><published>2010-06-01T10:44:00.012+03:00</published><updated>2010-06-12T11:25:25.993+03:00</updated><title type='text'>Heute ist Zahltag  (31. Mai)</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;Für die Mitarbeiter des Hospitals zweifellos der wichtigste und für Mr. Njaala der wohl stressigste Tag des Monats ist der Zahltag.&lt;br /&gt;Das Hospitalkonto wird bei einer Bank in Ifakara verwaltet. Gelder der Hilfsorganisationen und der Regierung werden überwiesen und müssen als Bargeld abgehoben werden, um sämtliche Ausgaben des Hospitals zu bestreiten und Gehälter auszuzahlen. Private Girokonten, wie in Deutschland üblich, gibt es nicht.&lt;br /&gt;Der Bargeldverkehr bringt es mit sich, dass von Zeit zu Zeit, vor allem vor den Zahltagen, jemand nach Ifakara fahren muss, um größere Geldbeträge zu holen. Gerade während der Regenzeit ist dies mitunter eine heikle Angelegenheit. Dann sitzt der arme Mr. Njaala möglichst unauffällig mit seinen dicken Geldbündeln im Bus, der unterwegs vielleicht dreimal in den Graben rutscht oder stundenlang auf der Strecke liegt, weil andere Fahrzeuge die Straße blockieren. Heute z.B. hat der Bus von Ifakara knapp 9 h gebraucht, meistens schafft er es in 4-5 h.&lt;br /&gt;Die Regenzeit ist übrigens noch nicht vorbei. Zwar gab es schon ein paar regenfreie Tage – dann auch gleich mit staubigen Wegen als Vorgeschmack auf die Trockenzeit - doch in den letzten Tagen hat es wieder sehr heftig geregnet. Auch auf unserer Rückfahrt von Dar Es Salaam haben wir einen Zwischenstopp mit Übernachtung in Ifakara einer unfreiwilligen Nacht im Auto vorgezogen. Die Piste war einfach nicht befahrbar. Dank CelFon – wie das Handy hier heißt- ist man aber bestens informiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche mussten die Bestände zur Lohnzahlung aufgefüllt werden und wir haben Mr. Njaala mit einem mulmigen Gefühl nach Ifakara fahren lassen, um Geld zu holen. Die Leiterin des SolidarMed Büros mit Kontovollmacht hatte den stattlichen Betrag von 15 Mio Shilingis bereits abgehoben. Gegen 14.00 Uhr sendete Mr. Njaala die Nachricht, dass er mit dem Geld im Bus nach Malinyi sitzt, danach war er telefonisch nicht mehr erreichbar – sein CelFon war abgestellt. Die nächsten nervenaufreibenden Stunden bis zur Ankunft gegen 22.30 Uhr lassen den Krankenhausverwalter gefühlte 2 Jahre älter werden. Mr. Njaala hatte immerhin ca. 6 Jahresgehälter in der Tasche! Für einen Tanzanier ist das eine unvorstellbar hohe Summe Bargeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TAS97atpZxI/AAAAAAAAADw/cZoJf4b9qh8/s1600/Hier+liegen+die+Millionen.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 236px; display: block; height: 320px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477711875270076178" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TAS97atpZxI/AAAAAAAAADw/cZoJf4b9qh8/s320/Hier+liegen+die+Millionen.jpg" border="0" /&gt; &lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Hier liegen die Millionen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Die Vorbereitung der Ausgabe der sprichwörtlichen Lohntüten dauert zwei Tage. Für jeden der knapp 80 Mitarbeiter wird ein Umschlag mit seinem Lohn vorbereitet und sicher im Tresor aufbewahrt. Am Zahltag selbst stehen die ersten schon Schlange, bevor der Arbeitstag gegen 08.00 Uhr beginnt.&lt;br /&gt;Jeder nimmt seinen Umschlag und strahlt beim Anblick der abgezählten Scheine. Bei den meisten bleibt bis zum nächsten Zahltag nicht viel übrig, was da ist, wird auch ausgegeben. In Afrika lebt man von der Hand in den Mund und ist schon froh, wenn das überhaupt möglich ist.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-9164131307608280080?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/9164131307608280080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/heute-ist-zahltag-31-mai.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/9164131307608280080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/9164131307608280080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/06/heute-ist-zahltag-31-mai.html' title='Heute ist Zahltag  (31. Mai)'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/TAS97atpZxI/AAAAAAAAADw/cZoJf4b9qh8/s72-c/Hier+liegen+die+Millionen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-6255112581355020071</id><published>2010-05-21T09:58:00.001+03:00</published><updated>2010-05-21T10:01:03.653+03:00</updated><title type='text'>Überstunden</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CbEATeS%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Trebuchet MS"; 	panose-1:2 11 6 3 2 2 2 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Die letzten Arbeitstage waren außergewöhnlich lang. Ab dem zweiten Halbjahr wollen wir in Lugala ein Programm für die Finanzbuchhaltung einführen, welches die Schweizer Hilfsorganisation SolidarMed nutzt und das in den von ihr unterstützten Einrichtungen in insgesamt 5 afrikanischen Ländern ebenfalls angewendet werden soll. Dazu gehört das Hospital in Lugala.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Die Leiterin des SolidarMed – Büros in Ifakara und der Buchhalter waren seit Montag hier, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;wir haben unsere scheinbar unendlich vielen Konten- und Kostenstellen mit den entsprechenden Nummern in die Struktur des vorgegebenen Kontenplanes eingebaut. Außerdem musste das Budget für das zweite Halbjahr zur Verwendung der Mittel aus Übersee, die übrigens fast ausschließlich für HIV/AIDS- Projekte zur Verfügung stehen, geplant werden und es gab diverse andere Themen abzustimmen. So sind wir in den letzten Tagen tatsächlich erst weit nach Einbruch der Dunkelheit, gegen 20.30 Uhr, nach Hause gegangen und wussten es umso mehr zu schätzen, dass wir uns um Haus und Garten nicht zu kümmern brauchen. Zur Mittagspause stand das Essen fertig auf dem Tisch, so wie jeden Tag und abends ist alles geputzt und aufgeräumt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Über das Pfingstwochenende fahren wir nach Dar es Salaam, werden allerdings den kompletten Samstag im Auto verbringen. Die Fahrt hat einen bestimmten Grund, Dienstagabend landet ein Vertreter des Leipziger Missionswerkes in Dar, den wir vom Flughafen abholen. Mittwoch geht es morgens zeitig zurück nach Lugala. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Viel Zeit für Privates wird nicht bleiben, unsere Erledigungsliste ist lang. Wir verbinden die Fahrt mit der Vorstellung bei msd (medical store department) und action medeor, von dort bezieht das Hospital sämtliche Medikamente, außerdem müssen Papier, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Druckerpatronen, Vouchers für die dienstlichen Mobiltelefone u.a. gekauft werden, alles in ganz bestimmten Geschäften, bei denen man brauchbare Quittungen für die Abrechnung bekommt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Auch unsere eigene Einkaufsliste ist lang und so werden wir dem größten Supermarkt der Stadt einen Besuch abstatten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Gestern sind unsere letzten Möbel eingetroffen, die Straßenverhältnisse lassen solche Transporte inzwischen wieder zu. Nun können wir den Rest aus Kisten und Kartons auspacken, Regale einräumen und jederzeit Gäste empfangen. Karibu Lugala!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Trebuchet MS&amp;quot;;"&gt;Wir wünschen allen ein schönes Pfingstfest!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-6255112581355020071?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/6255112581355020071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/05/uberstunden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6255112581355020071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/6255112581355020071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/05/uberstunden.html' title='Überstunden'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-7299617923892163516</id><published>2010-05-13T09:03:00.011+03:00</published><updated>2010-05-13T15:01:59.835+03:00</updated><title type='text'>Unsere Arbeit im Hospital</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Nach unserem Sprachkurs erleben wir nun unseren Arbeitsalltag in Lugala und wir haben uns erstaunlich schnell eingelebt. Das liegt wohl auch daran, dass die Leute hier ausgesprochen offen und kommunikationsfreudig sind. Dazu kommt, dass Lugala weit abseits der großen Städte liegt, Kriminalität keine große Rolle spielt und man sich vollkommen normal und uneingeschränkt bewegen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Unsere Arbeit im Hospital ist eine Mischung aus Finanzmanagement und Verwaltung, beides war bisher nur in Ansätzen vorhanden- es ist einfach niemand da, der sich ernsthaft für die Finanzen des Hospitals interessiert. Mr. Njaala ist ein sehr gewissenhafter Buchhalter, dessen Kasse immer stimmt, doch er hatte keine Kompetenz, Ausgaben zu verhindern, auch wenn sie noch so fragwürdig sind. Er ist froh, dass ihm das vorerst jemand abnimmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:times new roman;" &gt;                                                    Die Schulden fressen uns die Haare vom Kopf&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-uc8GKxCOI/AAAAAAAAADQ/7trLqHb-Fjc/s1600/Die+Schulden+fressen+uns+die+Haare+vom+Kopf.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-uc8GKxCOI/AAAAAAAAADQ/7trLqHb-Fjc/s320/Die+Schulden+fressen+uns+die+Haare+vom+Kopf.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470638728633452770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:times new roman;" &gt;                                                                                                                                                                                                    Mr. Njaala im Büro des Verwalters &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Man wusste zwar schon, dass dem Hospital permanent Geld fehlt und es praktisch immer pleite ist, doch als der Arzt Dr. Peter (Hellmold) vor genau einem Jahr nach Lugala kam und das Personal auf diese Misere aufmerksam machte, war man ganz erstaunt. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Alle dachten, er bringe doch das Geld aus Europa mit.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Seit 14 Tagen sind wir damit beschäftigt, uns einen Überblick über sämtliche Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen, um beides in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Nach einigem Hin- und Herrechnen haben wir festgestellt, dass dem Hospital monatlich über 3 Mio Tanzanische Shilingis (ca.1600 Euro) fehlen. Für deutsche Verhältnisse ist das nicht viel – für das Hospital sehr viel Geld und bedeutet:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ohne finanzielle Veränderungen sind wir in 8 Monaten endgültig pleite.Deshalb erhoffen sich alle von unserem Einsatz einen besseren finanziellen Status für das Krankenhaus (am Ende natürlich auch für sich selbst). Geordnete finanzielle Strukturen sollten es ermöglichen, auch mehr Geld vom Staat einzufordern, was diesem Krankenhaus durchaus zusteht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Das Hospital erhält Zuwendungen von verschiedenen Stellen aus Europa, den USA und der eigenen Regierung. Jeder verlangt natürlich ordentliche Verwendungsnachweise, das ist nicht anders als in Deutschland, nicht so detailliert und mit recht großzügiger Auslegung, dafür mit anderen Schwierigkeiten: außer für den Medikamenteneinkauf, der in Dar es Salaam über ein Eurokonto abgewickelt wird, gibt es keine Banküberweisungen. Alles wird cash bezahlt. An afrikanische Rechnungen darf man dabei natürlich keine deutschen Maßstäbe setzen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try  {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-ucKy2uE_I/AAAAAAAAADI/3-52KYxEAJ0/s1600/Handwerkerrechnung.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 213px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-ucKy2uE_I/AAAAAAAAADI/3-52KYxEAJ0/s320/Handwerkerrechnung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470637881635509234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: center;"&gt;                                                                                                                                                                                                                                                               &lt;span style="font-weight: bold;font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Handwerkerrechnung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Ein Beispiel: Von 2007-2009 wurden 4 neue Wohnhäuser für Angestellte gebaut. Die Fundis (Handwerker) schreiben auf einen Zettel, was ihrer Meinung nach für ihre Arbeiten bezahlt werden sollte. Diese „Rechnungen“ -wie hoch der Betrag auch gewesen sein mag - wurden bisher anstandslos bezahlt, es geht alles bar über den Tisch, es gibt eine Unterschrift - das genügt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Dabei ist diese Geschichte für das Hospital noch gut gelaufen, die Häuser stehen tatsächlich auf dem Compound und werden von Angestellten bewohnt. Wieviel Geld am Ende wirklich verbaut wurde, spielt keine Rolle. In Tanzania wäre es durchaus auch denkbar, dass keine Häuser dastehen und das Geld trotzdem verbraucht wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-vpnn4lIYI/AAAAAAAAADg/B02NUpiABWo/s1600/Information+am+Schwarzen+Brett.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 213px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-vpnn4lIYI/AAAAAAAAADg/B02NUpiABWo/s320/Information+am+Schwarzen+Brett.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470723039302066562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;Information am Schwarzen Brett&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;So haben wir jedenfalls eine uns wohlbekannte Aufgabe übernommen. Dazu müssen statistische Auswertungen nach Vorgaben der WHO eingereicht werden, u.a. über Kindersterblichkeit, gestaffelt nach Altersgruppen, HIV, Tb oder Malariaerkrankungen. Abgesehen von den traurigen Tatsachen und den Schicksalen, die sich dahinter verbergen, ist dies eine schöne Aufgabe für mich. Außerdem werde ich die Bibliothek in Ordnung bringen und wir wollen einige Abläufe anders organisieren, z.B. in der Patientenaufnahme oder in unserem Fuhrpark. Doch wir wollen ja nicht mit der Tür ins Haus fallen, deshalb immer polepole, moja kwa moja (ganz langsam, Schritt für Schritt).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;In den nächsten Wochen und Monaten haben wir gut zu tun. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/304143891936174324-7299617923892163516?l=tansaniaadventure.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/feeds/7299617923892163516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/05/unsere-arbeit-im-hospital.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7299617923892163516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/304143891936174324/posts/default/7299617923892163516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://tansaniaadventure.blogspot.com/2010/05/unsere-arbeit-im-hospital.html' title='Unsere Arbeit im Hospital'/><author><name>Beate&amp;amp;Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02223804172721379999</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S-uc8GKxCOI/AAAAAAAAADQ/7trLqHb-Fjc/s72-c/Die+Schulden+fressen+uns+die+Haare+vom+Kopf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-304143891936174324.post-9002752578701662275</id><published>2010-05-01T23:24:00.005+03:00</published><updated>2010-05-05T09:33:37.682+03:00</updated><title type='text'>Tujifunza Kiswahili shuleni ya lugha katika mji Morogoro – Wir lernen Swahili an der Sprachschule in Morogoro</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;Wie übersetzt man: nilikusalima, wajisikiaje; rafiki yangu, rafiki yako, rafiki yake? Mit: Ich hatte dich gegrüßt, Wie fühlst du dich?; mein, dein, sein Freund, dazu alle Sätze im Aktiv, Passiv oder Imperativ, Frage- und Antwortsatz, das Ganze in Einzahl und Mehrzahl sowie verschiedenen Zeitformen usw. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;Das ist unsere Beschäftigung von 8. 00 bis 12.00 Uhr und noch einmal von 14. 30 bis 16. 00 Uhr. Ein Lehrer für uns beide und wenn dann Schluss ist, sind wir auch erst einmal am Ende. Abends gibt es noch Hausaufgaben und wir lernen Vokabeln. Jeden Tag wird ein thematisches Kapitel abgeschlossen, als erstes natürlich Vorstellung und Begrüßung, wo man herkommt, welchen Beruf man hat, beim Einkaufen, Post, Schule, Krankenhaus usw. Jeweils am Ende der Woche gibt es einen schriftlichen Test, auf den man sich allerdings vorher vorbereiten kann. Wahrscheinlich schneiden alle Schüler gut ab....&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;Auch wenn es natürlich anstrengend und vor allem ungewohnt ist, macht der Unterricht Spaß, zumal alles im Freien stattfindet. Jeder sitzt mit seinem Lehrer/Lehrerin auf kleinen „Lerninseln“, wie in einem großen botanischen Garten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Sprachunterricht mit Mr. Tisho&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S9yO7GTEXHI/AAAAAAAAACM/WXmWWnUr2_E/s1600/Sprachunterricht+mit+Mr.Tisho%5B1%5D.bmp"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; width: 400px; display: block; height: 266px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5466401193674955890" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_uvX2saS2RBU/S9yO7GTEXHI/AAAAAAAAACM/WXmWWnUr2_E/s400/Sprachunterricht+mit+Mr.Tisho%5B1%5D.bmp" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:georgia;" &gt;Nach einer Woche wechseln die Lehrer, auch das ist nicht schlecht. Leider hatten wir unsere beste Lehrerin erst in der letzten Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kulinarisch werden wir verwöhnt. Die Mamas, wie hier jede erwachsene
